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2011

  • Handelsblatt 13.04.2011: Wissenschaft: Das Plagiat-Problem ist noch lange nicht gebannt "Gibt sich der Verband bei abschreibenden Studenten kämpferisch, stellt diese fast schon unter Generalverdacht und wettert gegen Internetseiten, die Abschlussarbeiten veröffentlichen, wird er zurückhaltend in puncto Fehlverhalten seiner Mitglieder. In einer weiteren Mitteilung mahnt man einen „verantwortungsvollen Umgang mit dem Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens“ an, schließlich stehe doch der Ruf des Forschers und seiner Universität auf dem Spiel. Um dann hinterherzuschieben, dass einem Verdacht natürlich nachgegangen werden muss, es keine falsch verstandene Kollegialität geben dürfe. Glaubwürdig ist das nicht." (Stefani Hergert)
  • sueddeutsche.de 23.03.2011: Promotionsverfahren: Schwarze Schafe unter den Professoren "Es gibt ja beileibe nicht nur unter Studenten und Doktoranden schwarze Schafe. Auch einige Professoren sind schon für Plagiate von ihren Hochschulen gerügt worden. Man hat allerdings den Eindruck, dass Professoren bislang nicht so scharfe Konsequenzen fürchten mussten wie ein Doktorand, der am Ende seinen Titel einbüßt." (Tanjev Schultz)
  • FAZ.NET 18.02.2011: Plagiate: Kleine schmeißt man raus, Große lässt man klauen "Der Deutsche Hochschulverband warnt seine Mitglieder regelmäßig und eindringlich vor wissenschaftlichem Fehlverhalten, schließlich gibt es in der Wissenschaft nichts ehrverletzenderes als den Diebstahl geistigen Eigentums. Die Mahnungen scheinen allerdings nur bedingt zu wirken: Vor kurzem sind selbst in Forschungsanträgen an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Plagiate aufgetaucht, die zu einer Rüge der Verfasser geführt haben." (Heike Schmoll)
  • FOCUS ONLINE 16.02.2011: Verteidigung - Rechtsprofessor: Hemmschwelle für Plagiate sinkt "„In der Wissenschaft gibt es ein beredtes Schweigen über Plagiate. Sie sind recht häufig und sie beschädigen die Wissenschaft, aber viele Plagiatoren sind ihrerseits Wissenschaftler, so dass man meistens verschämt über die Fälle hinweggeht. Die wenigsten schaffen es in die Feuilletons, und die meisten Plagiate werden universitätsintern verhandelt und stillschweigend beerdigt.“ (dpa)
  • FAZ.NET 06.02.2011: Plagiat: Anlehnen oder abkupfern? "Vorsorglich hat Rieble den schillernden Begriff Plagiat, der in keinem Gesetz stehe, in seinem Buch breit erörtert. Er verwendet ihn in einem weitgespannten Sinn von wettbewerbswidrigem Text- oder Ideenklau bis zu fahrlässiger Unkenntnis des Forschungsstandes. Indes können die Richter mit einem schillernden Begriff überhaupt nichts anfangen. Jeder Plagiatsvorwurf ohne eindeutigen Tatsachenkern sei „gerade im wissenschaftlichen Bereich in hohem Maße geeignet, Ansehen und Reputation zu schädigen“." (Hermann Horstkotte)

2010

  • dradio.de 25.07.2010: Mit Betrug zum Doktortitel "Umschreibungen à la "ein bekannter Professor aus Köln" sind Volker Riebles Sache nicht. Deutlich nennt er Namen, Titel und Verlage, was seinem eigenen Verlag bereits eine einstweilige Verfügung eingetragen hat. Einige Passagen aus dem Buch dürfen in einer Neuauflage nicht mehr erscheinen." (Susanne Billig)
  • SPIEGEL ONLINE 17.06.2010: Wissenschaftsplagiate: Ideendiebe, Rosstäuscher und ihre Schreibknechte "Meist geht es bei ihnen um Ghostwriting auf dem Rücken mehr oder weniger williger Assistenten oder Doktoranden, was nicht strafbar ist. Wer einfach abgekupfert hat, bezichtigt gern seine Mitarbeiter, seine Schreibknechte. Bei der Strafverfolgung von Professoren gibt es eine allgemeine Zurückhaltung. Erst wenn man Doktoranden für privates Entgelt betreut, ist das inzwischen anders." (Hermann Horstkotte)

2007

  • FAZ.NET 25.10.2007: Plagiate: „Die Dunkelziffer ist beachtlich“ "Es gibt eine Tendenz dazu, die Kollegen möglichst glimpflich zu behandeln. Für mich waren auch die Entscheidungen in den beiden prominenten Fälle aus der jüngsten Vergangenheit enttäuschend. Gegen Axel Wirth, der unter seinem Namen das Plagiat veröffentlicht hat, das einer seiner Mitarbeiter angefertigt hatte, gab es im Grunde überhaupt keine Sanktionen, ihm wurde lediglich ein Organisationsverschulden zur Last gelegt. Und auch dass Hans-Peter Schwintowski von anderen kopierte, ging als lässliche Sünde durch." (Sebastian Balzter)

Anonymus, HTW BerlinBearbeiten

  • Berliner Zeitung 27.05.2011: Präsident stellt sich verärgerten Studenten: Plagiatsfall an der HTW sorgt für Streit "Der Streit um einen Plagiatsfall an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) spitzt sich zu. Gestern verteidigte Präsident Michael Heine vor rund 100 Studenten den Umgang mit einem Professor, der in einer Buchveröffentlichung aus der Diplomarbeit eines Studenten abgeschrieben haben soll." (Andrea Beyerlein)
  • pnn.de 27.05.2011: HTW-Plagiat: "Vertuscht wird nichts" "Der Präsident der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) weist Vorwürfe zurück, seine Hochschule habe einen Plagiatsfall vertuscht. „Wir haben den Fall buchstabengetreu gemäß unseren Richtlinien aufgearbeitet“, sagte Heine auf Anfrage am Donnerstag." (tiw)
  • DER TAGESSPIEGEL 26.05.2011: HTW-Plagiat: "Vertuscht wird nichts" "Es sei ein minderschweres Plagiat; in einem solchen Fall würden auch Studierende nicht exmatrikuliert. Der Professor erhielt einen Verweis. Die HTW hat jetzt eine Chronologie der Vorgänge ins Internet gestellt." (tiw)
  • Berliner Zeitung 25.05.2011: Ein Professor gerät unter Druck, weil er auf You Tube den Plagiatsfall eines Kollegen anprangert: Starker Auftritt "Während an der HTW, die ein eigenes Plagiats-Forum unterhält, mit Verve über die Missetaten des Ex-Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg hergezogen wurde, blieb das Missgeschick in den eigenen Reihen eine Angelegenheit für Eingeweihte. Wer der Professor ist, der in einer Buchveröffentlichung aus der Diplomarbeit eines Studenten abschrieb, ist bis heute ein Geheimnis." (Andrea Beyerlein, Thorkit Treichel)
  • DER TAGESSPIEGEL 23.05.2011: Streit um Berliner Plagiatsfall "Der Professor habe aus der Diplomarbeit Zusammenfassungen seiner eigenen Lehrveranstaltungen übernommen. Nach einem Disziplinarverfahren sei ein Verweis gegen den Professor ausgesprochen und in dessen Personalakte eingetragen worden. Öffentlich habe man den Fall mit einer Mitteilung im Akademischen Senat gemacht." (ry)

Walter Frenz, RWTH AachenBearbeiten

  • ZEIT ONLINE 02.12.2011: Plagiatsverdacht: Aachener Professor soll von Doktorandin abgeschrieben haben "(Ein Doktorvater steht im Verdacht, von seiner früheren Doktorandin abgeschrieben zu haben. Die Uni Bonn beendete jetzt die Zusammenarbeit mit ihm." Hermann Horstkotte)
  • an-online.de 02.12.2011: Ärger für Aachener Professor und die RWTH "Eine Aachener Wissenschaftlerin darf ihre an der Universität Bonn unter Plagiatsverdacht geratene juristische Doktorarbeit zurücknehmen und gilt damit als unbelastet. Schwer trifft es hingegen den Betreuer der Dissertation, den RWTH-Professor Walter Frenz, und auch die Aachener Hochschule kriegt etwas ab. " (Axel Borrenkott)
  • an-online.de 10.08.2011: RWTH-Plagiatsfall: Wer schreibt da von wem ab? "Nun hat auch die RWTH eine Plagiatsgeschichte. Die ist allerdings von ganz eigener Art, verzwickter als die bekannten prominenten Fälle und auch etwas unglücklich dazu. Eine Doktorandin und ihr Doktorvater werfen sich gegenseitig vor, voneinander abgeschrieben zu haben. " (Axel Borremkott)
  • radio96achtBonn 08.08.2011: Noch mehr Plagiate? "Eine Doktorandin steht unter dem Verdacht, in ihrer Doktorarbeit dei ihrem Doktorvater, dem Aachener Professor für Europarecht Walter Frenz, abgeschrieben zu haben." (Anke Ralle)
  • SPIEGEL ONLINE 07.08.2011: Professor contra Doktorandin: Wer klaut hier bei wem? "Ist ihr Doktor bald weg? Einer jungen Juristin droht, dass sie ihren Titel verliert, weil in ihrer Dissertation und im Handbuch ihres Doktorvaters 40 Seiten übereinstimmen. Der Vorwurf: Sie soll abgeschrieben haben. Sie sagt aber, es war genau umgekehrt - und hofft nun auf ein Machtwort aus der Uni. "(Hermann Horstkotte)

Hans-Peter Schwintowski, HU BerlinBearbeiten

2011

  • Wikipedia 22.04.2011: Hans-Peter Schwintowski "In einer in der juristischen Fachzeitschrift Kritische Justiz veröffentlichten Besprechung des 2005 erschienenen Lehrbuchs zur juristischen Methodenlehre von Schwintowski wurde dargelegt, dass Schwintowski über mehrere Sätze gehende Passagen anderer Autoren übernommen habe, ohne die Zitate als solche zu kennzeichnen, sondern nur am Kapitelende auf die Quellen verwiesen habe.[1] Die Kommission zur Überprüfung wissenschaftlichen Fehlverhaltens der Humboldt-Universität kam zu dem Ergebnis, es liege ein Verstoß gegen die Zitiernorm, aber kein Plagiat im Sinne der Satzung über Grundsätze der Humboldt-Universität zu Berlin zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis vor." (Wikipedia)
  • DER TAGESSPIEGEL 16.02.2011: Chronik der Plagiate: Auch Putin hat abgeschrieben "Hans-Peter Schwintowski, Jura-Professor an der FU, hat in seiner "Juristischen Methodenlehre" für Erstsemester von 2005 seitenweise von Fachkollegen und fachfremden Wissenschaftlern abgekupfert, ohne diese Passagen als Zitate zu kennzeichnen. Ausgeschlachtet wurden Werke u.a. des Hirnforschers Wolf Singer und des Bundesverfassungsrichters Wolfgang Hoffmann-Riem. Der Fall wurde im Februar 2007 in einem Beitrag der Fachzeitschrift "Kritische Justiz" öffentlich, derselben Zeitschrift, die nun als erste die Vorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg erhob." (Thomas Friederich)

2010

  • DER TAGESSPIEGEL 24.08.2010: Streit um Textklau: "Kann jedem passieren" "Vor fünf Jahren wurde er als mutmaßlicher Textdieb erwischt und vom Präsidenten seiner Universität, der Humboldt-Universität, gerügt. Längere Zitate ausgerechnet in seiner „Juristischen Methodenlehre“ waren nicht klar als direkte Übernahmen aus fremder Literatur gekennzeichnet. Der Verlag nahm das Buch sofort aus dem Handel. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) sieht in dem wissenschaftlichen Fehlverhalten die Standesehre schwer geschädigt und will den Nestbeschmutzer jetzt aus seinen Reihen ausschließen." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 12.07.2010: Copy & Paste: Professoren mit Plagiat "Schwintowski hatte ein juristisches Lehrbuch „geschrieben“, das seitenweise ohne genauen Hinweis von anderen Autoren abkopiert war. Jetzt äußert sich Schwintowski auf seiner Homepage „ergänzend“ zu Riebles Kritik. Er erklärt: „Ich habe meine Lektion gelernt“ und ermuntert die Kritiker, „eine öffentliche und ergebnisorientierte Erörterung guter wissenschaftlicher Zitierpraxis in allen Fächerkulturen“ zu fördern. " (Hermann Horstkotte)

2007

  • FAZ.NET 23.10.2007: Plagiate in der Wissenschaft: Die niedrige Kunst des Abschreibens "Freilich dürfen sich die Ertappten nicht beklagen, dass sie als professorale Vorbilder von besonderem Interesse sind. Wer Schöpferruhm genießt, steigt bei Zitiersünden zur Person der Zeitgeschichte auf. Und muss sich fragen lassen, wie er's mit der Buße hält. Ein beherztes "Mea culpa" und ein wenig Asche aufs Haupt, gefolgt von tätiger Reue, die den wahren Autoren am Ende die gebotene Schöpferwürde nachreicht, damit ließe sich jener moderne Geist fürs Erste besänftigen." (Günter Frankenberg)
  • FAZ.NET 23.10.2007: Geistiges Eigentum: Aus der Praxis der Plagiatoren "Der Rechtswissenschaftler Hans-Peter Schwintowski aus Berlin schreibt für ein Lehrbuch von mehreren Autoren ab, ohne die Zitate zu kennzeichnen. Der Präsident der Humboldt-Universität tadelt das "wissenschaftliche Fehlverhalten" als "nicht akzeptabel", Schwintowski selbst räumt eine Verletzung der Zitiernorm ein - in populärwissenschaftlichen Werken sei dies aber üblich." (Sebastian Balzter)
  • sueddeutsche.de 23.07.2007: Wissenschaftliche Plagiate: Wenn Professoren kopieren "Hingegen kritisiert Uni-Präsident Christoph Markschies: " Ein solcher Umgang mit den Methoden einer Disziplin und dem geistigen Eigentum anderer ist an einer Universität schlechterdings nicht akzeptabel." Demgegenüber unterscheidet Schwintowski in einer öffentlichen Erklärung von diesem Wochenende zwischen unterschiedlichen "Anforderungen an die Zitiertechnik" in wissenschaftlichen Qualifikationsschriften von "Studien- oder Magisterarbeiten" bis zur Dissertation und Habilitationsschrift einerseits und in "populärwissenschaftlichen" Büchern wie seiner "Methodenlehre" für Anfänger andererseits." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 19.07.2007: Plagiatsstreit: HU-Professor erklärt seine Zitierpraxis "Ebenso stelle ein Gutachten des Frankfurter Urheberrechtsexperten Ulrich Loewenheim klar, dass die Plagiatsvorwürfe unberechtigt seien, schreibt Schwintowski. Zudem wirft er dem Rezensenten, der seine Zitierpraxis in der Fachzeitschrift "Kritische Justiz" angegriffen hatte, vor, sich stellenweise vergaloppiert zu haben: Nicht er selber habe in der "Methodenlehre" von einer Doktorandin abgeschrieben, sondern sie sich in ihrer Dissertation an ihn angelehnt, so Schwintowski. Aufgrund der Erklärung Schwintowskis könne jetzt Schluss sein mit der seit Monaten anhaltenden Textkritik, heißt es in der Juristenfakultät." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 10.07.2007: Plagiatsvorwürfe: Wie man zitieren darf "Daraufhin hatte sich eine Ehrenkommission der Universität mit der Angelegenheit befasst. Sie war im März zu dem für Schwintowski vorteilhaften Schluss gekommen, „dass es sich nicht um ein Plagiat im Sinne der Satzung über die Grundsätze der HU zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und über den Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens handelt“. Vielmehr liege „eine Verletzung der Zitiernorm“ vor, wonach „jedes wörtliche Zitat zu kennzeichnen“ ist. Die weitere Auslieferung des Buches dürfe nur mit einer beigefügten Errata-Liste erfolgen." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 12.06.2007: Humboldt-Universität: Eine Frage der Ehre "HU-Präsident Markschies bezeichnete es als „an einer Universität schlechterdings nicht akzeptabel“, wie sich Schwintowski in seinem neuesten Buch, einer „Juristischen Methodenlehre“, mit fremden Federn schmücke, ohne die Zitate ausreichend zu kennzeichnen." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 16.05.2007: Mit fremden Federn "Kann ein Professor beamtenrechtlich bestraft werden, wenn er für ein eigenes Buch breit bei anderen Autoren abschreibt, ohne diese zu zitieren? Verletzt er damit seine Dienstpflicht als Vorbild der Studenten? Diese Fragen prüft jetzt der Präsident der Berliner Humboldt-Universität im Falle des Rechtsprofessors Hans-Peter Schwintowski." (Hermann Horstkotte)
  • ReferendareNET 14.05.2007: PLAGIATSDISKUSSION: HU-PRäSIDENT MARKSCHIES RüGT SCHWINTOWSKI "In ihrem „endgültigen Beschluss“ heiße es vielmehr, dass es sich in diesem Falle „nicht um ein Plagiat im Sinne von Paragraf 9“ der Satzung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten handle, also um keine Verletzung von Urheber- und Verlagsrechten. Schwintowski selber fühle sich dabei durch ein Urteil des Oberlandesgerichtes Hamburg von 2004 ganz auf der sicheren Seite (Aktenzeichen 5 U 144/03)." (Kai Bonitz)
  • Copy, Shake, and Paste 13.05.2007: The Secret of Success: Plagiarize! "This, then, is the secret to success in science: plagiarize, as there are no consequences if you get caught. Is this what the HU Berlin - which is vying for a title of "Elite University" in Germany - is trying to tell us? I sincerely hope not. I have written an email to the president about this. We'll see if there is any reaction. For the sake of science in Germany, I hope that there is some reaction." (Debora Weber-Wulff)
  • wissenswerkstatt.net 12.05.2007: Ach, wie gut, daß niemand weiß… » Wie sich der Jurist Hans-Peter Schwintowski als Totengräber akademischer Konventionen betätigt "Die Reaktion auf diesen Fall seitens seines Arbeitgebers der HU Berlin ist bislang mehr als halbherzig. Nachdem der Verdacht gegen Schwintowski erhoben wurde, leitete die HU ein internes Prüfverfahren ein, das zum Schluß kam, daß das Lehrbuch die "methodischen und inhaltlichen Standards" verletze. Dabei, seien wir ehrlich: es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß es sich bei dem fraglichen Werk um ein Lehrbuch zur Methodenlehre handelt. " (Marc Scheloske)
  • SPIEGEL ONLINE 12.05.2007: Plagiat-Professoren: Der Kavalier liest und schweigt "Im Februar machte eine Buchbesprechung in der Fachzeitschrift "Kritische Justiz" publik, dass Rechtsprofessor Schwintowski in seiner Methodenlehre für Anfänger breit abgeschrieben hat - bei Fachkollegen wie dem Bundesverfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem und fachfremden Wissenschaftlern wie dem international bekannten Hirnforscher Wolf Singer. Nach allen Regeln der akademischen Kunst müssen Übernahmen gekennzeichnet sein. Bei Schwintowski waren sie es nicht." (Hermann Horstkotte)
  • Humboldt-Universität Berlin 02.05.2007: Erklärung von HU-Präsident Christoph Markschies zu wissenschaftlichem Fehlverhalten "„Insbesondere für einführende Werke, die Studierende mit Wissenschaft vertraut machen sollen, gelten die höchsten methodischen wie inhaltlichen Standards. Ich stelle nach Abschluss eines internen universitären Prüfverfahrens fest, dass die „Juristische Methodenlehre“ von Hans-Peter Schwintowski (Hans-Peter Schwintowski, Juristische Methodenlehre (UTB Basics, Frankfurt/Main 2005)) diese Standards in einer Weise verletzt, die eine öffentliche Erklärung der Universität notwendig macht." (Pressemitteilung)
  • DER TAGESSPIEGEL 21.02.2007: Schummelte auch die Doktorandin? "Der Verdacht gegen Hans-Peter Schwintowski, Professor an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität, in seinem neuen Buch „Methodenlehre“ geistigen Diebstahl begangen zu haben (siehe Tagesspiegel vom 8. Februar), weitet sich auf eine frühere Doktorandin aus. Denn Schwintowski weist jetzt zumindest einen der in der Fachzeitschrift „Kritische Justiz“ geäußerten Vorwürfe zurück: nämlich den, er habe unter anderem auch aus der Dissertation seiner ehemaligen Doktorandin abgeschrieben." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 08.02.2007: Plagiatsvorwurf an der Humboldt-Uni "Seit gut einer Woche erlebt die Humboldt-Universität einen Zweikampf um die wissenschaftliche Ehre. Der Juradoktorand Benjamin Lahusen, Doktorand im Fach Rechtswissenschaft, beschuldigt den Juraprofessor Hans-Peter Schwintowski, plagiiert zu haben. In einem soeben erschienenen Kommentar der Fachzeitschrift „Kritische Justiz“ wirft Lahusen dem Professor vor, in seinem jüngsten Buch, einer „Juristischen Methodenlehre“ für Erstsemester, von Fachkollegen und fachfremden Wissenschaftlern breit abgeschrieben zu haben – ohne die Stellen nach den Regeln der Kunst als Zitate zu kennzeichnen." (Hermann Horstkotte)

Axel Wirth, Universität DarmstadtBearbeiten

2011

  • Wikipedia 01.12.2011: Axel Wirth "Wirth behauptet, dass das Plagiat allein durch einen Doktoranden, der aber nur in Teilen als Koautor genannt wurde, zustande gekommen sei; er habe seine „Kontrollpflichten“ nicht verletzt, und man könne ihm „keinerlei Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens“ machen." (Wikipedia)

2010

  • FAZ.NET 25.10.2007: Plagiate: „Die Dunkelziffer ist beachtlich“ "Es gibt eine Tendenz dazu, die Kollegen möglichst glimpflich zu behandeln. Für mich waren auch die Entscheidungen in den beiden prominenten Fälle aus der jüngsten Vergangenheit enttäuschend. Gegen Axel Wirth, der unter seinem Namen das Plagiat veröffentlicht hat, das einer seiner Mitarbeiter angefertigt hatte, gab es im Grunde überhaupt keine Sanktionen, ihm wurde lediglich ein Organisationsverschulden zur Last gelegt. Und auch dass Hans-Peter Schwintowski von anderen kopierte, ging als lässliche Sünde durch." (Interview von Dieter Leuze mit Sebastian Balzter)
  • DER TAGESSPIEGEL 24.08.2010: Streit um Textklau: "Kann jedem passieren" "Gleichzeitig mit Schwintowski will der Hochschulverband zunächst den Kollegen Axel Wirth loswerden, einen Baurechtsexperten an der Technischen Universität Darmstadt. Wirth publizierte vor vier Jahren unter seinem eigenen Namen einen Kommentar, den in Wirklichkeit einer seiner Mitarbeiter heimlich woanders abgeschrieben hatte. Durch das späte Nachkarten des Verbands sieht Wirth die verfassungsgerichtlich gebotene „Resozialisierung“ von Missetätern beeinträchtigt. Er erklärt auf Anfrage, dem Hochschulverband nach dem Beispiel des Kollegen Schwintowski noch in dieser Woche zu kündigen." (Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 12.07.2010: Copy & Paste: Professoren mit Plagiat "Rieble greift auch die Standesvertretung der Universitätsprofessoren, den Deutschen Hochschulverband (DHV), an. Dieser stütze quasi das System. Der Verband sei in Plagiatsfragen „unglaubwürdig“, weil er Mitglieder erst ausschließen wolle, wenn sie wegen geistigen Diebstahls vor Gericht verurteilt wurden. Dieses nur scheinbar harte Durchgreifen sei „der Einsicht zu verdanken, dass eine solche Verurteilung ausgeschlossen ist, weil es am Straftatbestand fehlt“. Solche Kritik will der DHV nicht auf sich sitzen lassen. Künftig soll die Standesunwürdigkeit nicht mehr von einem Strafurteil abhängen. So hat der Verband jüngst Ausschlussverfahren gegen Hans-Peter Schwintowski (Humboldt-Universität) und Axel Wirth (TU Darmstadt) eingeleitet." (Hermann Horstkotte)

2007

  • FAZ.NET 23.10.2007: Geistiges Eigentum: Aus der Praxis der Plagiatoren "In Darmstadt veröffentlicht Axel Wirth, ebenfalls ein Jurist, einen Kommentar zum BGB. In weiten Teilen gibt der Text aber offenbar wörtlich einen Jura-Klassiker wieder. Als das auffliegt, macht der Professor einen wissenschaftlichen Mitarbeiter dafür verantwortlich. Wie die Pressestelle der Technischen Universität bestätigt, rügt der Präsident beide, aber arbeits- oder disziplinarrechtliche Schritte bleiben aus." (Sebastian Balzter)
  • sueddeutsche.de 23.07.2007: Wissenschaftliche Plagiate: Wenn Professoren kopieren "Genau genommen stehen Wirth und sein Schreibgehilfe als Autorenpaar für 27 von mehr als hundert Kommentarseiten gerade. Die meisten Beanstandungen finden sich laut Verlag aber in den von Wirth allein verantworteten Abschnitten. Macht nichts: Dass der Professor die fehlerhafte Schüler-Arbeit unter eigenem Namen verwendete, ist laut Staatsanwaltschaft Darmstadt kein Betrug. Trotz der Strafanzeige eines Lesers lehnte sie die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ab. Begründung: "Es ist allgemeiner Usus, dass Professoren Mitarbeiter beauftragen, für sie Artikel zu schreiben und selbst Kommentarpassagen zu entwerfen, die dann in ihrem Namen veröffentlicht werden."" (Hermann Horstkotte)
  • SPIEGEL ONLINE 12.05.2007: Plagiat-Professoren: Der Kavalier liest und schweigt "Hochschullehrer Wirth waltet seines Amtes wie eh und je. Der Assistent aber hat, wie aus dem Kollegenkreis zu hören ist, schon im vergangenen Herbst den Hut genommen. Der Darmstädter Uni-Sprecher will den Abgang weder bestätigen noch bestreiten. Er verweist auf einen Abschlussbericht über die ganze Affäre, der zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt das Licht der Welt erblicken soll." (Hermann Horstkotte)


2006

  • infokompetenz.de 17.12.2006: Doppelt peinlicher Plagiatsfall "Der Darmstädter Rechtsprofessor Axel Wirth soll nach Medienberichten mit seinem Namen gezeichnete Beiträge in einem Rechtskommentar teilweise wörtlich anderswo abgeschrieben haben. Jetzt mit dem Vorwurf konfrontiert, belastet er bzw. der Prüfbericht der Universität einen für den Professor tätigen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Damit kommt zum ersten Skandal der zweite, denn es wird ein Schlaglicht auf die gängige Hochschulpraxis geworfen, dass Hochschullehrer Mitarbeiter wissenschaftliche Arbeiten für sich erledigen lassen, den Ruhm dafür aber selbst verbuchen. (infokompetenz)
  • FAZ.NET 28.11.2006: Glosse Feuilleton: Ein Plagiat "Professor Wirth aber wehrt sich, und der Prüfbericht seiner Universität springt ihm bei: Das Plagiat sei das Verschulden eines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Dessen Name steht zwar zusammen mit dem des Professors nur für 27 von hundert Seiten des inkriminierten Kommentars, doch besonders auffällige Bausteinübernahmen finden sich auch in den allein vom Professor verantworteten Abschnitten zum Werkvertragsrecht. Nun ist nicht überall und in Einzelfällen sogar nie Professor X. drin, wo Professor X. draufsteht. Es sei, so der Darmstädter Prüfer, wissenschaftlicher Usus, Mitarbeiter mit der Erstellung von Texten zu beauftragen - und sie, wäre zu ergänzen, dann trotzdem nicht als Autoren zu erwähnen. Schwindel ist also üblich." (kau)
  • SPIEGEL ONLINE 28.11.2006: Plagiate: Ein Professor und sein Schreibknecht "Nach einem Lesertipp entdeckten die Herausgeber in Wirths gut hundertseitigem Kapitel auffällige Anlehnungen an den ewigen Standardkommentar von Otto Palandt, zum Teil wortwörtliche Übernahmen - allerdings ohne jeden Hinweis auf diese Quelle. Daraufhin bestellte Johann-Dietrich Wörner, Präsident der TU Darmstadt, bei seinem Ombudsmann Dietmar Hennecke einen Prüfbericht." (Hermann Horstkotte)

Anonymus, Universität BonnBearbeiten

2008

  • SPIEGEL ONLINE 18.03.2008: Plagiate: Zur Strafe weniger Dienst bei vollem Professorengehalt "Für eine Festschrift hatte der Professor einzelne Abschnitte aus der Examensarbeit lediglich nach vorne oder hinten umgestellt und einige unwesentliche Sätze zur Einleitung oder bei Übergängen hinzugefügt. Zu dieser Feststellung gelangten inzwischen auch die amtliche Kommission für wissenschaftliches Fehlverhalten und die Hochschulleitung, wie Prorektor Wolfgang Löwer SPIEGEL ONLINE bestätigt." (Hermann Horstkotte)

Gerd B., HAW HamburgBearbeiten

2010

  • ZEIT ONLINE 18.08.2010: Wissenschaftsplagiate: Keine Angst vor der Hochstapelei "Der Dozent soll rund ein Dutzend Aufsätze eines Ghostwriters, zum Teil Plagiate, unter seinem eigenen Namen veröffentlicht haben. Unrühmliche Krönung der Dreistigkeit war offenbar ein Antrag auf die Hochschullehrerprüfung für die Unilaufbahn (Habilitation) mit einem Buch, das seitenlang von seinem Ghostwriter und dessen Textklau bei anderen zu stammen scheint." (Hermann Horstkotte)
  • ZEIT ONLINE 13.04.2010: Wissenschaftsplagiate: Wenn der Professor abschreibt "Einige Plagiate hatte er einem Hamburger Fachhochschulprofessor geliefert, der damit seinen eigenen Namen in der Wissenschaft aufpolierte. Für weitere Aufsätze nutzte der Professor den Hintermann als verschwiegenen Ghostwriter. Im Team fabrizierten die beiden sogar ein dickes Buch, mit dem sich der Fachhochschullehrer als angeblicher Alleinautor noch zum Universitätsdozenten in Erlangen weiterqualifizieren wollte. Das Prüfungs- oder Habilitationsverfahren wurde aber dank eines Hinweises vom Bonner Landgericht noch früh genug gestoppt. Am 9. April 2010 eröffnete der Präsident der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) ein disziplinarisches Ermittlungsverfahren gegen den Dozenten. Der will sich krankheitsbedingt nicht zu den Vorwürfen äußern. Im schlimmsten Fall muss er mit seiner Entlassung rechnen." (Hermann Horstkotte)

Cornelia Eva Scott, Wirtschaftsuniversität KrakauBearbeiten

2012

  • Naumburger Tageblatt 27.01.2012: Professorin Cornelia Scott: Uni bestätigt Verdacht auf Plagiate "Die Doktorarbeit der Bernburger Professorin Cornelia Scott enthält aus Sicht der Wirtschaftsuniversität Krakau (Polen) Plagiate. Ob die betreffenden Textstellen aber für die Gesamtleistung der Doktorarbeit so bedeutend seien, dass Scott der Doktortitel aberkannt werden muss, sei damit noch nicht entschieden. Das teilte der Dekan der Fakultät für Wirtschaft und Internationale Beziehungen, Kazimierz Zielinski, der MZ mit." (MZ/JKL)

2011

  • SPIEGEL ONLINE 17.08.2011: Doktorpfusch: FH-Professorin unter Plagiatsverdacht "Bislang ist VroniPlag auf 33 von 181 Seiten fündig geworden. Das heißt, auf 18,23 Prozent der Seiten ihrer Arbeit finden sich plagiierte Stellen. Koch-Mehrin stürzte über eine Quote von 34,33 Prozent. Bei Chatzimarkakis waren es 71,58 Prozent." (Frauke Lüpke-Narberhaus)
  • Mitteldeutsche Zeitung 15.08.2011: Hochschule Anhalt: Professorin lässt ihre Arbeit erneut prüfen "Über die Hochschule Anhalt ließ Cornelia Scott erklären, dass sie sich an die Wirtschaftsuni Krakau (Polen) wenden werde, mit der Bitte, einige Stellen ihrer Doktorarbeit noch einmal zu überprüfen. An der Krakauer Hochschule hatte die Professorin für "International Management und International Finance" im Jahr 2007 promoviert." (MZ/JKL)
  • Hochschule Anhalt 15.08.2011: Plagiatsvorwurf an Prof. Dr. Cornelia Scott "Die Arbeitsweise der Internetplattform VroniPlag wird von Seiten der Hochschule Anhalt als bedenklich angesehen. Bei einem seriösen Verfahren würde im Falles eines Plagiatsverdachtes zuerst die Einrichtung, die den entsprechenden Titel verliehen hat informiert sowie die aktuelle Dienstelle benachrichtigt. Ein Verfahren, das über anonyme Hinweise in Gang gesetzt und dann über Medien verbreitet wird, dient vorrangig dazu, Menschen zu ermuntern missliebige Personen anzuzeigen, um sie dann über eine Medienjagd zu beschädigen." (Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Orzessek, Prof. Dr. Cornelia Scott)
  • rbwonline.de 14.08.2011: Plagiatsverdacht bei Professorin "Laut Internetplattform Vroniplag soll Prof. Dr. Cornelia Eva Scott, Professorin für Internationales Management und Finanzen an der Hochschule Anhalt in Bernburg und Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte, in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Auf 33 von 181 Seiten finden sich demnach Plagiate. " (rbwAKTUELL)
  • Mitteldeutsche Zeitung 11.08.2011:Plagiatsverdacht: Vroniplag-Prüfung stößt auf Skepsis"Teczke nahm Scotts Arbeit allerdings in Schutz. Die Art und Weise, wie die Wirtschaftswissenschaftlerin zitiert habe, sei nach den Maßstäben der Krakauer Hochschule korrekt. "Es ist hier üblich, die Fußnoten nicht direkt im Text zu vermerken, sondern am Ende jeder Seite." Auch in einem von Vroniplag als verschleiertes Zitat gekennzeichneten Absatz sei aus seiner Sicht kein Verstoß gegen Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens zu erkennen. Denn der sehr ähnliche Textabschnitt einer anderen Autorin sei zum Zeitpunkt der Abgabe der Promotionsschrift noch nicht veröffentlicht gewesen. "Frau Scott hat den Text mit dem Vermerk ´unveröffentlichtes Manuskript´ außerdem im Literaturverzeichnis angegeben", so Teczke. " (MZ/JKL)
  • FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 10.08.2011: Reputation: Doktortitel um jeden Preis? "Die Dissertation von Cornelia Eva Scott ist das jüngste Untersuchungsobjekt der Plagiatsjäger von VroniPlag. Scott ist ehrenamtliche Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte (BDVB) und lehrt zudem Management und International Finance an der Hochschule Anhalt. Allein der Verdacht, sie könnte Teile ihrer wissenschaftlichen Arbeit nicht selbst erstellt haben, wird Scotts Ruf beschädigen." (Sabine Meinert)
  • Mitteldeutsche Zeitung 10.08.2011: Hochschule Anhalt: Professorin unter Verdacht "Der Präsident der Hochschule Anhalt, Dieter Orzessek, wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Scotts Doktorarbeit war 2007 eingereicht worden, allerdings nicht an einer Universität in Sachsen-Anhalt, sondern an der Wirtschaftsuniversität Krakau (Polen). Der Präsident ließ offen, welche Maßnahmen ergriffen werden, sollte sich der Verdacht erhärten." (MZ/JKL)

2010

  • idw.de 19.11.2010: Prof. Dr. Cornelia Scott als bdvb-Präsidentin wiedergewählt "Am 13. November 2010 wählten die Delegierten des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) in Frankfurt / M. ihr Spitzengremium. Prof. Dr. Cornelia Eva Scott von der Hochschule Anhalt ist als Präsidentin des größten Verbandes der Wirtschaftsakademiker bestätigt worden." (Dr. Arno Bothe)

Wolfgang Wüst, Universität ErlangenBearbeiten

2012

  • Wikipedia 15.02.2012: Wolfgang Wüst "2004 musste er einräumen, große Teile eines Aufsatzes abgeschrieben zu haben, ohne die Quelle zu nennen.[1] Außerdem ist es seit über einem Jahrzehnt Vorsitzender des Historischen Vereins für Schwaben." (Wikipedia)

2011

2004

  • SPIEGEL ONLINE 23.04.2004: Professor beim Abschreiben erwischt: Wissenswertes über Erlangen ""Fürstliche Stadtentwicklung in der frühen Neuzeit: Toleranz und Geometrie" lautete der etwas sperrige Titel des Artikels, den der Erlanger Geschichtsprofessor Wolfgang Wüst vor zwei Jahren zum 1000-jährigen Erlanger Stadtjubiläum veröffentlichte. Ein Text mit deutlichen Schönheitsfehlern: In seinem Beitrag verzichtete Wüst darauf, erhebliche Textübernahmen aus einem früheren Artikel des Erlanger Stadtarchivars Andreas Jacob deutlich zu machen." (Armin Himmelrath)
  • dradio.de 05.04.2004: Plagiator in Erlangen: Historiker schreibt beim Stadtarchivar ab" Außerdem erhielt Wolfgang Wüst ein missbilligendes Schreiben der Universitätsleitung sowie einen Vermerk in der Personalakte. Zusätzlich wurde die Affäre universitäts-intern bekannt gemacht. Für Rektor Wolf-Dieter Grüske ist der Fall damit abgehakt, zumal gerade die Veröffentlichung eine erhebliche Strafe darstelle." (Armin Himmelrath)

Klaus Denecke, Universität PotsdamBearbeiten

Hans-Werner Gottinger, ehem. Universität BielefeldBearbeiten

2010

  • WIKIPEDIA 05.09.2010: Hans Werner Gottinger "In einem Bericht der Fachzeitschrift Nature, der am 9. August 2007 erschien, wurden gegen Gottinger massive Plagiatsvorwürfe erhoben.[1] Laut dem Bericht zog das Fachjournal Research Policy einen Artikel von Gottinger aus dem Jahre 1993 zurück, den er von einem Beitrag im Journal of Business aus dem Jahre 1980 abgeschrieben habe. Außerdem warf ihm die Zeitschrift noch weitere Plagiate aus den Jahren 1996 (Artikel aus dem Economics of Innovation and New Technology von 1992 abgeschrieben) und 2002 (Artikel aus dem Journal of Environmental Economics and Management von 1997 abgeschrieben) vor." (Wikipedia)

2007

  • SPIEGEL ONLINE 08.08.2007: Abgeschrieben: Ökonom fliegt nach 14 Jahren mit Plagiat auf "Im Zentrum steht Hans-Werner Gottinger, ein 63-jähriger Ökonom aus Ingolstadt. Am morgigen Donnerstag wird die Fachzeitschrift "Research Policy" einen Fachbeitrag von Gottinger zurückziehen, den dieser vor 14 Jahren veröffentlicht hatte. Jetzt habe sich herausgestellt, "dass der Artikel von 1993 einen klaren und ernsten Fall von Plagiat darstellt", werden die Herausgeber der Zeitschrift in einem Editorial erklären, das SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt." (Stefan Schmitt)
  • faz.net 08.08.2007: Ehemaliger Fraunhofer-Direktor: Mit fremden Federn geschmückt "Wie „Nature“ in der Donnerstagsausgabe berichtet, fiel vor wenigen Wochen erstmals auf, dass Gottinger ganze Paragraphen und Teile mathematischer Gleichungen aus einer 1980 im „Journal ob Business“ erschienen Arbeit übernommen und 1993 in der Fachzeitschrift „Research Policy“ publiziert hatte." (Nora Lessing)

Margarita Mathiopoulos, Universität BonnBearbeiten

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