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2011

  • erlebt 08.06.2011: Wissenschaftsethik: Treten wir ins Fettnäpfchen (FB)"Die Wissenschaftsethik an Hochschulen ist wie in der Vergangenheit der Sex in den meisten Klosterschule: Ein unterdrücktes Thema, das drückt und bedrückt."
  • Forschung & Lehre Juni 2011: Die Promotion der Wahrheit (Volker Gerhardt)"Wer bewusst abweicht, wer eine Eigenleistung vortäuscht, die Quellen verdeckt oder Ergebnisse verfälscht, der verfehlt die Wahrheit, ohne die man schon im Vorfeld der Wissenschaft nicht bestehen kann. "
  • Deutscher Bundestag 06.05.2011: Bundesregierung: Debatte über wissenschaftliches Fehlverhalten erforderlich (hib/TYH)"Die Bundesregierung hält eine Debatte über eventuelle Änderungen bei den existierenden Maßnahmen und Regelungen gegen wissenschaftliches Fehlverhalten für erforderlich. In ihrer Antwort (17/5455) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/5161) schreibt sie, die Wissenschaft in Deutschland verfüge über geeignete Foren für eine solche Debatte."

Wissenschaftliche PraxisBearbeiten

2011

  • Deutschlandradio Kultur 06.07.2011: Wie die Pharmaindustrie die Forschung kauft (Alexandra Mangel, Interview mit Thomas Kliche) "Da werden nicht alle Studien gefälscht, aber es werden Daten mal weggelassen, es werden Daten mal weniger deutlich veröffentlicht. Tatsächlich kann man international zeigen: Die Bereitschaft, positive Ergebnisse zu bringen, ist bei Studien, die von der Industrie bezahlt werden, deutlich höher als bei anderen Studien."
  • ZEIT ONLINE DE 11.04.2011: Wissenschaftliche Praxis: Die Doktorarbeit als Zweitverwertung (Hermann Horstkotte) "Das Ombuds-Gremium der DFG für gute wissenschaftliche Praxis mahnte gelegentlich, dass in den Promotionsordnungen an deutschen Universitäten "eindeutige Regelungen" für die Zweitverwertung von Prüfungsschriften zu oft fehlen, aber gerade "im Interesse der Doktoranden" nötig seien. Es geht um Chancengleichheit "in gestuften Qualifikationsverfahren"."
  • NEUE OZ OSNABRÜCKER ZEITUNG 18.02.2011: Alle Wissenschaftler schreiben voneinander ab - Professor der Uni über wissenschaftliche Praxis (Marie-Louise Braun) "Genau genommen schreiben alle Wissenschaftler ab. Denn jede Forschung, jedes wissenschaftliche Projekt baut auf bereits Erforschtem auf – und das stammt zumeist von anderen Wissenschaftlern. Zum Plagiat und damit zum Problem wird eine Forschungsarbeit erst, wenn diese Bestandteile nicht vermerkt sind."

2009

  • CO2 Handel.de 29.10.2009: Die Herausforderung Klimawandel verändert die wissenschaftliche Praxis (Wuppertal Institut für Klima,Umwelt, Energie)"Der menschgemachte Klimawandel verändert wie kaum ein anderes Phänomen die wissenschaftliche Praxis. Forschungsergebnisse werden unmittelbar zum Politikum, in das die Wissenschaft verwickelt ist. Die Wissenschaft übt einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft aus, indem ihre Aussagen über das Klima Produktion und Konsum verändern oder zumindest verändern sollten."

2008

Wissenschaftliches FehlverhaltenBearbeiten

2011

  • attempto!Forum der Universität Tübingen Dezember 2011: Wissenschaft und Glaubwürdigkeit - Verliert eine Instanz an Ansehen? "Welche Maßnahmen sind zur Schadensbegrenzung notwendig? Wie lassen sich zum Beispiel Promotionsverfahren reformieren? Wie soll Wissenschaft sich öffentlich präsentieren? Wie entkommt die Wissenschaft dem Zwielicht, in das sie durch einzelne fragwürdige Repräsentanten geraten ist?" (Redaktion, pdf)
  • wispub.net 11.05.2011: Kampf gegen wissenschaftliches Fehlverhalten aufnehmen (Heinz Pampel) "Unter diesem Titel hat die SPD gestern einen Antrag (17/5758) in den Bundestag eingebracht. Hintergrund sind die aktuellen Plagiatsaffären um zu Guttenberg, Koch-Mehrin und Saß. In dem Papier (PDF) wird die „Verantwortung des Bundes für den Ruf des Forschungsstandortes Deutschland“ betont."
  • scilogs.de 25.02.2011: Plagiat und Fälschung - zwei verschiedene Paar Schuhe? "Fälschungen sind ohne Zweifel schädlich für die Wissenschaft. Kann man das Plagiat, also „abschreiben“ und „geistiger Diebstahl“ wirklich damit auf eine Stude stellen? Immerhin betrügt man nur den nicht-Zitierten um die Zitation, ein direkter materieller Schaden entsteht deshalb wohl kaum. Es ist auch unwesentlich für die Idee an sich, wer sie vorbringt, oder gegebenenfalls bekannt macht." (Martin Ballaschk)
  • aerzteblatt.de 24.02.2011: Hochschulkonferenz verurteilt wissenschaftliches Fehlverhalten (hil/aerzteblatt.de) "Betrugsfälle dürften daher nicht verharmlost werden. Es handele sich um schwerwiegende Vergehen, die entsprechende Konsequenzen haben müssten. Die Universitäten folgten bei der Klärung von Verdachtsmomenten Regeln, die sich an den Empfehlungen der HRK orientierten."
  • Laborjournal Blog 15.02.2011: Fälschung, ja Dich kenn' ich wohl (Blog der Redaktion) "Wieviel wird denn nun tatsächlich gefälscht in der Forschung? Fakt ist, dass sich der Anteil an zurückgezogenen, wie auch an tatsächlich gefälschten Publikationen in letzter Zeit kontinuierlich nach oben entwickelt hat."

2010

  • ZEIT ONLINE 17.02.2010: Betrug an der Hochschule: Tatort Uni "Wer sich an deutschen Unis umsieht, stößt nicht nur auf akademische Wahrheitssuche, sondern auch auf Mauscheleien und auf Betrug. Woran liegt das? Woher kommt diese Unehrlichkeit? Sorgt das System Uni dafür, dass alle kriminell werden? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, kann die Uni für einen Moment als das betrachten, was sie zuweilen ist – als Kulisse für Kriminalfälle. Der erste Schritt: eine Tatortbegehung." (Simone Kerbusk)

2009

  • ZEIT ONLINE 01.04.2009: Wissenschaft: Die Reputation zu verlieren ist die "härteste Strafe" (Christine Jähn) "Die „härteste Strafe“ sei ohnehin „die vollständige Zerstörung der Reputation“, sagt Wolfgang Löwer. Ist der Betrug nämlich erst einmal publik, kann der Fälscher seinen wissenschaftlichen Ruf nicht mehr retten und hat in der Welt der Forschung nichts mehr verloren. Der Betroffene wird deshalb über kurz oder lang auch seine Stellung verlieren."

2000

  • Deutscher Hochschulverband 2000: Selbstkontrolle der Wissenschaft und wissenschaftliches Fehlverhalten (Resolution des 50. Hochschulverbandstages 2000) "Jedes wissenschaftliche Fehlverhalten verletzt das Selbstverständnis des Wissenschaftlers. Es zerstört das Vertrauen, das die Öffentlichkeit in die Lauterkeit der Wissenschaft setzt. Ohne dieses Vertrauen verliert das Zusammenleben von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihre Grundlage. Wer dieses Vertrauen gefährdet, gefährdet nicht nur seinen eigenen Ruf, sondern auch den der Universitäten und der Wissenschaft insgesamt."

1997

  • Berliner Zeitung 17.12.1997: Ehrenkodex für Wissenschaftler (Lilo Berg, Cornelia Stolze) "Anfang November verabschiedete zunächst die MPG eine Verfahrensordnung, die das Vorgehen bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten regelt. Am gestrigen Dienstag zog die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit "Vorschlägen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" nach."
  • sciencemag.org 15.08.1997: scientific misconduct: Panel Calls Falsification in German Case "Unprecedented" (Robert Koenig) "After a 4-month inquiry, a panel of scientists and legal experts asserted last week that two biomedical researchers had manipulated or falsified data "to an unprecedented extent" in research work at universities and at a national research center in Germany from 1988 to 1996."
  • de.wikipedia.org: Wissenschaftliches Fehlverhalten "Der Begriff „wissenschaftliches Fehlverhalten“ dient dazu, in der Wissenschaft unerwünschte Verhaltensweisen, die einer „guten wissenschaftlichen Praxis“ entgegenstehen, näher zu definieren und ihnen entgegenzutreten. Insbesondere geht es um Falschangaben, die Verletzung geistigen Eigentums und Probleme der Autorschaft und der Zustimmung bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen."

Gute wissenschaftliche PraxisBearbeiten

2010

  • Helmholtz Zentrum Berlin 16.02.2010: Autorenschaft bei Publikationen (Wolfgang Fritsch) "Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Regeln der Guten Wissenschaftlichen Praxis den Kreis der Autoren einer Publikation auf die an der wissenschaftlichen Arbeit unmittelbar und wesentlich beteiligten Personen beschränken und den Ausdruck von Dank und Verbundenheit mit weiteren Personen auf Fußnoten und Danksagungen verweisen."
  • e-fellows.net 29.01.2010: Nennung von Autoren: Wer auf den Titel gehört (Nicole Lücke) "Konflikte unter Autoren sind in der Welt der Forschung nicht ungewöhnlich. Schließlich bedeuten viele Veröffentlichungen für Wissenschaftler bares Geld in Form von Stipendien, Förder- und Drittmitteln. Besonders wichtig ist die Länge der Publikationsliste für die Karriere. Das gilt nicht nur für die Berufung zum Professor, sondern auch für Nachwuchswissenschaftler beim Kampf um die besten Stellen."

UmsetzungBearbeiten

2011

2010

2010

2009

2006

2005

2000

KritikBearbeiten

2011

Häufigkeit wissenschaftlichen FehlverhaltensBearbeiten

1998

  • ZEIT ONLINE 10.06.1998: Lügenbarone "Galileo Galilei entwickelte zwar die naturwissenschaftliche Methode, nahm es aber selbst nicht so genau damit. Seine Fallgesetze will er um 1600 aus Experimenten abgeleitet haben, die er "fast hundertmal wiederholte". Ein Zeitgenosse Galileis mühte sich vergeblich, diese Versuche zu reproduzieren.Heute weiß man, daß sie unter den damaligen Bedingungen gar nicht funktionieren konnten." (DIE ZEIT, 25/1998)

FanelliBearbeiten

2011

  • duz.de 02.09.2011: Betrug in der Wissenschaft: Ein Grundgesetz der Redlichkeit für Europas Forscher "Denn das weltweite Ausmaß wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist immens. Eine Metastudie zeigte im Jahr 2009, dass jeder dritte Forscher zugibt, Daten zu manipulieren oder zu fälschen ( www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0005738). Plagiate, wie sie deutschen Politikern in Doktorarbeiten nachgewiesen wurden, sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt." (Frank von Bebber)
  • nordbayern.de 17.04.2010: Freche Schummler im Labor "Manipulation ist bei Wissenschaftlern weiter verbreitet als von ihnen selbst eingeräumt – davon ist Daniele Fanelli von der Universität Edinburgh in Schottland überzeugt. Er arbeitet am Zentrum für Sozialwissenschaften und hat 18 Untersuchungen über von Forschern zugegebene Schummeleien analysiert." (Thilo Resenhoeft)

2009

  • scilogs.de 04.07.2006: Wieviele Forscher schummeln? "In einer der beinhalteten Studien (Gardner W, Lidz CW, Hartwig KC (2005) Authors’ reports about research integrity problems in clinical trials.) kam sogar heraus, dass 29% aller zugegebenen Fälschungen nie ans Tageslicht kamen!" (Philipp Bayer)
  • WELT ONLINE 08.06.2009: Schlamperei macht sich in der Wissenschaft breit "Ergebnisse werden gefälscht, was nicht passt, weggelassen - und so manche Untersuchung ist frei erfunden: Schlampereien sind in der Forschung viel verbreiteter als angenommen. Das ergibt eine Studie, die Forscher von der Universität von Edinburgh veröffentlicht haben." (pte/eb)
  • WELT ONLINE 08.06.2009: Forschung: Besonders medizinische Studien sind schlampig "Mit der Wahrheit halten es Forscher oft nicht so genau. Ergebnisse werden gefälscht, was nicht passt, wird weggelassen – und so manche Untersuchung ist frei erfunden: Schlampereien sind in der Forschung viel verbreiteter als angenommen. Am häufigsten sind die Missstände bei medizinischen Studien zu beobachten." (pte/eb)
  • neues deutschland 06.06.2009: Alles nur geklaut "Sind Wissenschaftler wie Hwang und Sudbø nur die sprichwörtlichen schwarzen Schafe in einer ansonsten ehrbaren Zunft? Oder ist Betrug in der Wissenschaft längst ein verbreitetes Phänomen? Um das herauszufinden, wurden in den letzten Jahren Forscher selbst befragt, nachdem man ihnen zuvor Anonymität zugesichert hatte." Martin Koch)
  • FORUM GESUNDHEITSPOLITIK 04.06.2009: Lug und Trug in der Wissenschaft: "few bad apples" oder "tip of the iceberg"? Argebnisse einer Meta-Analyse von 18 Surveys "Nach einer knappen, inhaltlich differenzierten und sorgfältigen Diskussion der methodischen und inhaltlichen Verzerrungsmöglichkeiten und der Grenzen der Surveys kommt die Autorin der Metaanalyse zu einer Schlussfolgerung, die der Vorstellung von der "Spitze des Eisbergs" entspricht: "It appears likely that this is a conservative estimate of the true prevalence of scientific misconduct." "(Bernhard Braun)
  • heise.de 02.06.2009: Studie: Forschungsergebnisse werden vermutlich häufig manipuliert "Die meisten Manipulationen, die Wissenschaftler vornehmen, um ihre Forschung besser zu präsentieren, für eine Veröffentlichung aufzuhübschen oder ihren Geldgebern anzupassen, werden nicht bekannt werden." (Florian Rötzer)
  • heise.de 02.06.2009: Wie ehrlich sind Wissenschaftler? "Auffällig ist, dass offenbar nach den von Fanelli ausgewerteten Umfragen in den medizinischen Forschungsbereichen, wozu klinische und pharmakologische Studien gehören, am meisten manipuliert wird. Das könne daran liegen, dass hier die größten finanziellen Interessen einwirken, aber es könnte, zumindest sehr theoretisch, auch daran liegen, dass sich die Mediziner des Problems eher bewusst sind und es daher auch eher eingestehen." (Florian Rötzer)
  • diepresse.com 29.05.2009: Lug und Trug im Labor "Die meisten eingestandene Fälschungen werden dort begangen, wo sie für andere gefährlich sind – in der Medizin." (Die Presse)
  • aerzteblatt.de 29.05.2009: Schummeln in der medizinischen Forschung häufig "Fanelli vermutet, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte angesiedelt ist. Wissenschaftler aus dem Bereich Medizin und Arzneimittelforscher gaben übrigens häufiger als andere an, dass sie Daten manipulieren. Ob dies von größerer Ehrlichkeit in den Umfragen zeugt oder eher eine erhöhte kriminelle Energie anzeigt, muss ebenfalls offen bleiben." (rme/aerzteblatt.de)
  • pressetext.com 29.05.2009: Fälschungen in der Wissenschaft weit verbreitet "Die Praxis, Bösewichter zu beschuldigen um wieder Ordnung in der Welt der Wissenschaft vorzuspielen, sieht Felt als problematisch, da dadurch die notwendige Diskussion verhindert werde. Denn letztlich gehe das Fehlverhalten auf Tempo und Struktur der Gesellschaft zurück." (pressetext.austria/Johannes Pernsteiner)

TödterBearbeiten

2011:

  • Wikipedia 31.10.2011: Bendfordsches Gesetz "Entsprechen reale Datensätze trotz Erfüllung der parametrischen Anforderungen dem Benfordschen Gesetz insofern nicht, als die Anzahl des Auftretens einer bestimmten Ziffer signifikant von der durch das Benfordsche Gesetz angegebenen Erwartung abweicht, dann wird ein Prüfer jene Datensätze, die mit dieser Ziffer beginnen, einer tiefergehenden Analyse unterziehen, um die Ursache(n) für diese Abweichungen zu finden. Dieses Schnellverfahren kann zu tieferen Erkenntnissen über Besonderheiten des untersuchten Datensatzes bzw. zur Aufdeckung von Manipulationen bei der Datenerstellung führen." (Wikipedia)

2009

  • Handelsblatt 30.11.2009: Ökonomen: Auf der Jagd nach Zahlen-Fälschern "Hilflos ausgeliefert ist die Wissenschaft den Fälschern aber nicht - das ist die Botschaft von Tödter. Mit den Mitteln der modernen Statistik lassen sich viele Manipulationen entlarven, zeigt der Wissenschaftler in seinem Aufsatz." (Christian Müller)

2007

IoannidisBearbeiten

2011

  • Wikipedia 23.12.2011: Beurteilung eines Klassifikators "Der positive Vorhersagewert (auch Relevanz, Wirksamkeit, Genauigkeit, positiver prädiktiver Wert; englisch: precision oder positive predictive value; Abkürzung: PPV) gibt den Anteil der korrekt als positiv erkannten Ergebnisse an der Gesamtheit der als positiv erkannten Ergebnisse an (erste Zeile der Wahrheitsmatrix). Beispielsweise gibt der positive Vorhersagewert einer medizinischen Diagnose an, wie viele Personen, bei denen die Krankheit festgestellt wurde, auch tatsächlich krank sind." (Wikipedia)
  • ZENTRUM DER GESUNDHEIT 05.07.2011: Medizinische Forschung: Größtenteils unglaubwürdig "Hier bewies er unter anderem auf mathematischem Wege, dass schon eine geringe Voreingenommenheit der Wissenschaftler, nur eine geringe Abweichung von idealen Forschungsbedingungen sowie nur eine kleine Tendenz hin zu aufregenden anstatt zu wahrscheinlichen Theorien bei 80 Prozent aller nicht-randomisierten Studien und bei 25 Prozent aller randomisierten Studien falsche Ergebnisse hervorbringen würden. " (Zentrum der Gesundheit)

2010

  • the Atlantic November 2010: Lies, Damned Lies and Medical Science "Much of what medical researchers conclude in their studies is misleading, exaggerated, or flat-out wrong. So why are doctors—to a striking extent—still drawing upon misinformation in their everyday practice? Dr. John Ioannidis has spent his career challenging his peers by exposing their bad science." (David H. Freedman)

2007

  • NZZ Online 20.05.2007: Signifikanter Nonsens "«Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Studien ist falsch», sagt John Ioannidis von der griechischen Universität Ioannina. Allzu naiv vertrauten viele Forscher darauf, eine ungenügende Datengrundlage mit Hilfe einer umso komplexeren Statistik retten zu können." (Andreas Hirstein)
  • heise.de 27.02.2007: Wer lügt, sagt die Wahrheit "Vor anderthalb Jahren hat der griechische Wissenschaftler John Ioannidis im Medizinjournal PLOS Medicine in einer in der Fachwelt Aufsehen erregenden Studie nachgewiesen, dass deutlich mehr als die Hälfte der veröffentlichten Studien falsch sind. Dazu untersuchte Ioannidis nicht etwa in Form einer Metastudie viele andere Studien (dann wäre seine eigene Studie mit gewisser Wahrscheinlichkeit auch falsch gewesen). Er berechnete, unter welchen Bedingungen ein Forschungsergebnis mit höherer Wahrscheinlichkeit wahr als falsch ist." (Matthias Gräbner, Telepolis)
  • bepress.com Februar 2007: Assessing The Unreliability Of The Medical Literature: A Response To " Why Most Published Research Findings Are False" "But calculating the unreliability of the medical research literature, in whole or in part, requires more empirical evidence and different inferential models than were used. The claim that “most research findings are false for most research designs and for most fields” must be considered as yet unproven." (Steven Goodman, Sander Greenland)

2005

MartinsonBearbeiten

2006

  • SEEDMAGAZINE.COM 12.04.2006: Scientists Behaving Badly "De Vries, Martinson and their colleagues sought to determine the influence of the competitive research environment on how scientists conduct their work. The team set up focus groups of scientists from across all disciplines at top research universities who were at different points along the career track, to discuss misbehaviors that occurred outside of the big three of research fraud: falsification, fabrication or plagiarism (often called FFP)." (SEEDMAGAZINE. COM)

2005

  • aerzteblatt.de 30.06.2005: Forschungsbetrug: Jeder Dritte ist unredlich "Eine US-Studie enthält erstmals Zahlen zum Ausmaß von Datenmanipulationen und wissenschaftlichem Fehlverhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft schätzt die Situation hierzulande ähnlich ein. Daten für das Ausmaß wissenschaftlichen Betrugs in Deutschland gibt es nicht, aber wenn die Ergebnisse einer aktuellen Studie (Nature 2005; 435: 737–738) aus den USA auch nur ansatzweise auf die heimischen Verhältnisse zu übertragen sind, dann scheint es mit der Ehrlichkeit der Wissenschaftler nicht weit her zu sein." (Vera Zylka-Menhorn)
  • Laborjournal online 20.06.2005: Über die Ehrlichkeit von Betrügern "Ein großer Prozentsatz (12,5%) der Befragten gestand, dass er über offensichtlichen Betrug bei Kollegen hinwegsehen würde. Dieser Grundsatz von "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" ist verständlich, wenn man die Konsequenzen bedenkt: Die Ächtung durch die Kollegen und das Ende der wissenschaftlichen Karriere." (Lara Winckler )
  • eeto.org 11.06.2005: Was ist Forschung eigentlich noch wert? "" US-Wissenschaftler zeigen Verhaltensweisen, die weit über Fälschungen, Erfindungen und Plagiate hinausgehen”, schreiben Martinson und seine Kollegen. Es sei vor allem das scheinbar banale, dafür aber weit verbreitete Fehlverhalten, das für die Integrität der Forschung mittlerweile eine große Gefahr darstelle. Man müsse daher mehr als nur die prominenten, aber seltenen Fälle von Forschungsbetrug betrachten." (Alexander Müller)
  • heise.de 09.06.2005: Schlampen, Manipulieren, Fälschen "Insgesamt ist das Bild, das sich aus der Befragung ergibt, erschreckend. Mehr als ein Viertel der Forscher schlampt nach eigenen Angaben mit wissenschaftlichen Daten und immerhin 1,5 Prozent begehen geistigen Diebstahl." (Andrea Naica-Loebell, Telepolis)
  • Umfragen.Info 09.06.2005: Anonyme Umfrage zu Studien: Forscher manipulieren Studien "Mogeleien sind unter Wissenschaftlern nicht selten. Das zeigt eine anonyme Umfrage in den USA, deren Ergebnisse heute “Nature” publiziert. In den zurückgesandten Fragebögen gaben 33 Prozent der Forscher an, in den letzten drei Jahren mindestens einmal fragwürdig gehandelt zu haben. Die Autoren nehmen an, daß diese kleinen, aber “regelmäßigen” Fehltritte dem Wissenschaftsbetrieb mehr schaden als spektakuläre Fälle von Betrug." (Umfragen.Info)
  • Berliner Zeitung 09.06.2005: Kleine Regelverstöße sind womöglich schlimmer als große: Kavaliersdelikte in der Wissenschaft "Brian Martinson von der US-amerikanischen Stiftung Healthpartners hält den Wirbel um die spektakulären Vergehen von Forschern jedoch für übertrieben. Im Wissenschaftsmagazin Nature schreibt er gemeinsam mit zwei Kollegen, dass kleinere Verstöße gegen die Regeln der Zunft die Integrität der Wissenschaft stärker gefährden als große. Denn Kavaliersdelikte wie das Ignorieren von unpassenden Messdaten oder die mehrfache Veröffentlichung desselben Resultats seien verbreitet." (Alexander Mäder)
  • scienceticker.info 08.06.2005: Forscher nehmen es häufig nicht so genau "Der Elfenbeinturm der Wissenschaft weist hässliche Flecken auf. Entsprechende Resultate einer Umfrage zu wissenschaftlichem Fehlverhalten präsentiert ein amerikanisches Forschertrio im Magazin "Nature". Gut ein Drittel der befragten Wissenschaftler räumte dabei ein, sich nicht immer völlig korrekt verhalten zu haben." (Stefan Jacobasch, Carsten Meinke)
  • WELT ONLINE 09.06.2005: Jeder dritte Forscher manipuliert" "Nach meiner Erfahrung ist die Situation in Deutschland ähnlich - es gibt deutlich mehr kleine Unredlichkeiten als Fälschungen, genaue Zahlen liegen aber nicht vor", meint Professor Ulrike Beisiegel vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, die Sprecherin der Ombudsleute der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist, die in Deutschland Forschungsbetrug nachgehen." (Barbara Witthuhn|)
  • SPIEGEL ONLINE 08.06.2005: US-Studie: Jeder dritte Forscher mogelt "Ein Team um Brian Martinson von der Health Partners Research Foundation hat 3247 US-Wissenschaftler befragt - darunter Biologen, Mediziner, Chemiker, Physiker, Ingenieure und Sozialwissenschaftler. Das erschreckende Ergebnis, nachzulesen in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts "Nature": Jeder dritte Forscher hat nach eigenen Angaben allein in den vergangenen drei Jahren mindestens ein potentiell strafwürdiges Vergehen begangen." (SPIEGEL ONLINE 2005)
  • nature.com 08.06.2005: Scientists behaving badly "Serious misbehaviour in research is important for many reasons, not least because it damages the reputation of, and undermines public support for, science. Historically, professionals and the public have focused on headline-grabbing cases of scientific misconduct, but we believe that researchers can no longer afford to ignore a wider range of questionable behaviour that threatens the integrity of science." (Brian C. Martinson, Melissa S. Anderson, Raymond de Vries, Nature 435, 737-738 (9 June 2005) | doi:10.1038/435737a; Published online 8 June 2005)

McCabeBearbeiten

2011

  • NorthJersey.com 13.10.2011: Professors diligent in trying to stop students' plagiarism ""The number of students engaging in the behavior has not increased, but those who are doing it are doing it more often. They used to do it only when they were desperate. Now they do it as a matter of habit." McCabe's surveys of more than 200,000 college students, 50,000 high school students and about 20,000 faculty members have found that a third to 40 percent of students admit to having done some kind of cut-and-paste plagiarism, he said.° (Stephanie Akin)

2010

  • The New York Times 01.08.2010: Plagiarism Lines Blur for Students in Digital Age "Digital technology makes copying and pasting easy, of course. But that is the least of it. The Internet may also be redefining how students — who came of age with music file-sharing, Wikipedia and Web-linking — understand the concept of authorship and the singularity of any text or image." (Trip Gabriel)

2009

  • Harvard Business Review 13.04.2009: MBAs Cheat. But Why? "The cheating seems to indicate that MBA students are simply emulating behaviors they think are necessary to succeed in the corporate world. In spite of some recent exceptions, most have been taught about the supremacy of the bottom line in their MBA programs. Hitting that bottom line and personal success seem to go hand in hand for many. They are merely fulfilling expectations." (Donald McCabe)

2008

  • Financial Times 30.05.2008: Plagiat statt Integrität "Der einfache Zugang zu Informationen über das Internet hat sich auch auf die Definition von Plagiat ausgewirkt. Don McCabe, Professor an der Rutgers Business School in den USA, hat das Thema Plagiat an Business Schools eingehend untersucht. Er sagt, die bei Weitem häufigste Form heute sei das Kopieren von Informationen aus dem Internet. Im Allgemeinen werden dabei einige Sätze aus verschiedenen Quellen wörtlich oder umgeschrieben übernommen." (Philip Delves Broughton)

2006

  • Yale DAILY News 03.11.2006: Survey shows that business students tend to be more dishonest "The Yale School of Management did not take part in plagiarism week, which ended Tuesday after a flurry of discussions on academic integrity. But according to nationwide statistics, the business school community would be wise to do some soul-searching of its own." (James Smithy)
  • University of Guelph 29.09.2006: Academic Misconduct Major Problem in Canada, Study Finds "Cheating on written work was the most common infraction for students from all levels. Seventy-three per cent of university students reported instances of serious cheating on written work while in high school. Fifty-three per cent of undergraduate and 35 per cent of graduate students said they cheated on written work." ( Julia Christensen Hughes, Donald McCabe)
  • Bloomberg 25.09.2006: MBA Students Cheat More Than Other Grad Students, Study Finds "Students pursuing a master's degree in business administration cheat more than other U.S. graduate students, according to a study for the Center for Academic Integrity at Duke University. The study found 56 percent of MBA students acknowledged cheating, compared with 54 percent in engineering, 48 percent in education and 45 percent in law school." (Emily Sachar )
  • THE BADGER HERALD 25.09.2006: Study finds cheating at business schools "Donald L. McCabe, professor of management and global business at Rutgers Business School and co-author of the study "Academic Dishonesty in Graduate Business Programs: Prevalence, Causes, and Proposed Action" said cheating is part of the nature of business school." (MaryJo Fitzgerald)
  • Multiple Choice 20.09.2006: MBA Cheaters "The report, "Academic Dishonesty in Graduate Business Programs: Prevalence, Causes, and Proposed Action," is based on survey responses from 5,331 students at 32 graduate schools in the United States and Canada, and is scheduled for publication this month in Academy of Management Learning & Education. The survey found that 56 percent of graduate business students -- most of whom are pursuing M.B.A.'s -- had cheated, compared with 47 percent of graduate students in nonbusiness programs." (Katherine Mangan, The Chronicle of Higher Education, 19.09.2006)
  • denverpost.com 10.03.2006: Wily MBA students lead cheating pack "One of the study's authors, Donald McCabe, a management professor at Rutgers' business school in Newark, N.J., told me he was disturbed at how cavalier graduate-level students have become. They not only cheat; they brag about it. "At some schools, if you're the guy who can steal the exam and give it to everybody else, you're kind of a folk hero," McCabe said. " (Al Lewis)

2003

  • The New York Times 03.09.2003: A Campus Fad That's Being Copied: Internet Plagiarism Seems on the Rise "This year's study, organized by Donald L. McCabe, a management professor at Rutgers University, surveyed more than 18,000 students, 2,600 faculty members and 650 teaching assistants at large public universities and small private colleges nationwide. No Ivy League schools were included.° (Sara Rimer)

2002

  • CNNU.S. 05.04.2002: Survey: Many students say cheating's OK "A national survey by Rutgers' Management Education Center of 4,500 high school students found that 75 percent of them engage in serious cheating.- More than half have plagiarized work they found on the Internet.- Perhaps most disturbing, many of them don't see anything wrong with cheating: Some 50 percent of those responding to the survey said they don't think copying questions and answers from a test is even cheating.“ (Kathy Slobogin)

SattlerBearbeiten

2011

  • dradio de 17.05.2011: "Plagiate sind ansteckend" "Was man auf jeden Fall schon mal sagen kann, ist, dass Plagiate keine singuläre Ursache haben. Es gibt sehr, sehr viele Ursachen, und eine ist zum Beispiel, dass Studierende, die nicht in der Lage sind, wissenschaftlich zu arbeiten, deutlich eher geneigt sind, zu plagiieren. Das heißt jetzt nicht nur, dass jemand die Zitierregeln nicht richtig anwenden kann, sondern es geht viel weiter auch noch darum, dass jemand sich gar nicht wissenschaftlich wirklich ausdrücken kann, dass er nicht in der Lage ist, seine Gedanken wirklich wiederzugeben, oder dass er auch wissenschaftliche Texte gar nicht richtig verstehen oder kritisch lesen kann." (Sandra Pfister)
  • Klett Themendienst Nr 53 05.2011: Zeit sparen, bessere Noten erzielen, eigene Defizite kaschieren "Nach der Auswertung der Antworten von 226 Studierenden der Soziologie sind demnach diejenigen anfällig, die Probleme haben, Texte zu analysieren, Gedanken sinngemäß wiederzugeben, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen und dies alles in wissenschaftlicher Sprache auszudrücken." (jg)

2008

  • WELT ONLINE 02.01.2008: Studie: Neun von zehn Studenten zum Plagiat bereit "Einer exemplarischen Studie des Soziologen Sebastian Sattler unter Leipziger Soziologiestudenten zufolge sind neun von zehn Befragten bereit fremde Texte für Hausarbeiten zu kopieren, zwei von ihnen würden sogar fast die ganze Arbeit abschreiben. Genaue Zahlen zu Plagiaten in Deutschland gibt es nicht, Schätzungen sprechen von 25 bis 30 Prozent." (dpa/hem)
  • Forschung und Lehre 2008/05: Unterschätztes Phänomen: Über den Umfang von und den Umgang mit Plagiaten "Studien zu Plagiaten vermuten hinter jeder fünften Arbeit ein Plagiat. Die Bereitschaft, ein Plagiat anzufertigen ist noch viel höher. Eine aktuelle Studie spricht von 90 Prozent betrugsbereiten Studenten. Erhöht sich der Druck, möglichst schnell den Weg zum Examen zu gehen, könnte diese Bereitschaft in echten Betrug umschlagen." (Sebastian Sattler, ab S.298)

2006

  • SPIEGEL ONLINE 18.10.2006: Plagiate an der Uni: Schamlose Generation Internet "Sebastian Sattler glaubt nicht mehr an das Gute im Studenten: Für seine Abschlussarbeit fragte er Kommilitonen, ob sie für Hausarbeiten unerlaubt fremde Texte kopieren würden. 90 Prozent sagten Ja." (Christoph Seidler)
  • Universität Leipzig Journal 2006: Den Schummel-Studenten auf der Spur "Neun von zehn Befragten sind bereit, nicht gekennzeichnetes Material in ihre Hausarbeit zu übernehmen, zwei von ihnen würden sogar fast die ganze Arbeit abschreiben. Jeder Zehnte kann sich vorstellen, mehr als ein Viertel seiner Arbeit zu übernehmen. " (Sebastian Sattler)

KnoopBearbeiten

2008

  • karriere.de 01.03.2008: Plagiate: Wer Hausarbeiten fälscht, muss mit Strafen rechnen "Denn das Abkupfern aus dem Internet oder anderen Quellen gilt als Ordnungswidrigkeit. Und die ist - abgesehen von einer manchmal schmerzhaften Bußgeldzahlung - für Betroffene immer noch ziemlich einfach aus der Welt zu schaffen. Für ein Strafverfahren reicht das Plagiieren bei Hausarbeiten oder im Examen dagegen nicht aus - und damit auch nicht für einen möglichen Eintrag ins Führungszeugnis, der etwa bei einer geplanten Anstellung im Staatsdienst die Karriere abrupt hemmen könnte." (Armin Himmelrath)


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