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Zum Hannoveraner FallBearbeiten

2011

2010

  • FAZ.NET 01.06.2010: Trotz Bestechung: Juristen dürfen Doktortitel behalten "Nach dem bundesweiten Skandal um gekaufte Doktortitel haben neun ehemalige Studenten erfolgreich gegen die Aberkennung ihrer Promotion geklagt. Die Juristen hätten nicht von der Bestechung ihres Doktorvaters wissen müssen und ihre Promotion sei inhaltlich rechtmäßig gewesen, urteilte das Verwaltungsgericht Hannover am Montag." (DPA)
  • SPIEGEL ONLINE 18.05.2010: Vorne ohne: Doktormacher verliert seinen Doktortitel "Viele Jahre lang hatte er als Promotionsberater mit der Vermittlung windiger Promotionen anderer sein Geld verdient - jetzt ist "Doktormacher" Martin D. selbst seinen Titel los. Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn teilte mit, die Uni entziehe D. den Doktorgrad, weil er seinen Titel "für kriminelle Machenschaften benutzt" habe." (cht)

2009Bearbeiten

  • SPIEGEL ONLINE 26.08.2009: Dubiose Doktortitel: "Mit einem Bein auf der schiefen Bahn" "Ghostwriting und der Handel mit fragwürdigen internationalen Titeln lässt sich leicht als illegal erkennen und bestrafen, bei der Promotionsberatung ist das weit schwieriger. Die einschlägigen Institute beteuern stets, ausschließlich legale Dienstleistungen anzubieten." ( Frank Überall, Jochen Leffers)
  • SPIEGEL ONLINE 23.08.2009: Korrupte Professoren: Auf schmierigen Wegen zum Doktortitel "Rund hundert Professoren bundesweit stehen im Visier der Justiz - wegen krummer Deals mit Doktortiteln, ein Millionengeschäft. Dafür kassierten windige Promotionsberater und Professoren hohe Summen und flogen erst spät auf. Was aus den Titeln ihrer Kunden wird, ist noch offen." (Jochen Leffers)
  • SPIEGEL ONLINE 27.01.2009: Windige Promotionsberater: Doktorfabrik geht pleite "Es handelt sich um eine Promotionsberatung, die seit mehr als 20 Jahren im Dunstkreis deutscher Hochschulen arbeitet, sattsam bekannt und höchst umstritten ist. Das Institut vermittelte zahlungswillige und -fähige Promotionskandidaten an Doktorväter. " (Hermann Horstkotte)

2008Bearbeiten

  • FOCUS ONLINE 20.07.2008: Promotionsskandal: Der Nächste, bitte "Ein unerfreulicher Tag für Martin D. (53): Der Geschäftsführer einer Promo­tions­beratung aus Bergisch Glad­bach wurde vom Landgericht Hildesheim zu drei­einhalb Jahren Haft verurteilt." (Janine Heibl)
  • sueddeutsche.de 14.07.2008: Prozess: Geschäfte mit Dissertationen - Drei Jahre Haft für Doktormacher "Im bundesweit ersten großen Prozess um Geschäfte mit Doktortiteln ist der Geschäftsführer einer Wissenschafts-Beratungsfirma aus Bergisch Gladbach zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden."(dpa/mei)
  • sueddeutsche.de 14.07.2008: Dissertationen: Auf dunklen Wegen zum Titel "Wer schon im Berufsleben steht und glaubt, ein "Dr." auf der Visitenkarte fördere die Karriere, tut sich oft schwer damit, einen Professor von sich und seinem Vorhaben zu überzeugen. Professoren sind nicht verpflichtet, Doktoranden anzunehmen. "(Tanjev Schultz)
  • Frankfurter Rundschau 14.07.2008: Gekaufte Titel: Das Geschäft der Doktormacher "Die Kunden der Vermittler sind durchweg berufstätige Akademiker, die noch gern den Doktor nachmachen möchten: beispielsweise als Anwälte, (Tier-)Ärzte, Betriebs- oder Volkswirte. Der Münchener Wirtschaftsprofessor und vehemente Kritiker des Beratungs(un)wesens, Manuel René Theisen, nennt diese Spätberufenen "eitle Tröpfe", die im Kern nur wegen des Sozialprestiges den Dr.-Titel erwerben wollen." (Hermann Horstkotte)
  • sueddeutsche.de 14.07.2008: Prozess: Geschäfte mit Dissertationen - Drei Jahre Haft für Doktormacher "Das Landgericht Hildesheim sprach den 52-Jährigen am Montag der Bestechung in 61 Fällen schuldig und verhängte zusätzlich eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro. Der Chef des Instituts hatte promotionswillige Kandidaten an einen Jura-Professor der Universität Hannover vermittelt und ihm dafür Honorar gezahlt." (dpa/mei)
  • FOCUS ONLINE 13.04.2008: Skandal: Schwarze Schafe " Im derzeitigen Prozess waren es allesamt im Beruf stehende Juristen, die der Verlockung, sich mit einem Doktortitel zu schmücken, nicht widerstehen konnten. Gebraucht hätten sie ihn nicht. Ihre Kanzleien liefen nämlich so gut, dass ihnen anscheinend keine Zeit mehr für die Suche nach einem Doktorvater blieb. "(Susanne Dreisbach)
  • stern.de 13.04.2008: Prozess: Verhängnisvolle Affären des Thomas A. "Laut Anklage übte er seine Macht als Hochschullehrer aus, um sich für die "sexuelle Hingabe" seiner Studentinnen erkenntlich zu zeigen. Darüber hinaus lautet der Vorwurf gegen ihn auf Bestechlichkeit in 78 Fällen. Simone S., seiner Geliebten, wird Bestechung in sieben Fällen zur Last gelegt." (Ingrid Kolb)
  • RP ONLINE 02.04.2008: Doktorarbeit gegen Geld: Bestechlicher Jura-Professor muss in Haft "Der Professor hatte während des Prozesses zugegeben, jeweils gut 2.000 Euro für die Annahmen eines Doktoranden zur Betreuung und noch einmal die gleiche Summe bei Abschluss der Promotion erhalten zu haben. Er habe gewusst, dass er sich mit der Annahme der Zahlungen durch die Promotionsagentur strafbar mache, betonte der Richter."(ap)
  • taz 02.04.2008: Der Professor der Begierde "Er hat seine Reputation verzockt, seine Universität und den ganzen Berufsstand durch den großen Betrug und die Liebschaften mit Studentinnen verunglimpft. In dem Prozess vor der vierten Wirtschaftsstrafkammer wird A. stets mit "Herr Professor Doktor" angesprochen, dabei ist der vornehme Mann aus der Akademikerwelt längst ausgeschieden." (Kai Schöneberg)
  • FOCUS ONLINE 14.03.2008: Promotionsberater: Doktormacher unter Verdacht "Schluss mit lustig. Vergangenen Dienstag filzten Fahnder bei einer Razzia die Institutsräume. Kölner Staatsanwälte vermuten, dass mit Doktortiteln kräftig gemauschelt wurde. Die Fahnder ermitteln gegen den Instituts-Gründer sowie die beiden Geschäftsführer wegen des Verdachts der Bestechung. Die Berater sollen Professoren an deutschen Hochschulen geschmiert haben, damit sie Akademiker mit zu schlechten Noten trotzdem als Doktoren-Kandidaten annehmen." (Arno Heissmeyer)
  • WELT ONLINE 12.03.2008: Korruption: Gutes Geschäft mit gekauften Doktortiteln "Immer mehr Universitätsprofessoren geraten in Verdacht, Akademikern für Geld zu einem Doktortitel verholfen zu haben. Die Hochschullehrer sollen von kommerziellen Promotionsberatern dafür bezahlt worden sein, unter anderem Kandidaten, die auf Grund ihrer Noten eigentlich nicht promovieren können, als Doktoranden anzunehmen. Professoren können nämlich meist eine Ausnahme von der Regel erwirken. " (Thomas Vitzthum)
  • taz.de 08.03.2008: Professor Sex gesteht " Die Bild hatte ihn als "Professor Sex" beschrieben. Der Vorwurf, A. habe Studentinnen gegen körperliche Dienstbarkeiten Uni-Posten beschafft und Noten frisiert, wird jedoch im Prozess kaum noch eine Rolle spielen. Eine 30-jährige einstige Lebensgefährtin A.s wurde bereits zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt: Sie hatte gestanden, dass der Professor ihre Noten heraufgesetzt hatte." (Kai Schöneberg)
  • SPIEGEL ONLINE 30.01.2008: Jura-Professor vor Gericht: Geld für Doktortitel, gute Noten gegen Sex " Eine dritte Studentin bekam angeblich das Angebot, als Gegenleistung für die "Begleitung" des Professors zu einem Kongress in Bremen einen Schein für ein Seminar zu erhalten, das sie gar nicht besucht hatte. Und dann sind da noch die 69 Doktoranden, die Thomas A. betreute und für die er von einer umstrittenen Promotionsberatung in Bergisch Gladbach jedesmal 4100 Euro bekam – obwohl die Betreuung von Doktoranden eigentlich zu seinen normalen Dienstpflichten als Professor gehört. " ( Armin Himmelrath)

2007Bearbeiten

  • FOCUS ONLINE 07.09.2007: Juraprofessor: Der bestechliche Campus-Casanova " In einer 185-seitigen Anklageschrift wirft die Staatsanwaltschaft Hannover dem Juraprofessor A. vor, sich für die Vermittlung und Betreuung von Doktorarbeiten bezahlt haben zu lassen und für gute Noten „sexuelles Entgegenkommen“ eingefordert zu haben. Die Anklage wurde am 16. Juli erhoben, am Donnerstag wurde A. in Hamburg verhaftet – es bestand Fluchtgefahr. „Der Angeklagte hat Kontakte nach Panama geknüpft“, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Lendeckel." (Nina Baumann)
  • ... jurabilis.blogspot.com 26.08.2005: Neues aus Hannover "Der Dozent lebt eigentlich im Hamburg – doch während der Vorlesungszeit soll er bei einer jungen Frau in Hannover wohnen, die als studentische Hilfskraft für ihn arbeitet und mit der er liiert sein soll. Die Studenten sprechen nur „vom Professor und seiner Süßen“. Gegen seine Freundin wird ebenfalls ermittelt, weil sie für den 51-Jährigen Klausuren verfasst haben soll, die sie anschließend selbst noch schreiben musste. Die Lösungen, so die Staatsanwaltschaft, habe sie in ihrem Freundeskreis verbreitet und so Dienstgeheimnisse verraten." (Alexander Hartmann)

Zur HauptverhandlungBearbeiten

TU DresdenBearbeiten

  • Bild.de 29.10.2010: Eipos will Promotionsvermittlung aufgeben "Das Europäische Institut für postgraduale Bildung (Eipos) in Dresden will seine Promotionsvermittlung einstellen. «Das ist ein Randgeschäft, durch das wir Geld verlieren», sagte Eipos-Präsidiumsmitglied Dirk Plagemann am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» hatte zuvor die Technische Universität (TU) Dresden gedroht, die Zusammenarbeit mit Eipos einzustellen, wenn das Institut die Promotionsvermittlung nicht bis Jahresende einstellt." (dpa/sn)
  • Spiegel Online 29.10. 2010: Doktormacher - Dresdner Uni duldete dubiose Promotionsvermittler "27.600 Euro kostete sie ein Rundum-Doktor-Service, der stark an die Arbeit von gewerblichen Promotionsvermittlen erinnert: Zuerst half das Institut, ein Thema zu finden und suchte danach einen passenden Betreuer, meist an einer osteuropäischen Hochschule. Außerdem bereitete Eipos die Kunden auf eine abschließende Prüfung und die Verteidigung der Arbeit an der fernen Hochschule vor, die dann den Titel verlieh. PhD, Philosophiae Doctor, konnten sich die so geadelten fortan nennen - und viele führen seither auf Visitenkarten und Türschildern ein schmückendes "Dr."."(Hermann Horstkotte, Christoph Titz)
  • nw-news.de: 28.08.2009: BIELEFELD: Ein Professor packt aus "Ein in Dresden ansässiges Institut hat möglicherweise ähnlich gearbeitet wie das in Bergisch Gladbach. Diesen Verdacht legt die Schilderung des Professors Martin S. (Name geändert) nah, der heute in OWL tätig ist. Als Privatdozent an der Uni Dresden habe er 2008 eine E-Mail von einer Hochschullehrerin der Universität Ostrava (Tschechien) erhalten. Die Kollegin habe ihn gefragt, ob er in Promotionsverfahren die Zweitbetreuung von Doktoranden aus Deutschland übernehmen wolle, und dafür 2.000 Euro pro Kandidat in Aussicht gestellt. " (Hubertus Gärtner)

Universität BonnBearbeiten

  • General-Anzeiger online 05.01.2010: Promotionen der Uni Bonn im Visier der Staatsanwaltschaft " Haben Dozenten der Universität Bonn gegen Geld Promotionskandidaten angenommen? Der Vorwurf der Bestechlichkeit steht im Raum. Laut Universität sind inzwischen vier Verdachtsfälle in Bonn im Visier der Kölner Staatsanwaltschaft. Eines der Strafverfahren soll bereits Ende 2008 mit einer geringen Strafe rechtskräftig abgeschlossen worden sein, bestätigte die Uni." (Johannes Seiler)

FU Berlin/ Charite‘Bearbeiten

  • RTL AKTUELL 22.07.2010: Die Doktorschmiede: 100 000 Euro für einen Titel? " Der Wissenschaftler ist einer von rund 90 Dozenten in Deutschland, gegen die wegen Betrugs und Korruption ermittelt wird. Im Zentrum der Affäre steht das ‚Institut für Wirtschaftsberatung’ (IFW) in Bergisch Gladbach. Das Institut warb damit, Interessierten einen Doktortitel zu verschaffen. Zu diesem Zweck engagierte es Dozenten wie S., die den Kunden Promotionsstellen vermittelten - und dafür zwischen 2.500 und 4.000 Euro pro Vermittlung erhielten. Ließ sich kein Doktorvater finden, übernahm S. die Betreuung der Doktorarbeit einfach selbst - und kassierte noch einmal. " (Leonore von Papp)
  • Ruhr Nachrichten.de 20.07.2010: Doktortitel-Affäre: Forscher zieht Einspruch zurück "Der ehemalige Privatdozent an der Freien Universität Berlin (FU), der heute als Vertretungslehrer an Kölner Gymnasien arbeitet, hat in zwei Fällen insgesamt 7500 Euro Schmiergeld für die Vermittlung von Doktortiteln von einem Institut in Bergisch Gladbach kassiert. In fünf anderen Fällen wurde die Promotion von der FU nicht zugelassen - Geld gab es also auch keins. " (dpa)
  • AD HOC NEWS 20.07.2010: Wissenschaftler akzeptiert Strafbefehl in Doktortitel-Affäre "Der Sozialwissenschaftler hatte von einer «Promotionsberatung» in Bergisch Gladbach 7500 Euro Honorar erhalten, weil er erfolgreich die Dissertationen von zwei Kunden des Instituts betreut hatte. Vor Gericht beteuerte der Mann, vor allem aus wissenschaftlicher Begeisterung gehandelt zu haben. Als ihn die Richterin auf die Aussichtslosigkeit seines Einspruchs hinwies, akzeptierte er den Strafbefehl. Zusätzlich muss er sein Honorar von 7500 Euro an die Staatskasse überweisen."(ddp)
  • DER TAGESSPIEGEL 28.08.2009: Betrug um Promotionen: FU-Dozent verdächtig " In den Ermittlungen um den Handel mit Doktortiteln verdächtigt die Staatsanwaltschaft einen Dozenten der FU. Das erklärte die FU am Donnerstag. Es handelt sich demnach um einen ehemaligen Assistenten, der seit 2004 nicht mehr an der FU beschäftigt ist." (Anja Kühne)
  • BZ 27.08.2009: UNI-KORRUPTION: Falsche Doktortitel auch an der FU? " Der Universitätsleitung ist seit Mittwoch bekannt, dass zwei Personen „aus dem Umkreis“ der FU im Verdacht stehen, sich im Zusammenhang mit Promotionen rechtswidrig verhalten zu haben und Zahlungen entgegengenommen zu haben, teilte die Hochschule mit. Entsprechende Informationen hat die FU auf erneute Nachfrage bei der Kölner Staatsanwaltschaft erhalten. "(ddp)

Universität Jena Bearbeiten

  • LVZ-online 30.01.2011: Doktortitel-Affäre: Uni-Mediziner klagt gegen Entlassung "Jena. In der bundesweiten Affäre um gekaufte Doktortitel hat das Universitätsklinikum Jena einen Oberarzt fristlos entlassen. Der Zahnmediziner klagt dagegen vor dem Arbeitsgericht Jena. Das Klinikum habe dem Mann im Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen Bestechlichkeit gegen ihn gekündigt, sagte ein Gerichtssprecher. " (dpa, LVZ-Online))
  • DER TAGESSPIEGEL 10.09.2009: Doktortitel-Affäre: Verdächtige in Leipzig und Jena "Auch das Universitätsklinikum Jena ist dem Bericht zufolge in die Affäre verwickelt. Demnach gebe es am Klinikum einen konkreten Fall, zitierte das Blatt einen Sprecher." (ddp

Universität Münster Bearbeiten

Universität Frankfurt/MainBearbeiten

  • Handakte WebLAWg 15.01.2010: Gekaufte Doktortitel " In den Skandal verwickelt ist auch die Goethe-Universität. Laut Uni-Sprecher Olaf Kaltenborn geht die Hochschule derzeit von vier Fällen “im Umfeld der Universität” aus. Dabei handele es sich um drei Privatdozenten und einen Angestellten. Die Verfahren seien aber noch nicht abgeschlossen." (fr-online 14.01.2010)
  • Frankfurter Rundschau 14.01.2010: Gekaufte Doktortitel "In den Skandal verwickelt ist auch die Goethe-Universität. Laut Uni-Sprecher Olaf Kaltenborn geht die Hochschule derzeit von vier Fällen "im Umfeld der Universität" aus. Dabei handele es sich um drei Privatdozenten und einen Angestellten. Die Verfahren seien aber noch nicht abgeschlossen." (alu/dpa)
  • KÖLNCAMPUS 100.0 04.09.2009: Kölncampus - Neuigkeiten "Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen vier Hochschullehrer der Universität Frankfurt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Dies teilte die Universität auf Anfrage mit. Ein Beratungsinstitut in Bergisch Gladbach soll Promotionswilligen gegen Honorar Doktorväter besorgt haben. Rund 100 Dozenten in ganz Deutschland wird vorgeworfen, sie hätten sich für die Betreuung solcher Kandidaten bezahlen lassen." (Kölncampus)
  • Frankfurter Rundschau 25.08.2009: Gekaufte Doktortitel: Goethe-Uni will die Wahrheit wissen "Die Frankfurter Universität habe bei der Staatsanwaltschaft Akteneinsicht beantragt und ihre eigene "Kommission für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten" eingeschaltet, sagte Hübner. "Wir haben ein großes Interesse an der Aufklärung und daran, zu schauen, wie man da den Riegel vorschieben kann." (dpa)

Universität TübingenBearbeiten

  • tagblatt.de 06.11.2010: Frei von Korruption: Keine Schmiergeld-Doktoren in Tübingen "Wie die Tübinger Universität auf unsere Anfrage gestern mitteilte, richteten sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auch gegen drei Hochschullehrer, die in Tübingen habilitiert wurden. Dies sei freilich der einzige Bezug zu Tübingen. Die betreffenden Personen sind nicht mehr an der Eberhard-Karls-Universität, die ihnen vorgeworfenen krummen Geschäfte passierten andernorts und ohne Beteiligung Tübinger Doktoranden." (jol)
  • tagblatt.de 25.08.2009: Bestechung: Gekaufte Doktortitel in Tübingen? "Nach Berichten in verschiedenen Medien sollen auch Professoren der Uni Tübingen Doktortitel an unqualifizierte Bewerber verkauft haben. Man werde versuchen, Informationen von der Staatsanwaltschaft Köln zu erhalten, die gegen 100 Professoren im ganzen Bundesgebiet wegen Bestechlichkeit ermittelt, sagte der Sprecher. Derzeit könne sich die Uni auch nicht zu möglichen dienstrechtlichen Konsequenzen äußern." (web/dpa/eb)

Universität Hamburg Bearbeiten

  • Hamburger Abendblatt 24.08.2009: Titelkauf - Hamburger Uni-Professor unter Verdacht (?)
  • Hamburger Abendblatt 24.08.2009: Korrupte Professoren - auch in Hamburg wird ermittelt "Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt auch an der Universität Hamburg. Der Vorwurf lautet, Doktoranden gegen Schmiergelder angenommen zu haben, so der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld. "Im Rahmen der bundesweiten Ermittlungen an unterschiedlichen Hochschulen hat die Staatsanwaltschaft Köln auch uns vor einigen Wochen um Unterstützung gebeten", sagte Professorin Gabriele Löschper, amtierende Präsidentin der Universität Hamburg, dem Abendblatt." (Angela Grosse)

Universität Bielefeld Bearbeiten

  • nw-news.de 26.08.2009: Doktortitel-Handel auch an der Uni Bielefeld" m bundesweiten Skandal um gekaufte Doktortitel läuft auch in Bielefeld ein Ermittlungsverfahren. Die Kölner Staatsanwaltschaft habe einen Anfangsverdacht gegen einen Bielefelder Hochschullehrer bestätigt, sagte Uni-Sprecher Torsten Schaletzke. "Wir haben großes Interesse an einer raschen Aufklärung", betonte er. " (Dirk-Ulrich Brüggemann)

Universität Leipzig Bearbeiten

  • AD HOC NEWS 09.09.2009: Universitätsklinikum - Ermittlungen an Universität Leipzig in Doktortitel.Affäre Auch das Universitätsklinikum Jena ist in die Affäre verwickelt In der Doktortitel-Affäre sind erste Details über Ermittlungen an der Universität Leipzig bekannt geworden. Dort wird mindestens ein Dozent verdächtigt, für die Aufnahme von Doktoranden Geld angenommen zu haben, wie die «Leipziger Volkszeitung» (Mittwochausgabe) unter Berufung auf ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Köln an die Universität berichtet."(ddp)
  • mephisto 97.6 09.09.2009; Ermittlungen an der Uni Leipzig "Es sei nicht hundertprozentig raus, ob die Universität Leipzig betroffen sei und in welchem Umfangi. Das hieße, sie warteten jetzt auf Konkreteres. Bis dahin gelte für alle Professoren die Unschuldsvermutung. Höhn sagte weiter, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft seien noch im Gange. Die Universität hätte ihre Kooperation zugesichert." (mephisto 97.6)
  • mephisto 97.6 09.09.2009: Schmiergeldskandal erreicht Leipzig "Gegen die Universität Leipzig liegt nun auch ein erster Verdachtsmoment vor. Die Uni sei in einem Fall schriftlich informiert worden, so der Pressesprecher der Universität, Tobias D. Höhn. Über etwaige Professoren, Fachbereiche oder konkrete Vergehen könne er jedoch keine Auskunft geben, deshalb gelte "für alle Professoren die Unschuldsvermutung", so Höhn weiter." (ct)
  • Hannoversche Allgemeine 09.09.2009: Betrugsskandal: Ermittlungen an Universität Leipzig in Doktortitel-Affäre " Laut Staatsanwaltschaft Köln liege „ein erster Verdachtsmoment gegen die Hochschule“ vor, sagte deren Sprecher am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der „Leipziger Volkszeitung“. Wie viele Dozenten zum Kreis der Verdächtigen gehören, sei noch nicht bekannt." (ddp)
  • AD HOC NEWS 24.08.2009: Professor - Stange: Korruptionsverdacht gegen Uni ist "Rufmord" "Münchner Professor spricht von «Massenphänomen» Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die Vorwürfe gegen die Universität Leipzig wegen angeblich erkaufter Doktortitel aufs Schärfste zurückgewiesen. «Das ist Rufmord», sagte Stange am Montag in Dresden." (ddp-Isc)

Universität AachenBearbeiten

  • az-web.de 24.08.2009: Gekaufte Doktortitel: Ein Fall an der RWTH " Auch an der RWTH Aachen hat es einen Fall gegeben, in dem für die Annahme einer Doktorarbeit Geld geflossen ist. Wie der Dekan der Medizinischen Fakultät, Johannes Noth, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, hatte die Staatsanwaltschaft Köln seit Winter 2008 gegen einen Privatdozenten der Fakultät ermittelt. "(abt)

Universität BochumBearbeiten

  • Ruhr Nachrichten.de 03.09.2009: Hochschule: Schmiergeld-Vorwürfe auch an der Ruhr-Uni "Anzahl der Ermittlungsverfahren gegen Hochschullehrer der RUB oder gar Namen seien der Universität nicht bekannt, sagte RUB-Sprecher Josef König auf RN-Anfrage. " (Benedikt Reichel/ dpa)

Universität Witten/ HerdeckeBearbeiten

Universität GiessenBearbeiten

  • Gießener-Allgemeine.de 22.07.2010: Gekaufte Doktortitel: Gießener Verfahren eingestellt "Bei den bundesweiten Ermittlungen wegen illegal erworbener Doktortitel ist das einzige Verfahren, das sich gegen einen Gießener Wissenschaftler richtete, eingestellt worden. " (si)

Allgemeine BerichterstattungBearbeiten

2011:

2010Bearbeiten

  • SPIEGEL ONLINE 04.11.2010: Bestechung bei Doktortiteln: Geldauflagen und Strafbefehle gegen 44 Professoren "In der Affäre um gekaufte Doktortitel, die in den letzten Jahren bundesweit die Hochschulen erschütterte, nähern die Ermittlungen sich dem Ende. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat die meisten der rund 90 Fälle abgeschlossen. Die Verfahren gegen gut 40 Professoren seien gegen Geldauflagen eingestellt worden; sie müssten Summen in bis zu fünfstelliger Höhe zahlen, sagte Tino Seesko, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Gegen vier Hochschullehrer seien Strafbefehle beantragt worden." (Jochen Leffers)

2009Bearbeiten

  • SPIEGEL ONLINE 03.11.2009: Promotionsbetrug: Gnädiges Recht "Laut der Kölner Staatsanwaltschaft wird es "nur vereinzelt" zu Gerichtsprozessen kommen. Bis Mitte Oktober sei man auf "zwei, drei Fälle" gestoßen, die wahrscheinlich in eine Anklage wegen Bestechlichkeit münden werden. Dabei handelt es sich mutmaßlich um jene Professoren, die gleich vier oder fünf Doktoranden gegen Geld betreut haben. Etliche Verfahren wurden indes schon gegen Zahlung eines Bußgelds eingestellt." (SPIEGEL ONLINE)
  • tagblatt.de 18.09.2009: Gekaufte Doktortitel: Auch Professoren im Südwesten im Verdacht " Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, werden im Südwesten bisher ausschließlich Professoren der Universität Tübingen mit derartigen Machenschaften in Verbindung gebracht. Ein Sprecher der Hochschule wollte dies nicht bestätigen. Jedenfalls gebe es keine so konkreten Hinweise, dass unverzügliches Handeln geboten wäre. Man stehe in Kontakt zur Staatsanwaltschaft." (lsw))
  • Frankfurter Rundschau 03.09.2009: Schmiergeld-Affäre um Doktortitel: 16 "Schwarze Schafe" in NRW "In die Schmiergeld-Affäre um Doktortitel sind in Nordrhein-Westfalen 16 Hochschullehrer an acht Universitäten verwickelt. Das geht aus einem am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Bericht des NRW-Forschungsministeriums an den Wissenschaftsausschuss des Landtags hervor. Betroffen sind nach derzeitigem Ermittlungsstand die Hochschulen Aachen, Bonn, Bochum, Düsseldorf, Münster, Köln, Duisburg-Essen und Witten-Herdecke.(" dpa)
  • DERWESTEN 03.09.2009: Hochschule: 16 NRW-Professoren in Doktortitel-Affäre verwickelt "In die Affäre um gekaufte Doktortitel sind alleine 16 Professoren aus NRW verwickelt. Das teilte Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) mit. Betroffen sind demnach vor allem die Fachbereiche Medizin und Zahnmedizin." (Christoph Meinerz)
  • RP ONLINE 03.09.2009: Verkaufte Doktortitel: Unis fordern Namen der Beschuldigten " Jetzt fordert Rothschild Aufklärung, der Betrug müsse sanktioniert werden: „Es muss bekannt gemacht werden, dass das in höchstem Maße strafbar ist. Und es ist wichtig, dass auch die Namen offengelegt werden.” Auch die Uni Bonn forderte die Herausgabe der Namen der Beschuldigten: „Wenn gerechtfertigt, wollen wir so schnell wie möglich und mit aller Härte gegen die Beschuldigten vorgehen ­ das kann bis zur Entlassung reichen”, sagte ein Sprecher. „Die Angelegenheit versetzt schließlich nicht nur die Uni Bonn, sondern die gesamte Wissenschaft in eine prekäre Situation.” "(tim)
  • WZ newsline 03.09.2009: Titelhandel: 16 NRW-Professoren haben Doktortitel verkauft " Der Skandal um verkaufte Doktor-Titel hat Nordrhein-Westfalen erfasst. Insgesamt 16 Professoren an acht NRW-Hochschulen sind nach ersten Erkenntnissen der in diesem Komplex federführenden Kölner Staatsanwaltschaft unter Verdacht, wie Landeshochschulminister Andreas Pinkwart (FDP) am Donnerstag mitteilte." (Frank Uferkamp)
  • ZEIT ONLINE 31.08.2009: Promotion: Titel gegen Geld " Die rund hundert Hochschullehrer sollen laut "Focus" illegalerweise bis zu 4000 Euro von der Wissenschaftsberatungsfirma in Bergisch Gladbach bekommen haben, um promotionswilligen, aber möglicherweise ungeeigneten Kandidaten schnell zu ihrem Doktortitel zu verhelfen. Der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld sagte am Sonntag der dpa: "Es geht um die Frage, ob die Professoren bei der Auswahl ihrer Kandidaten bestochen wurden." Der Eindruck, die Kunden des Instituts hätten darüber hinaus gar keine Doktorarbeit geschrieben, stimme dagegen "so nicht", sagte Feld." (Juliane Schäuble, Tilmann Warnecke)
  • DERWESTEN 30.08.2009: Kriminalität: Staatsanwaltschaft prüft über 300 dubiose Doktor-Titel " Die Affäre um möglicherweise erkaufte Doktortitel beschäftigt die Staatsanwaltschaft. Sie untersucht derzeit über 300 mögliche Fälle, in denen Promotionswillige entsprechende Vermittler geschmiert haben sollen. Im Visier der Fahnder steht ein Institut in Bergisch-Gladbach." (ddp)
  • Göttinger Tageblatt 29.08.2009: Doktortitel - Affäre: Staatsanwaltschaft untersucht mehr als 300 Fälle "Die mit der bundesweiten Affäre um angeblich erkaufte Doktortitel befasste Staatsanwaltschaft Köln untersucht mindestens 315 fragwürdige Promotionsverfahren. " (ddp)
  • RP ONLINE 27.08.2009: Beginn eines größeren Skandals? Doktortitel-Handel weitet sich aus" Die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft gegen 100 ehrenamtliche Hochschullehrer aus ganz Deutschland sind wahrscheinlich erst der Beginn eines größeren Skandals. " (ddp/ asi)
  • sueddeutsche.de 27.08.2009: Handel mit Doktortiteln: Dr. Glück gehabt " Unis machen Jagd auf korrupte Professoren - doch diese erwarten wohl nur milde Strafen. Auch für die Doktoranden ist der Spott nach ihrer Enttarnung die schlimmste Konsequenz. " (H.Leyendecker)
  • Frankfurter Rundschau 26.08.2009: Zahlungswillige Doktoranden: Promotions-Vermittlung ohne Garantie " Der Skandal um gekaufte Doktortitel zieht immer größere Kreise. Doch sogenannte Promotionsvermittler sind nicht immer erfolgreich, wie die Zivilgerichtsakten zeigen, die der FR vorliegen."(Hermann Horstkotte)
  • DER TAGESSPIEGEL 26.08.2009: Betrug bei Promotionen: "Handschlagmilieu" "„Wurzel des Problems“ sei die große Zahl von Individualpromotionen, bei denen ein Doktorand ein Thema mit seinem Professor ausmacht und dann im stillen Kämmerlein forscht, ohne in ein Programm eingebunden zu sein. „Es handelt sich dabei um ein völlig undurchsichtiges Handschlagmilieu“, kritisiert Hornbostel. Diese Promotionen müssten „aus der Privatsphäre geholt“ und dringend „stärker formalisiert“ werden." (Jost Müller-Neuhof, Tilmann Warnecke)
  • DER TAGESSPIEGEL 25.08.2009: Schmiergeld für Professoren: "Die Spitze des Eisberges" " Die Kunden, die die Dienste von „Wissenschaftsberatern“ in Anspruch nehmen, sind Leute, die es anders nicht schaffen. Und sie wissen das auch. Wer beim ersten Kontakt mit dem „Berater“ schon 6000 Euro zahlt, weiß doch, dass das nicht der normale Ablauf einer Promotion ist. Sogar wer nicht mit Prädikatsexamen in Jura abgeschlossen hat, kann noch zur Promotion zugelassen werden, wenn er die Professoren überzeugt. Dazu braucht man keinen „Berater“." (Anja Kühne)
  • DER TAGESSPIEGEL 25.08.2009: Gekaufte Titel: Scharfe Kritik an Hochschulen " "Hochschulen und Forschungsinstitute müssen endlich Instrumente einer Qualitätssicherung entwickeln, mit denen individuellem Fehlverhalten institutionell begegnet werden kann", erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbands, in einem Beitrag für den Tagesspiegel." (Tsp)
  • DER TAGESSPIEGEL 25.08.2009: Doktortitel: Habe die Ehre "Aber eine ganze Reihe großer und namhafter Hochschulen sind möglicherweise in die Affäre verwickelt, darunter die Freie Universität Berlin, Tübingen, Leipzig, Hamburg, Hannover, Köln und Frankfurt am Main. Trotzdem sieht die Hochschulrektorenkonferenz keinen Anlass zur Selbstkritik. In allen Phasen des Promotionsverfahrens sei die Qualität gewährleistet, sagt Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz. Und hebt hervor, dass die deutsche Promotion „international höchst anerkannt“ sei." (Hartmut Wewetzer)
  • nw-news.de 25.08.2009: BIELEFELD: Korruption bei Doktorarbeiten: Einige Professoren zahlten Geldstrafen " Die Ermittlungen sind nach Informationen der Neuen Westfälischen schon weit gediehen. So haben zahlreiche Hochschullehrer bereits Geldstrafen akzeptiert. Dies bestätigte gestern der Kölner Oberstaatsanwaltschaft Günther Feld auf Anfrage. Andere Verfahren seien wegen geringer Schuld und nach der Zahlung von Geldbußen eingestellt worden. Bei den Beschuldigten handelt es sich zumeist um Privatdozenten." (Hubertus Gärtner, Elmar Kramer)
  • Ruhr Nachrichten 25.08.2009: Nur die "Spitze des Eisbergs": Gekaufte Doktortitel - Skandal weitet sich aus "Das bundesweit größte Ermittlungsverfahren zum illegalen Handel mit Doktortiteln könnte viele weitere Korruptionsfälle ans Licht bringen. Die bisher 100 Verdächtigen seien nur „die Spitze des Eisbergs“, sagte der langjährige Experte zum Titel-Handel, der Münchner Betriebswirtschaftler Prof. Manuel René Theisen, am Dienstag in Köln. " (dpa)
  • dradio.de 25.08.2009: Gekaufte Doktortitel" Böse Doktorspiele machen Schlagzeilen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen rund 100 Uniprofessoren wegen des Verdachts, Doktoranden gegen Geld angenommen zu haben. Ein Institut für Wissenschaftsberatung soll den Hochschullehrern Schmiergelder gezahlt haben dafür, dass sie eigentlich ungeeigneten Kandidaten den Weg zu einer dekorativen Promotion doch sehr erleichtert haben. Eine rechtskräftige Verurteilung eines Professors, die gibt es bereits." (Ulrike Timm)
  • FAZ.NET 24.08.2009: Verkaufte Doktortitel: 100 Hochschullehrer unter Korruptionsverdacht "Das Ergebnis: Rund 100 Professoren und andere Wissenschaftler mit Lehrbefugnis sind ihr ins Netz gegangen, die gegen Geld Kandidaten zu dem begehrten Namenszusatz verholfen haben sollen. Juristisch gilt das als Bestechung. Betroffen sind viele renommierte Universitäten bundesweit. Vor allem Fakultäten für Medizin, Jura, Betriebswirtschaft und Ingenieurwissenschaften, denn in diesen Branchen ist der Doktorhut nicht nur prestigeträchtig, sondern kann auch Honorar oder Gehalt deutlich steigern. " (Joachim Jahn)
  • FOCUS ONLINE 24.08.2009: Promotions-Betrug: Hochschulverbände hoffen auf umfassende Aufklärung "Die Hochschulverbände haben die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft zu Betrügereien bei Promotionen begrüßt. «Eine umfassende Aufklärung liegt im Interesse der Wissenschaft, allen voran der rund 25.000 Doktoranden, die jährlich ordnungsgemäß ihren Doktortitel erwerben», erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Bernhard Kempen, in Bonn." (gxb/AFP)
  • DERWESTEN 24.08.2009: Bestechung: Netz korrupter Professoren soll Zentrum in NRW haben " In Deutschland gibt es offenbar ein Netzwerk von bestechlichen Professoren. Sie sollen Schmiergelder von einer Beratungsfirma mit Sitz in NRW angenommen haben. Wer für einen Doktortitel nicht qualifiziert oder nicht fleißig genug war, konnte ihn kaufen - schon ab 4000 Euro." (ap)
  • FOCUS ONLINE 22.08.2009: Doktortitel: 100 Professoren unter Korruptionsverdacht " Die Kölner Staatsanwaltschaft bestätigte, in der Affäre werde mittlerweile gegen rund 100 Beschuldigte ermittelt. „Es handelt sich um Honorarprofessoren aus allen Fachbereichen – von Medizin über Jura bis hin zu Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften“, sagte Behördensprecher Günter Feld zu FOCUS. Die Hochschullehrer sollen von dem Institut für Wissenschaftsberatung in Bergisch Gladbach bei Köln Bestechungsgelder zwischen 4000 und 20 000 Euro bekommen haben, um promotionswilligen und möglicherweise ungeeigneten Akademikern schnell zu ihrem Doktortitel zu verhelfen." dpa)

Zum Würzburger FallBearbeiten

2011Bearbeiten

Zum Titelkauf generellBearbeiten

2011Bearbeiten

  1. sueddeutsche.de 03.06.2011: Professoren und Promotionsskandale: Mein Fach, mein Institut, meine Doktoranden (Jeanne Rubner)

2009Bearbeiten

1994Bearbeiten

KonsequenzenBearbeiten

2011Bearbeiten

2010Bearbeiten

2009Bearbeiten

UniversitätsportaleBearbeiten

MünsterBearbeiten

WürzburgBearbeiten

BochumBearbeiten

BonnBearbeiten

BayreuthBearbeiten

  • Universität Bayreuth 2009: Medieninformationen 2009 (Korruptionsvorwurf: Uni fordert Fakten 24.08,2009, Korruptionsvorwurf: Klarheit erst nächste Woche 25.08.2009, Korruptionsvorwürfe sind entkräftet 28.08.2009)

Frankfurt/MainBearbeiten

Duisburg-EssenBearbeiten

Witten/HerdeckeBearbeiten

HagenBearbeiten

Eichstätt-IngolstadtBearbeiten

DüsseldorfBearbeiten

RechtsprechungBearbeiten

2011

2010Bearbeiten

2009Bearbeiten


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