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Karl-Theodor Freiherr zu GuttenbergBearbeiten

  • Eine ausführliche Dokumentation befindet sich bei GuttenPlag
  • sueddeutsche.de 24.11.2011: Karl-Theodoer zu Guttenberg meldet sich zurück: Eine Entschuldigung, die wie eine Drohung klingt "Guttenberg kokettiert sogar damit, einer anderen Partei beizutreten. Er sei "zurzeit" Mitglied einer Partei, sagt der 39-Jährige spitz. Auf die Nachfrage, warum er dies so formuliere, lässt Guttenberg seine Zukunft bewusst offen: "Dabei möchte ich es bewenden lassen. Nicht jede Betonung muss bereits eine Drohung sein."" (Roland Preuß, Tanjev Schultz, Stefan Braun)
  • SPIEGEL ONLINE 23.11.2011: Guttenberg-Opfer: "Er hat getäuscht, ohne zu bereuen" "Diese übermäßige Gewichtung wirtschaftlicher Aspekte halte ich für falsch. In der Wissenschaft geht es meist nicht um ökonomische Belange, sondern um den Schutz geistigen Eigentums und auch um den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Urheber." (Oliver Trenkamp)
  • stern.de 23.11.2011: Plagiatsverfahren eingestellt: Guttenberg kommt mit Geldzahlung davon "Für den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Hof hat das Verfahren gegen den CSU-Politiker gegen die Zahlung einer Geldauflage eingestellt." (mad/DPA/AFP)
  • sueddeutsche.de 23.11.2011: Guttenbergs Plagiatsaffäre: "Ein Promi-Bonus ist nicht zu erkennen" "Der Zeitpunkt hat ein Geschmäckle. Ausgerechnet einen Tag, bevor Die Zeit Auszüge aus einem großen Interview veröffentlicht, das Karl-Theodor zu Guttenberg kommende Woche als Buch unter dem Titel Vorerst gescheitert herausbringt, hat die Staatsanwaltschaft Hof ihre Entscheidung veröffentlicht. Und dabei kommt der CSU-Mann auch noch glimpflich davon - mit einer Geldauflage von 20.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebshilfe." (Roland Preuß, Tanjev Schultz)
    abendblatt.de 23.11.2011: Plagiatsverfahren eingestellt - Guttenberg "kauft" sich für 20.000 Euro frei "(Die Behörde erkannte in der Doktorarbeit 23 Passagen mit strafrechtlich relevanten Urheberrechtsverstößen. Der wirtschaftliche Schaden der Urheber sei aber sehr gering. Zu einer gerichtlichen Hauptverhandlung kommt es nun nicht. " dap/dapd/abendblatt)
  • SPIEGEL ONLINE 23.11.2011: Eingestelltes Verfahren: Guttenbergs Operation Comeback "Die Strafverfolger sehen zwar etliche strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße. Der wirtschaftliche Schaden für die Autoren sei aber marginal. Staatsanwaltschaft und Amtsgericht sind sich einig: Es bestehe kein öffentliches Interesse an einer weiteren Strafverfolgung."
  • n-tv.de 18.11.2011: Neue Doktorarbeit für die Ehre: Guttenberg macht's noch einmal "Karl-Theodor zu Guttenberg unternimmt offenbar einen neuen Anlauf für seine Doktorarbeit. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf Kreise aus der Union. Nachdem die Universität Bayreuth die Dissertation in der Plagiatsaffäre nachträglich aberkannte, war der im März zurückgetretene Ex-Verteidigungsminister in die USA ausgewandert." (cba/dpa)

Veronica SassBearbeiten

2012

2011

  • FOCUS ONLINE 12.05.2011: Veronika Saß: Stoibers Tochter schreibt 40 Seiten wortwörtliches Plagiat "Saß soll bei ihrer rechtswissenschaftlichen Doktorarbeit mit dem Titel „Regulierung im Mobilfunk“ zahlreichen Stellen von anderen Autoren abgeschrieben und damit die Standards wissenschaftlichen Zitierens verletzt haben. Laut der Internetseite „VroniPlag Wiki“ enthält die Arbeit unter anderem ein fast durchgängiges, wortwörtliches Plagiat von knapp 40 Seiten." (gxb/dapd)
  • Hamburger Abendblatt 11.05.2011: Plagiats-Affäre: Universität entzieht Stoiber-Tochter den Doktortitel "Der Promotionsausschuss der Universität Konstanz hat Saß den Doktorgrad aberkannt. Erhebliche Teile ihrer Arbeit seien abgekupfert, teilte die Universität mit. Die Stoiber-Tochter hatte auch große Teile bei einer Hamburger Rechtsanwältin einer renommierten Kanzlei abgeschrieben: Tanja Eisenblätter. Die Juristin hatte im Hamburger Abendblatt darüber berichtet." (dpa/ryb)
  • FOCUS ONLINE 11.05.2011: Aberkennung des Doktorgrads: Stoiber-Tochter will klagen "hre Münchner Rechtsanwälte erklärten, die Entscheidung der Uni Konstanz sei falsch. Man werde sie vor den Verwaltungsgerichten anfechten. Saß sei nicht die Möglichkeit gegeben worden, „nach der bevorstehenden Geburt ihres Kindes persönlich vor dem Promotionsausschuss Stellung zu nehmen“." (sk/dapd)
  • RP ONLINE 11.05.2011: Uni Konstanz erklärt Arbeit zum Plagiat: Edmund Stoibers Tochter verliert Doktortitel "Die Universität Konstanz hatte Mitte Februar Kenntnis von den Vorwürfen erhalten. Daraufhin wurde der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft einberufen, der sofort ein Prüfverfahren einleitete. Nachdem die Frist für das Einholen von Stellungnahmen abgelaufen war, kam der Promotionsausschuss in dieser Woche erneut zusammen und traf den Entschluss, Saß den Titel abzuerkennen." (DAPD/felt)
  • FOCUS ONLINE 11.05.2011: Veronica Saß: Stoiber-Tochter verliert Doktortitel "Die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU), Veronica Saß, darf nicht länger den Doktortitel tragen. Die Universität Konstanz entschied, ihr wegen mehrerer Plagiate den Doktorrang abzuerkennen. Nach umfassender Prüfung ihrer Dissertation sei der Promotionsausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass erhebliche Teile der Arbeit abgeschrieben seien, teilte die Universität am Mittwoch in Konstanz mit." (gxb/dapd)
  • Berliner Morgenpost 11.05.2011: Plagiats-Vorwurf: Stoiber-Tochter Saß wehrt sich gegen Uni-Entscheid "Veronica Saß lkieß mitteilen, den Entschluss der Hochschule nicht hinnehmen zu wollen. Ihre Münchner Rechtsanwälte erklärten, die Entscheidung der Uni Konstanz sei falsch. Man werde sie vor den Verwaltungsgerichten anfechten. Saß sei nicht die Möglichkeit gegeben worden, „nach der bevorstehenden Geburt ihres Kindes persönlich vor dem Promotionsausschuss Stellung zu nehmen“. " (dapad/dpa/mim)
  • Augsburger Allgemeine 11.05.2011: Plagiate: Stoibers Tochter Veronica Saß verliert ihren Doktortitel "Karl-Theodor zu Guttenberg wurde der Doktortitel aberkannt, Silvana Koch-Mehrin steht Medienberichten zufolge kurz davor und Veronica Saß, Tochter von Edmund Stoiber hat nun ebenfalls ihren Doktortitel verloren." (dapd)
  • see-online.info 11.05.2011: Universität Konstanz entzieht Veronica Saß den Doktorgrad "Veronica Saß sei im Verfahren angemessen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden. Dazu zählte laut Uni auch das Angebot einer persönlichen Anhörung vor dem Promotionsausschuss. Dieses Angebot habe Frau Saß nicht angenommen. „Es gab stattdessen eine umfassende schriftliche Stellungnahme der Anwälte von Frau Saß“, so Uni-Sprecherin Julia Wandt. Anscheinend ist die Stoiber-Tochter schwanger. „Die Schwangerschaft von Frau Saß ist der Universität Konstanz bekannt und wurde im Rahmen des Prüfverfahrens unter anderem durch die wiederholte Verlängerung der Äußerungsfrist berücksichtigt“, teilte die Konstanzer Uniweiter mit." (wak)
  • FOCUS ONLINE 11.05.2011: Uni Konstanz: Stoibers Tochter wird Doktortitel aberkannt "Unter anderem soll die Juristin Zeitungsartikel, Pressemitteilungen von Verbänden sowie Artikel der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia verwendet haben, ohne die Quellen in ihrer Arbeit zu nennen. Die Hamburger Rechtsanwältin Tanja Eisenblätter wirft Saß vor, bei ihr abgeschrieben zu haben. „25 Seiten wurden wortwörtlich übernommen, ohne Nennung der Quelle“, kritisierte Eisenblätter." (gxb/dapd)
  • tagesschau.de 11.05.2011:Plagiatsvorwürfe bestätigt: Stoibers Tochter verliert Doktortitel "Die Tochter des langjährigen CSU-Chefs Edmund Stoiber, Veronica Saß, hat wegen Plagiatsvorwürfen ihren Doktortitel im Fach Jura verloren. Die Universität Konstanz teilte mit, dass erhebliche Teile der Dissertation Plagiate seien. Zu diesem Ergebnis sei man nach umfassender Prüfung ihrer Arbeit gekommen." (tagesschau.de)
  • SPIEGEL ONLINE 11.05.2011: Uni Konstanz: Stoiber-Tochter muss Doktortitel abgeben "Rüdiger verwies auf die Regeln wissenschaftlicher Redlichkeit, wonach eine Doktorarbeit ein eigenständiger wissenschaftlicher Beitrag zum Fortschritt eines Faches sein muss. An der Universität Konstanz erkläre jeder Doktorand bei Abgabe der Dissertation, dass die Arbeit selbst verfasst und fremde Literatur als solche gekennzeichnet sei. "Wird diese Grundregel wissenschaftlicher Redlichkeit nachweislich verletzt, ist es an der Universität, ihr wieder Geltung zu verschaffen", sagte er." (fln/dapd)
  • sueddeutsche.de 11.05.2011: Plagiate in der Dissertation: Stoiber-Tochter verliert Doktorgrad " Nach umfassender Prüfung ihrer Dissertation sei der Promotionsausschuss zu den Ergebnis gekommen, dass erhebliche Teile der Arbeit Plagiate seien, teilte die Universität am Mittwoch in Konstanz mit." (sueddeutsche.de/dapd/holz)
  • Bild.de 11.05.2011: Veronica Saß: Stoiber-Tochter verliert Doktor-Titel "Der Doktorgrad sei entzogen worden, weil die rechtlichen Voraussetzungen für seine Verleihung nicht vorgelegen hätten, erklärte Rektor Ulrich Rüdiger. Er verwies auf die Regeln wissenschaftlicher Redlichkeit, wonach eine Doktorarbeit ein eigenständiger wissenschaftlicher Beitrag zum Fortschritt eines Faches sein muss." (Bild.de)
  • dradio.de 11.05.2011: Nur noch Frau Saß: Stoiber-Tochter bekommt Doktortitel aberkannt ""Meiner Meinung nach ist es wichtig, wie Universitäten mit so etwas umgehen. Plagiatsvorwürfe gibt es ja nicht bei uns. Die gibt es ja fast an jeder Universität. Und wenn die Universität zeigen kann, dass sie Plagiatsvorwürfe sehr ernst nimmt, sie sehr schnell bearbeitet und auch mit hoher Priorität bearbeitet, ist es auf jeden Fall nichts, wovon die Universität einen Makel oder einen Imageschaden bekommt. Da müssen die Universitäten einfach zeigen, wie ernst sie die wissenschaftliche Redlichkeit nehmen, so wie das bei uns jetzt der Fall war."" (Thomas Wagner)
  • stern.de 11.05.2011: Plagiatsfall Veronica Saß: Stoibers Tochter verliert ihren Doktortitel "Drei Monate hat die Prüfung gedauert, nun ist klar: Die Uni Konstanz entzieht Edmund Stoibers Tochter Veronica Saß den Doktortitel. "Der Ausschuss der Hochschule ist zum Ergebnis gekommen, dass erhebliche Teile der Arbeit Plagiate darstellen", heißt es in einer Mitteilung der Universität. Die Juristin hatte 2008 am rechtswissenschaftlichen Institut zum Thema "Regulierung im Mobilfunk" promoviert." (Niels Kruse)
  • WELT ONLINE 11.05.2011: Plagiatsvorwurf: Stoibers Tochter will Doktortitel-Entzug anfechten Die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU), Veronica Saß, will den Entschluss der Universität Konstanz, ihr die Doktorwürde abzuerkennen, nicht hinnehmen. Ihre Münchner Rechtsanwälte erklärten, die Entscheidung der Uni Konstanz sei falsch. " "(dapd/ks)
  • stern.de 11.05.2011: Plagiatsfall Veronica Saß: Stoibers Tochter verliert ihren Doktortitel " (Drei Monate hat die Prüfung gedauert, nun ist klar: Die Uni Konstanz entzieht Edmund Stoibers Tochter Veronica Saß den Doktortitel." Niels Kruse)
  • Universität Konstanz 11.05.2011: Universität Konstanz entzieht Doktorgrad "Der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Konstanz hat in seiner Sitzung am Nachmittag des 10. Mai 2011 beschlossen, einen an der Universität Konstanz verliehenen Doktorgrad zu entziehen. Nach umfassender Prüfung der Dissertation kam der Ausschuss zum Ergebnis, dass erhebliche Teile der Arbeit Plagiate darstellen." (Pressemeldung)
  • Hamburger Abendblatt 20.04.2011: Plagiats-Vorwurf - Anwältin: "Stoibers Tochter schrieb 25 Seiten bei mir ab" "Ein bisschen einfacher hat es sich womöglich Veronica Saß, die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU), gemacht. Die 33-Jährige soll insgesamt 25 Seiten - ohne Quellenangabe - bei Tanja Eisenblätter wortwörtlich abgeschrieben und ein ganzes Kapitel inklusive Fußnoten in ihre Doktorarbeit "Regulierung im Mobilfunk" kopiert haben, die sie 2008 an der Universität Konstanz einreichte." (Vanessa Seifert )
  • WELT ONLINE 19.04.2011: Hamburger Anwältin: "Stoiber-Tochter schrieb ganze Kapitel bei mir ab" "Nicht nur ein paar Absätze, nein, ein ganzes Kapitel inklusive aller Fußnoten hat die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in ihrer Doktorarbeit offenbar von der Hamburger Juristin Eisenblätter abgeschrieben." (Jens Meyer-Wellmann)
  • Main-Netz 12.04.2011: Plagiats-Jäger zerpflücken Doktorarbeit von Stoibers Tochter "Zu einem Duztende Seiten umfassenden Bereich stellen sie Plagiats-Jäger fest: "Der (...) Bereich (...) stellt ein fast durchgängiges, wortwörtliches Plagiat über fast 40 Seiten dar (Unterbrechung auf Seite 283), Überschriften/Gliederung und die Fußnoten wurden mitkopiert. Hier noch von einem 'Verdacht' zu sprechen, wird der erdrückenden Beweislage nicht gerecht."" (Torsten Maier)
  • heise.de 01.04.2011: Stoiber-Tochter der nächste Guttenberg? "Nachdem im Februar herauskam, dass der ehemalige Verteidigungsminister Karl Theodor von und zu Guttenberg seinen Summa-Cum-Laude-Doktor unverdient verliehen bekam, nahm sich eine Gruppe von freiwilligen Plagiatsjägern auch die Doktorarbeit der Stoiber-Tochter vor. In ihrem Wiki kommen sie zu dem Ergebnis, dass Saß vor allem im hinteren Teil ihrer Arbeit teilweise über Seiten hinweg wörtlich aus anderen Publikationen abschrieb, ohne dies entsprechend zu kennzeichnen. Dabei soll sie auch Zwischenüberschriften und Fußnoten mit übernommen haben." (Peter Mühlbauer,Telepolis)
  • DER TAGESSPIEGEL 31.03.2011: Nach Guttenberg-Affäre: Stoiber-Tochter unter Plagiatsverdacht "Nach dem in der Guttenberg-Affäre bekannt gewordenen Vorbild "GuttenPlag Wiki" haben Netz-Aktivisten eine neue Webseite geschaffen, die sich kritisch mit der Doktorarbeit von Veronica Saß beschäftigt. Die Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) hatte ihre Jura-Dissertation 2008 an der Universität Konstanz eingereicht und arbeitet inzwischen in einer Münchner Anwaltskanzlei." (ho)
  • taz.de 31.03.2011: Neue Plagiatsaffäre: Stoiber-Tochter hat Abschreiberitis "Laut aktueller Recherche wurden bisher auf 94 Seiten Plagiate gefunden. Das sind 26,7 Prozent der Dissertation, und es werden immer mehr. Offensichtlich gibt es ein fast durchgängiges, wortwörtliches Plagiat über fast 40 Seiten. "Hier noch von einem 'Verdacht' zu sprechen, wird der erdrückenden Beweislage nicht gerecht", so das Urteil auf der Wiki-Seite. " (Franziska Seyboldt)
  • Abendzeitung MÜNCHEN 31.03.2011: Stoibers Tochter: Ein Viertel ihrer Arbeit ist Plagiat "Saß geht es jetzt wie Guttenberg. Die Netzgemeinde enthüllt auf der Internetplattform „VroniPlag” immer mehr Plagiate in ihrer Doktorarbeit. Gestern waren es bereits 90 Seiten. Ein Viertel der gesamten Arbeit. Besonders dreist: 40 Seiten sind durchgehend komplett abgeschrieben, samt Überschriften und Zwischenüberschriften aus drei Aufsätzen eines Hamburger Professors. Edmund Stoiber schweigt. Seine Tochter Veronica auch. Ihren Doktor-Titel hat sie noch nicht zurückgegeben." (Angela Böhm)
  • SPIEGEL ONLINE 30.03.2011: Doktor-Pfusch: Plagiatsvorwurf gegen Stoiber-Tochter "Ihre Doktorarbeit soll in wesentlichen Teilen aus nicht genannten Quellen abgeschrieben sein. Die Dissertation hatte Saß im Jahr 2008 an der Uni Konstanz eingereicht. Ein Jura-Professor, der die Arbeit gelesen hat, sagte SPIEGEL ONLINE, für eine wissenschaftliche Karriere habe die Dissertation "nicht gereicht". Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen habe die Doktorandin Saß ausgeschlagen als klar war, dass es zum Titel reicht." (Jonas Leppin, Markus Verbeet)
  • Abendzeitung MÜNCHEN 29.03.2011: 47 Plagiate aufgelistet: Stoiber-Tochter muss um ihren Doktor fürchten "Die Netzgemeinde, die auch die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg zerpflückte, hat unter „VroniPlag“ in der Dissertation der Stoiber-Tochter zum Thema „Regulierung im Mobilfunk” auf 47 Seiten Plagiatsstellen gefunden. Veronica Saß hat im Dezember 2008 an der Uni Konstanz in Jura promoviert. Ihre Arbeit umfasst 383 Seiten." (Angela Böhm)

Silvana Koch-MehrinBearbeiten

2011

  • SPIEGEL ONLINE 14.12.2011: Kampf um den Titel: Koch-Mehrin klagt gegen Doktorentzug "Die Uni hatte ihren Widerspruch abgelehnt, nun geht sie vor Gericht: Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin klagt gegen die Aberkennung ihres Doktortitels. Die Klage gegen die Universität Heidelberg sei am Mittwoch eingegangen, teilte das Verwaltungsgericht Karlsruhe mit (Az. 7 K 3335/11)." (seh/dpa/dapd)
  • FOCUS ONLINE 14.12,2011: Klage gegen Aberkennung: Koch-Mehrin kämpft um ihren Doktortitel "Der Promotionsausschuss begründete seine Entscheidung damit, dass die FDP-Ploitikerin schwerwiegende falsche Angaben über die Eigenständigkeit der erbrachten wissenschaftlichen Leistung gemacht habe. Die endgültige Entscheidung über den Widerspruch hatte das Rektorat getroffen. Gegen diesen Beschluss hat Koch-Mehrin nun den Rechtsweg beschritten. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe teilte am Mittwoch den Eingang der Klage gegen die Universität Heidelberg mit." (io/dapd)
  • stern.de 14.12.2011: Plagiatsaffäre: Koch-Mehrin klagt Doktortitel vor Gericht ein "Silvana Koch-Mehrin zieht im Kampf um ihren Doktortitel vor Gericht. Die FDP-Europapolitikerin reichte am Mittwoch Klage gegen die Universität Heidelberg ein, die ihr den Doktorgrad wegen Plagiatsvorwürfen entzogen hatte." (kng/DPA)
  • ZEIT ONLINE 14.12.2011: Plagiatsvorwurf: Koch-Mehrin will Doktortitel einklagen "Silvana Koch-Mehrin kämpft um ihren Doktortitel nun auch vor Gericht. Die FDP-Europapolitikerin reichte Klage gegen die Universität Heidelberg ein, die ihr den Doktorgrad wegen Plagiatsvorwürfen entzogen hatte. Das teilte das Verwaltungsgericht Karlsruhe mit (Az.: 7 K 3335/11). Ob und wann es zu einer Verhandlung kommt, steht aber noch nicht fest." (ZEIT ONLINE/dpa)
  • SPIEGEL ONLINE 09.12.2011: Koch-Mehrins Titelverteidigung: Uni Heidelberg lehnt Widerspruch ab "Beim Kampf um ihren verlorenen Doktortitel will FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin nun gerichtlich vorgehen. Zuvor hatte die Universität Heidelberg den Widerspruch der FDP-Politikerin gegen die Entziehung ihres Doktortitels zurückgewiesen. Das gab das am Freitag bekannt." (seh/dapd/AFP)
  • stern.de 09.12.2011: Widerspruch zurückgewiesen: Koch-Mehrin bekommt Doktortitel nicht zurück "Das Gremium hatte der Politikerin im Juni den Doktortitel entzogen, weil ihre Dissertation "in substantiellen Teilen" aus Plagiaten bestehe. 120 Stellen auf rund 80 Seiten ihrer Dissertation seien als Plagiate zu klassifizieren seien, wie es zur Begründung hieß." (jwi/AFP/DPA)
  • Hamburger Abendblatt 09.12.2011: Nach Plagiatsaffäre: Koch-Mehrin erhält ihren Doktortitel nicht zurück "Kein Doktor für Silvana Koch-Mehrin: Die FDP-Politikerin bekommt ihren Titel nicht zurück. Die Universität Heidelberg wies nach Prüfungen durch den Promotionsausschuss den Widerspruch der EU-Parlamentarierin gegen den Entzug des Titels zurück. Die Entscheidung sei Koch-Mehrin am Donnerstag mitgeteilt worden, teilte die Hochschule am Freitag mit. Die Politikerin hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung zu klagen." (dpa)
  • ZEIT ONLINE 09.12.2011: Plagiatsvorwurf: Koch-Mehrin bekommt Doktortitel nicht zurück "Koch-Mehrin hatte nach Universitätsangaben am 15. Juli Widerspruch gegen den Entzug des Titels eingereicht und dies am 18. Oktober inhaltlich begründet. Demnach befasste sich der Promotionsausschuss erneut mit dem Fall und entschied "nach sorgfältiger Prüfung", an der Aberkennung des Doktortitels festzuhalten. Die endgültige Entscheidung über den Widerspruch wurde der Hochschule zufolge jetzt abschließend im Rektorat der Universität Heidelberg getroffen." (ZEIT ONLINE, AFP)
  • heise.de 17.07.2011: Rechtswidriger Titelentzug? "Sie räumt zwar "Fehler und Schwächen" in ihrer Dissertation ein. Das, so ihr Argument, sei der Hochschule aber schon früher, vor elf Jahren, bekannt gewesen. Es sei schließlich Aufgabe der Universität gewesen, ihre Arbeit ordentlich zu prüfen. Eine Täuschung sei ihr nie vorgeworfen worden, wird Koch-Mehrin zitiert. "Weil sie bis zum Titelentzug keine Akteneinsicht bekommen hatte, werde sie prüfen lassen, ob der Titelentzug rechtswidrig ist."" (Thomas Pany, Telepolis)
  • WELT ONLINE 17.07.2011: Plagiatsaffäre: Koch-Mehrin legt Widerspruch gegen Titelentzug ein "Damit macht Koch-Mehrin Gebrauch von ihrem Widerspruchsrecht gegen die Entscheidung der Universität. Der Vorsitzende des Promotionsausschusses und Dekan der Philosophischen Fakultät, Manfred Berg, hatte "Welt Online" in der vergangenen Woche gesagt, dass sich die Universität im Widerspruchsfall ein weiteres Mal mit den Plagiatsvorwürfen beschäftigen und schließlich noch einmal über den Entzug des Doktortitels entscheiden werde." (Manuel Bewarder)
  • sueddeutsche.de 17.07.2011: Nach Plagiatsaffäre: Koch-Mehrin will ihren Doktortitel zurück "Die Europaparlamentarierin habe Widerspruch gegen die Entscheidung des Promotionsausschusses der Universität Heidelberg eingelegt, ihr den im Jahr 2000 verliehenen Titel zu entziehen, sagte ein Sprecher Koch-Mehrins am Sonntag und bestätigte damit einen Vorabbericht des Spiegels. Sollte die Hochschule an der Entscheidung festhalten, könnte Koch-Mehrin vor dem Verwaltungsgericht klagen, so der Medienbericht." (sueddeutsche.de/AFP/dapd/holz)
  • n-tv.de 17.07.2011: "Schwächen waren bekannt": Koch-Mehrin will Doktor zurück "Der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät hatte der Politikerin im Juni den Doktortitel entzogen, weil ihre Dissertation "in substantiellen Teilen" aus Plagiaten bestehe. Koch-Mehrin hatte unmittelbar nach der Entscheidung der Uni angekündigt, rechtliche Schritte prüfen zu wollen. Sie hatte darauf verwiesen, dass dem Promotionsausschuss die Schwächen der Arbeit bekannt gewesen seien." (AFP)
  • SPIEGEL ONLINE 17.07.2011: Widerspruch gegen Uni-Entscheidung: Koch-Mehrin will Doktortitel zurück "Nun kämpft Koch-Mehrin um ihren Ruf - und um ihren Doktortitel. Die Europaparlamentarierin hat nach SPIEGEL-Informationen Widerspruch gegen die Entscheidung des Promotionsausschusses der Uni Heidelberg eingelegt, ihr den Titel zu entziehen. Hält die Uni an der Entscheidung fest, könnte Koch-Mehrin vor dem Verwaltungsgericht klagen." (ulz)
  • stern.de 26.06.2011: Plagiatsaffäre Koch-Mehrin verlässt den Forschungsausschus "Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin hat nach deutlicher Kritik deutscher Wissenschaftsorganisationen ihren Rückzug vom Forschungsausschuss des EU-Parlaments verkündet. Koch-Mehrin, der Mitte Juni wegen massiver Plagiate der Doktortitel aberkannt worden war, werde in einen anderen Ausschuss wechseln, teilte ein Sprecher der Politikerin am Samstagabend mit." (mlr/DPA)
  • sueddeutsche.de 24.06.2011: Plagiatsaffäre der FDP-Abgeordneten: Die vorsätzliche Wählerbeleidigung der Silvana Koch-Mehrin "Erstaunlich dann ihre prompte Antwort auf den Entzug ihres Doktorgrades durch die Universität Heidelberg. Darin erhebt sie den Vorwurf, die Uni hätte doch, als sie die Arbeit im Jahr 2000 geprüft habe, gewusst, dass ihre Arbeit oberflächlich, ungenau und an vielen Stellen nicht ausreichend belegt gewesen sei. Darum könne sie nicht nachvollziehen, dass ihr der Titel jetzt entzogen werde. Statt sich für ihre Plagiate zu entschuldigen, kündigt sie rechtliche Schritte an." (Thorsten Denkler)
  • sueddeutsche.de 20.06.2011: FDP: Kubicki über Plagiatsaffären - Koch-Mehrin und das Kavaliersdelikt "Jetzt springt der angeschlagenen FDP-Politikerin auch noch namentlich ein Parteikollege bei: Es handelt sich um Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki, der große Auftritte recht gerne hat und meist nicht um einen starken Spruch verlegen ist. Zwar sei die Erschleichung eines Doktortitels kein Kavaliersdelikt, betont Kubicki im Deutschlandfunk. Aber: "Der moralische Rigorismus, mit dem man über Personen herfällt, die geschummelt haben, ist das, was mir auf den Senkel geht." Schließlich handele es sich bei Koch-Mehrins Vergehen nicht um eine Straftat, sondern nur um eine Schummelei." (sueddeutsche.de/dpa/AFP/hai/mati)
  • sueddeutsche.de 15.06.2011: Plagiate in der Dissertation: Uni entzieht Koch-Mehrin den Doktortitel "Es ist ein Ergebnis mit Ansage, das der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg am Mittwoch verkündet hat. Noch hat kein Doktortitelträger, der ins Visier der Internet-Wikis geraten ist, seinen Titel nach Prüfung durch die jeweilige Universität behalten können. Jetzt hat nach "intensiver Prüfung" und fast zweimonatiger Untersuchung der Promotionsausschuss der Uni-Heidelberg beschlossen, der FDP-Europapolitikerin Silvana Koch‐Mehrin den Doktortitel zu entziehen." (Thorsten Denkler)
  • tagesschau.de 15.06.2011: Plagiatsvorwurf bestätigt: Uni entzieht Koch-Mehrin den Doktorgrad "Berg erklärte, dass das vom Promotionsausschuss geprüfte Material eindeutig belege, dass die im Jahr 2000 von Koch-Mehrin vorgelegte Dissertation in substanziellen Teilen aus Plagiaten bestehe. Auf rund 80 Textseiten der Dissertation fänden sich über 120 Stellen, die nach Bewertung des Ausschusses als Plagiate einzuordnen seien. Diese stammten aus über 30 verschiedenen Publikationen. Zwei Drittel davon seien nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt worden." (tagesschau.de)
  • tagesschau.de 11.05.2011: Plagiatsvorwürfe in Doktorarbeit: FDP-Politikerin Koch-Mehrin legt Ämter nieder "Die unter Plagiatsverdacht stehende FDP-Spitzenpolitikerin Silvana Koch-Mehrin tritt von allen politischen Ämtern zurück. Sie werde mit sofortiger Wirkung ihr Amt als Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament, als Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und als Präsidiumsmitglied der FDP niederlegen, teilte sie in Brüssel mit. Lediglich ihr Abgeordnetenmandat wolle sie behalten."(tagesschau.de)
  • sueddeutsche.de 21.04.2011: Plagiatsaffäre: Staatsanwaltschaft verschont Dr. Koch-Mehrin "Atempause für die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin: Die Staatsanwaltschaft Heidelberg wird nicht wegen der Plagiatsvorwürfe gegen die Europapolitikerin ermitteln. Die Dissertation sei bereits 2001 eingereicht und veröffentlicht worden, ein möglicher Verstoß gegen das Urheberrecht sei damit verjährt, teilte die Behörde mit." ((dpa/dapd/olkl/fim)
  • sueddeutsche.de 13.04.2011: Plagiatsvorwürfe gegen Koch-Mehrin: Die Schweigblockade "
    "Silvana Koch-Mehrin schweigt. Auch am dritten Tag, nachdem sie mit in ihrer 2001 abgeschlossenen Doktorarbeit unter Plagiatsverdacht geraten war, will sich die Vize-Präsidentin und Fraktionsvorsitzende der FDP im Europaparlament nicht zu den Vorwürfen äußern. Dies bestätig ein Sprecher Koch-Mehrins auf Nachfrage." (Thorsten Denkler, Cerstin Gammelin)
  • n-tv.de 12.04.2011: PlagiatsvorwürfeKoch-Mehrin schweigt "Eine Bitte um eine Stellungnahme lehnte Koch-Mehrins Sprecher Georg Streiter auf Nachfrage von n-tv.de ab. Er verwies an die Universität Heidelberg. Dort ist man bereits aktiv geworden. "Wir haben gestern von den Vorwürfen erfahren", sagte die Sprecherin der Universität, Marietta Fuhrmann-Koch. Der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät habe die Arbeit bereits aufgenommen." (hvo)

Matthias PröfrockBearbeiten

2011

  • STUTTGARTER NACHRICHTEN 20.07.2011: Doktorarbeit: Ermittler zweifeln an Pröfrocks Version "Die Ermittler in Tübingen interpretieren die Uni-Formulierung "jedenfalls grob fahrlässig" aber offenbar als "zumindest grob fahrlässig". Für den Entzug des Doktortitels reicht grobe Fahrlässigkeit auch völlig aus. Die Prüfung, ob er in Wahrheit aber vorsätzlich gehandelt hat und sich somit strafbar gemacht hat, ist nicht Sache der Uni, sondern der Staatsanwaltschaft. Und die will sich das nun genauer anschauen." (Rainer Wehaus)
  • tagblatt.de 07.07.2011: Wegen Plagiaten: Uni entzog den Doktortitel CDU-Abgeordneter bediente sich bei Fremdtexten "Zuvor hatte die zentrale Kommission der Universität zur Untersuchung von Fehlverhalten in der Wissenschaft festgestellt, dass in der Doktorarbeit „in nicht unerheblichem Maß“ fremde Texte wörtlich übernommen wurden, ohne die Quellen zu benennen. Der Promotionsausschuss kam zu dem Schluss, dass Pröfrock damit mindestens „grob fahrlässig“ gehandelt habe." (Ulrike Pfeil)
  • Badische Zeitung 06.07.2011: Politiker und Plagiate: Pröfrock verliert Doktortitel – Vorwürfe gegen Niedersachsens Kulturminister ""Dass meine Doktorarbeit nach Auffassung der Universität wissenschaftliche Standards nicht erfüllt, ist ein harter Schlag für mich, und niemand ärgert sich darüber mehr als ich selbst. Ich entschuldige mich bei der Universität, meinem Doktorvater, den betroffenen Autoren und bei allen, die ich enttäuscht habe", schrieb der 34-Jährige." (dpa)
  • Bild.de 06.07.2011: Pröfrock akzeptiert Aberkennung des Doktortitels "Der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Pröfrock aus Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) hat die Aberkennung seines Doktortitels akzeptiert. «Für mein wissenschaftliches Fehlverhalten stehe ich ein und trage die Verantwortung für die Fehler, die ich gemacht habe, indem ich nicht alle fremden Textstellen in meiner Dissertation korrekt gekennzeichnet habe», teilte er am Mittwoch mit. Sein Amt als Landtagsabgeordneter werde er aber behalten und alles daransetzen, verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen." (dpa/lsw)
  • Bild.de 06.07.2011: Plagiat! CDU-Pröfrock muss Doktortitel abgeben "Die Uni Tübingen teilte gestern mit: Seine Dissertation übernehme in „nicht unerheblichem Maße wörtlich fremde Texte, ohne dass dies kenntlich gemacht wurde“. Im Klartext: Pröfrock hat abgeschrieben!" (Silke Walter)
  • schwarzwaelder-bote.de 06.07.2011: Plagiatsjäger machen wieder Beute "Den Vorwurf, dass Pröfrock bei seiner Doktorarbeit die Prüfer bewusst getäuscht habe, erhob der Promotionsausschuss allerdings nicht. Man gehe "aufgrund der Schilderungen des Betroffenen zu seiner Arbeitsweise bei der Abfassung der Dissertation davon aus, dass die Übernahme der fremden Texte jedenfalls grob fahrlässig erfolgte", teilte die Universität mit." (Marc Herwig, Michael Evers)
  • Mitteldeutsche Zeitung 06.07.2011: Baden-Württemberg: CDU-Abgeordneter Pröfrock verliert Doktortitel "Die Untersuchung habe ergeben, dass in der Arbeit in nicht unerheblichem Maße fremde Texte wörtlich übernommen worden seien, ohne dass dies kenntlich gemacht worden sei. Der Ausschuss gehe aufgrund der Schilderungen Pröfrocks davon aus, dass er dies «grob fahrlässig» und nicht vorsätzlich getan habe. Diese Sicht werde von der Kommission zur Untersuchung von Fehlverhalten in der Wissenschaft der Universität Tübingen geteilt, hieß es." (Caroline von Graevenitz)
  • SPIEGEL ONLINE 06.07.2011: Abgeordneter als Plagiator: CDU-Parlamentarier Pröfrock verliert Doktorgrad "Die Universität Tübingen teilte am Mittwochvormittag mit, sie habe dem 34-Jährigen seinen Doktorgrad entzogen. Der Promotionsausschuss habe die Aberkennung nach "intensiver Prüfung der Dissertation sowie einer schriftlichen Anhörung Pröfrocks" beschlossen, hieß es in einer Pressemitteilung der Dekanin der Juristischen Fakultät, Barbara Remmert." (seh/dapd)
  • Universität Tübingen 06.07.2011: Universität Tübingen entzieht Matthias Christoph Pröfrock den Doktorgrad "Die Untersuchung der Dissertation hat ergeben, dass sie in nicht unerheblichem Maße fremde Texte wörtlich übernimmt, ohne dass dies kenntlich gemacht wurde. Damit lag bei Verleihung des Doktorgrades keine „selbständige wissenschaftliche Arbeit“ vor, die nach § 38 Abs. 3 S. 1 LHG Voraussetzung für eine Promotion ist. Stellt sich das Fehlen der Promotionsvoraussetzungen wie im vorliegenden Fall erst nachträglich heraus, legt § 48 Abs. 1 S. 1 LVwVfG den Entzug des Doktortitels in das Ermessen des Promotionsausschusses." (Pressemitteilung Archiv)
  • DER TAGESSPIEGEL 15.06.2011: Plagiatsaffären: "VroniPlag" und die Jäger des verlogenen Satzes "„Mit ,GuttenPlag‘ haben wir gezeigt, dass Guttenberg ein Betrüger ist“, sagt er. „Mit ,VroniPlag‘ haben wir gezeigt, dass er nicht der einzige ist. Was soll da noch kommen?“ Das Ausmaß des Betrugs, die Zahl, das soll, wenn es nach ihm ginge, noch kommen. Er hat einen Namen, den er nicht öffentlich machen will, im Internet heißt er KayH." (Torsten Hampel)
  • STUTTGARTER NACHRICHTEN 02.06.2011: Plagiatsaffäre: Strafanzeige gegen Matthias Pröfrock "Nach Informationen unserer Zeitung ist bei der Tübinger Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen den CDU-Politiker eingegangen. "Der Vorwurf lautet auf Verletzung des Urheberrechts und Betrug", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Ob es zu Ermittlungen kommen werde, hänge auch von der wissenschaftlichen Überprüfung der Doktorarbeit ab. "Wir warten ab, zu welchem Ergebnis die Universität Tübingen kommt", sagte der Behördensprecher." (Rainer Wehaus)
  • tagblatt.de 12.05.2011: Plagiatsvorwürfe gegen Pröfrock weiten sich aus: CDU-Abgeordneter führt Doktortitel vorerst nicht mehr "Nachdem vor fünf Wochen der Plagiatsvorwurf erstmals öffentlich wurde, informierte der neu ins Landesparlament gewählte Abgeordnete Matthias Pröfrock die Tübinger Jura-Dekanin Prof. Barbara Remmert sowie seinen Doktorvater Prof. Wolfgang Graf Vitzthum und bat um Prüfung seiner Doktorarbeit. Gegenüber dem TAGBLATT räumte er ein, dass er „unter dem großen Zeitdruck am Schluss“ Quellenangaben versäumt haben könnte." (Hans-Joachim Lang)
  • tagblatt.de 10.05.2011: Plagiatsvorwürfe an Tübinger Uni: Neuer CDU-Abgeordneter lässt Doktortitel ruhen "Eine Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion sagte am Dienstag in Stuttgart: «Aus Respekt vor der Universität Tübingen und vor dem laufenden Verfahren führt Herr Pröfrock den Doktortitel derzeit nicht.» Damit wird der akademische Titel zunächst auch nicht im Handbuch oder auf der Internetseite des Parlaments genannt." (DPA)
  • STUTTGARTER ZEITUNG 10.05.2011: Plagiatsvorwürfe gegen Landtagsabgeordneten: Matthias Pröfrock lässt Doktortitel ruhen "Der CDU-Politiker fügte hinzu: „Ich habe meine Dissertation nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Fehler bei der Zitierung wurden in keinem Fall bewusst oder vorsätzlich herbeigeführt. Diese kann ich mir nur durch mangelnde Sorgfalt oder übereiltes Handeln erklären. Dafür entschuldige ich mich in aller Form. Die saubere und schnelle Klärung ist mir sehr wichtig.“" (dpa)
  • STUTTGARTER ZEITUNG 09.05.2011: Matthias Pröfrock: Plagiatsaffäre zieht Kreise "Als pikant bewerten Plagiatssucher, dass sich in Pröfrocks Promotion wie bei zu Guttenberg Passagen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages fänden, die für die Promotion zweckentfremdet worden seien. In der Zeit des Abfassens seiner Doktorarbeit war Pröfrock zeitweise Mitarbeiter im Berliner Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Joachim Pfeiffer." (Oliver Hillinger)
  • STUTTGARTER NACHRICHTEN 05.04.2011: Plagiatsaffäre: Pröfrock gibt sich zerknirscht "Was Vroniplag als "gravierende Verstöße gegen das Urheberrecht" einstuft, bezeichnet Pröfrock selbst als "vereinzelt nicht korrekt zitierte Textpassagen". Er habe gleich am Montagvormittag die Dekanin der juristischen Fakultät und seinen Doktorvater informiert. Das Ganze sei kein "böser Wille" gewesen, sondern nur "mangelnder Sorgfalt und Schludrigkeit" geschuldet. Was das für seine politische Karriere bedeutet? Da müsse man den Ausgang des Prüfungsverfahrens abwarten, "das kann ich Stand heute nicht beurteilen"." (Dirk Herrmann)
  • STUTTGARTER ZEITUNG 05.04.2011: Dissertation von Matthias Pröfrock: "Es wurde durchgängig auf vielen Seiten abgeschrieben" "Mehr als ein Viertel der rund 200-seitigen Arbeit mit dem Titel "Energieversorgungssicherheit im Recht der Europäischen Union" sei mittlerweile als Plagiat entlarvt. Auf manchen Seiten der von dem inzwischen emeritierten Völkerrechtler Wolfgang Graf Vitzthum begutachteten Promotion stamme "nur ein einziger Satz vom Autor"." (StZ)

Georgios ChatzimarkakisBearbeiten

2011

  • FOCUS ONLINE 13.07.2011: Plagiatsaffäre: FDP-Politiker Chatzimarkakis muss Doktortitel abgeben "Chatzimarkakis habe Texte anderer Autoren eingefügt, deren Anfang und Ende jedoch nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Die Kommission stellte fest, dass mehr als die Hälfte des Textes aus fremden Federn stammt. Das genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, sagte Schulz." (ala/dapd/dpa/AFP)
  • taz.de 13.07.2011: Plagiate in Doktorarbeit: Nächster Doktortitel futsch "Der FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis verliert seinen Doktortitel. Der Fakultätsrat habe einstimmig beschlossen, ihm die Doktorwürde abzuerkennen, sagte der Dekan der philosophischen Fakultät der Universität Bonn, Prof. Dr. Günther Schulz, am Mittwoch. In der Dissertation habe es zahlreiche Fälle gegeben, in denen sich aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen gefunden hätten, die nicht als wörtliche Übernahme gekennzeichnet waren. " (dpa/afp/dapd)
  • WELT ONLINE 13.07.2011: Plagiatsaffäre: Uni Bonn entzieht Chatzimarkakis den Doktortitel "Die Promotionskommission stellte nach Uni-Angaben zudem in ihrer Untersuchung fest, dass mehr als die Hälfte des Textes der Chatzimarkakis-Dissertation aus fremden Federn stammt. Dies genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, die ja eine selbstständig erbrachte wissenschaftliche Leistung sein müsse." (AFP/jm/mcz)
  • sueddeutsche.de 13.07.2011: Plagiatsaffäre: Uni Bonn entzieht FDP-Politiker Chatzimarkakis den Doktortitel "Chatzimarkakis habe Texte anderer Autoren eingefügt, deren Anfang und Ende jedoch nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Die Kommission stellte fest, dass mehr als die Hälfte des Textes aus fremden Federn stammt. Das genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, sagte Schulz." (sueddeutsche.de/AFP/hai/holz)
  • ZEIT ONLINE 13.07.2011: Plagiatsvorwürfe: FDP-Politiker Chatzimarkakis verliert Doktortitel "Chatzimarkakis habe Texte anderer Autoren eingefügt, deren Anfang und Ende jedoch nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Dies reiche jedoch nicht aus und verletze die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens, befand die Universität. "Eine solche Praxis vermittelt den Eindruck, dass hier Herr Chatzimarkakis spricht, während in Wirklichkeit Texte anderer Autoren reproduziert werden", erklärte Schulz. Nach Angaben der Kommission stamme mehr als die Hälfte des Textes aus fremden Texten. Das genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, sagte Schulz." (ZEIT ONLINE, AFP, dpa)
  • sueddeutsche.de 13.07.2011: Chatzimarkakis verliert Doktortitel: Aber ich war doch in Oxford "Zurückzuführen seien die Vorwürfe auf seine spezielle Zitierweise, sagte Chatzimarkakis, diese habe er bei einem Oxford-Aufenthalt erlernt - das "Lesbarmachen von Texten". Obendrein erwähnte er mehrmals, etwa jüngst in der Talkshow Anne Will, die rührselige Geschichte, wie er die Doktorarbeit dem Großvater mit ins Grab gelegt habe. Er habe "gute Gründe für Hoffnung"; denn eindeutig sei sein Fall nicht, er zeige "seine eigenen Gesetzmäßigkeiten"." (Johann Osel)
  • FAZ.NET 13.07.2011: Plagiatsaffäre: Chatzimarkakis verliert Doktortitel "Chatzimarkakis habe Texte anderer Autoren eingefügt, deren Anfang und Ende jedoch nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Lediglich am Ende der Passagen habe er in einer Fußnote die Belegstelle genannt. Das sei unzureichend und verletze die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens." (FAZ.NET mit Agenturen)
  • n-tv.de 13.07.2011: Mehr als die Hälfte aus fremden Federn: Chatzimarkakis verliert Doktor "Der FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis verliert seinen Doktortitel. Der Fakultätsrat habe einstimmig beschlossen, ihm die Doktorwürde abzuerkennen, sagte der Dekan der philosophischen Fakultät der Universität Bonn, Prof. Dr. Günther Schulz. In der Dissertation habe es zahlreiche Fälle gegeben, in denen sich aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen gefunden hätten, die nicht als wörtliche Übernahme gekennzeichnet gewesen seien." (tis/dpa/AFP)
  • FOCUS ONLINE 13.07.2011: Plagiatsaffäre um Jorgo Chatzimarkakis: Der nächste Doktor-Blender ist enttarnt "Der Vorwurf der Internetseite Vroniplag wiegt schwer: Auf 72 Prozent der Seiten fanden sich Plagiate. Chatzimarkakis hat zum Beispiel einen Artikel aus der „FAZ“ in großen Teilen wörtlich übernommen, ohne ihn als Zitat zu kennzeichnen. Am Seitenende verweist der Politiker lediglich in einer Fußnote auf die Quelle. Sauberes wissenschaftliches Arbeiten sieht anders aus." (Christoph Pagel)
  • stern.de 13.07.2011: FDP-Politiker Chatzimarkakis: Wieder ein Doktor weniger "Die Wahrheit ist: Chatzimarkakis hat in vielen Fällen keine Gänsefüßchen gesetzt, also Zitate nicht gekennzeichnet. Hätte er es getan, wäre von Anfang an klar gewesen, dass er nur sehr wenig Text selbst geschrieben hat. Laut VroniPlag sind auf 71,58 Prozent der Seiten Plagiate zu finden, diese Zahl ist auch im Vergleich zu anderen Plagiatsfällen erdrückend." (Lutz Kinkel)
  • Hamburger Abendblatt 13.07.2011: Plagiats-Affäre in der FDP: Universität Bonn entzieht Chatzimarkakis den Doktortitel "Die Universität Bonn entzieht dem FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis wegen Plagiaten seinen Doktortitel. Bei der Prüfung seien in «zahlreichen Fällen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen» gefunden worden, die nicht als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet gewesen seien, teilte die Hochschule am Mittwoch nach einem Beschluss des Fakultätsrates mit. Mehr als die Hälfte des Textes der Dissertation stamme aus fremden Federn." (dapd/abendblatt.de)
  • tagesschau.de 13.07.2011: Uni Bonn weist Plagiat nach: Auch Chatzimarkakis ist kein Doktor mehr "Die Universität Bonn entzieht dem FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis den Doktorgrad. Dies teilte die Hochschule nach mehrwöchiger Überprüfung der Plagiatsvorwürfe gegen den Europaabgeordneten mit. In der Dissertation hätten die Prüfer in zahlreichen Fällen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen gefunden, die nicht als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet waren, erklärte die Universität zur Begründung." (tagesschau.de)
  • SPIEGEL ONLINE 13.07.2011: Doktor aberkannt? Dann mach ich noch einen! "Er selbst rechnet offenbar mit der Aberkennung seines Titels. Für den Fall kündigte Chatzimarkakis im Gespräch mit der "Saarbrücker Zeitung" an, Mängel nachzubessern oder, falls das nicht reicht, eine zweite Dissertation zu schreiben: "Ich habe meinem Großvater versprochen, das durchzuziehen, dazu stehe ich."" (him/AFP)
  • SPIEGEL ONLINE 13.07.2011: Oxford als Ausrede "Und er hatte eine erstaunliche Rechtfertigung für seine ungewöhnliche Zitierweise: seinen Auslandsaufenthalt an der Universität Oxford. "Die formulieren irgendwie anders", habe er dort bei einem Forschungsaufenthalt in den neunziger Jahren festgestellt. "Die benutzen das Intertextualisieren, also das lesbar machen von Texten." Wissenschaftliche Texte seien ja gerade durch "dieses Einrücken und dieses Zitieren" manchmal sehr sperrig. Aber er habe sich gesagt: "Gib jeden entlehnten, übernommenen Gedanken mit seiner Quelle an." Und genau so habe er es auch gemacht." (Sebastian Hofer)
  • stern.de 13.07.2011: Uni Bonn zieht Konsequenzen: FDP-Politiker Chatzimarkakis ist seinen Doktor los "Die Promotionskommission stellte nach Uni-Angaben zudem in ihrer Untersuchung fest, dass mehr als die Hälfte des Textes der Chatzimarkakis-Dissertation aus fremden Federn stammt. Dies genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, die ja eine selbstständig erbrachte wissenschaftliche Leistung sein müsse. (fro/AFP)
  • SPIEGEL ONLINE 13.07.2011: Plagiatsaffäre: FDP-Politiker Chatzimarkakis verliert Doktortitel "Mit ihrer Entscheidung hat die Bonner Universität jedoch deutlich gemacht, dass sie dem FDP-Mann die Übernahme von langen, nicht gekennzeichneten Passagen nicht mehr als wissenschaftliches Versehen durchgehen lässt. Auch Chatzimarkakis selbst hatte im Vorfeld schon mit dieser Entscheidung gerechnet und trotzig verkündet, dann werde er eben eine neue Doktorarbeit verfassen: "Ich habe meinem Großvater versprochen, das durchzuziehen, dazu stehe ich."" (Armin Himmelrath)
  • heute.de 13.07.2011: FDP-Politiker Chatzimarkakis verliert seinen Doktortitel "Chatzimarkakis habe Texte anderer Autoren eingefügt, deren Anfang und Ende jedoch nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Die Kommission stellte fest, dass mehr als die Hälfte des Textes aus fremden Federn stammt. Das genüge nicht den Anforderungen an eine Doktorarbeit, sagte Schulz." (zdf,dpa, dapd, afp)
  • Hamburger Abendblatt 11.07.2011: Uni Bonn: Chatzimarkakis will neuen Doktortitel erwerben Die Universität Bonn entzieht dem FDP-Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis den Doktortitel. Die Promotionskommission hat festgestellt, dass mehr als die Hälfte des Textes seiner Dotorarbeit aus fremden Federn stammt. In einer Erklärung von Chatzimarkakis hieß es, die Entscheidung sei sehr bitter für ihn. Er sei aber "bereit, eine erneute Doktorarbeit in Angriff zu nehmen"." (Nina Paulsen, Karsten Kammholz)
  • stern.de 04.07.2011: Sein und Schein bei "Anne Will": Die Blender und die Tyrannei des Internets "An der Lust, zu betrügen, zu täuschen und hochzustapeln, an der Lust, betrogen und getäuscht zu werden, daran hat sich nichts geändert. Die Blender gibt’s, wie immer. Neu ist nur, dass sie nicht mehr so leicht davonkommen wie früher." (Florian Güßgen)
  • FOCUS ONLINE 04.07.2011: TV-Kolumne „Anne Will: Die Blender-Republik“ - Der EU-Liberale kämpft um seinen Ruf "Anne Will geht Chatzimarkakis frontal an: „Sind Sie ein Blender?“ Er habe sechs Jahre lang an der Arbeit geschrieben und dass das Werk Methodenschwächen habe, sei damals schon den Prüfern aufgefallen, sagt der EU-Liberale. Deshalb sei er auch bestraft worden, mit einer schlechten Note, einer drei. „Warum haben Sie von anderen übernommene Passagen nicht in Anführungszeichen gesetzt?“ Die Vorgehensweise, alle Quellen anzugeben, der besseren Lesbarkeit wegen aber nicht alle Textabschnitte in An- und Abführung zu setzen, habe er aus Oxford mitgebracht, erklärt Chatzimarkakis." (Joachim Hirzel)
  • FOCUS ONLINE 02.07.2011: Plagiatsvorwürfe: Chatzimarkakis holt zum Gegenangriff aus "n einer Stellungnahme an den Promotionsausschusses der Universität Bonn habe der Politiker Plagiatsvorwürfe als haltlos zurückgewiesen, berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe). Anders als im Internet behauptet, fänden sich in seiner Arbeit „nur sehr wenige Textstellen, die gar nicht belegt sind“, heiße es in dem Schreiben. Jorgo Chatzimarkakis räumte ein, Fehler gemacht und durch verschiedene Zitierweisen Missverständnisse erleichtert zu haben. Eine Täuschungsabsicht habe es aber nicht gegeben. " (seb/dapd/dpa)
  • ZEIT ONLINE 16.05.2011: Doktorarbeiten: Bonner Nachsicht bei Plagiaten "Wie die Bonner Uni die leidige Zitierweise ihres namhaften Absolventen jetzt bewerten wird, hängt gewiss auch vom Vorgehen anderer Hochschulen gegen ihre prominenten Plagiatoren ab. Aber egal mit welchem Ergebnis, in jedem Falle liefert die Bonner Geschichte Anschauungsunterricht über die gewandelte Empfindlichkeit für die persönliche geistige Leistung und vermeintliches Kollektiveigentum." (Hermann Horstkotte)
  • tagesschau.de 16.05.2011: Abgekupferte Passagen in Doktorarbeit: Plagiatsvorwürfe gegen FDP-Mann Chatzimarkakis "Auf www.chatzi.de räumt er in einer persönlichen Erklärung zumindest ein, dass die von ihm verwendeten verschiedenen Zitierweisen Raum für Spekulationen schaffen. Darauf habe er auch die Professoren, die ihn an Universität Bonn betreuten, ausdrücklich hingewiesen. Aber Chatzimarkakis besteht nach wie vor darauf, dass er alle Zitate durch Fußnoten kenntlich gemacht hat. Das muss man wohl so interpretieren, dass er die Plagiatsvorwürfe zurückweist." (Martin Bohne)
  • n-tv.de 15.05.2011: Noch ein Plagiatsvorwurf: Schrieb Chatzimarkakis ab? "(Nach Karl-Theodor zu Guttenberg und Silvana Koch-Mehrin sieht sich auch der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Nach einer Untersuchung der Internet-Plattform "VroniPlag Wiki" enthält mindestens ein Fünftel seiner Doktorarbeit abgeschriebene Stellen." (dpa)

Uwe BrinkmannBearbeiten

2011

  • sueddeutsche.de 25.07.2011: Uni Hamburg entzieht Doktorgrad: Trotz Mangels an Beweisen "Wegen geistigen Diebstahls hat die Universität Hamburg einem Anwalt den Doktortitel entzogen. Und das, obwohl das entscheidende Dokument für einen direkten Beweis fehlt: das Original der Dissertation. " (Hermann Horstkotte)
  • mobil.abendblatt.de 14.07.2011: Plagiate: Uni entzieht SPD-Mann Uwe Brinkmann den Titel "Die Hochschule hat Uwe Brinkmann - SPD-Mitglied und langjähriger Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs - den Doktortitel entzogen. Der 33-Jährige habe "vorsätzlich und erheblich getäuscht", lautet die Begründung des Promotionsausschusses der Rechtswissenschaftlichen Fakultät." (jb, Hamburger Abendblatt)
  • Hamburger Abendblatt 13.07.2011: Plagiate- SPD-Politiker Brinkmann: Uni Hamburg entzieht den Doktortitel "Nach Plagiatsvorwürfen hat die Hamburger Universität dem einstigen SPD-Nachwuchspolitiker Uwe Brinkmann den Doktortitel entzogen. Der Promotionsausschuss habe den Titel aberkannt, sagte Christiane Kuhrt, Sprecherin der Universität Hamburg. Demnach enthielten erhebliche Teile der an der rechtswissenschaftlichen Fakultät eingereichten Arbeit Brinkmanns nicht beziehungsweise nicht hinreichend gekennzeichnete Zitate." (abendblatt.de)
  • WELT ONLINE 12.07.2011: Plagiatsaffairen: SPD-Politiker muss Doktortitel abgeben "Demnach habe sich der Plagiatsverdacht gegen den Dozenten an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg bestätigt. Zuvor hatte die Internetplattform VroniPlag Wiki an vielen Stellen der Doktorarbeit Plagiate festgestellt. " (dapd/mbd/mcz)
  • guttengate.de 12.07.2011: Uni Hamburg entzieht Brinkmann den Doktorgrad Brinkmann reiht sich in eine Reihe ehemaliger Doktoren ein, die allesamt durch die sogenannten Plagiat-Wikis Guttenplag und Vroniplag des Plagiarismus beschuldigt wurden und deren Doktorarbeit einer genaueren Untersuchung durch die jeweilige Universität nicht stand hielt: Guttenberg, Koch-Mehrin, Pröfrock, Saß," (guttengate)
  • guttengate.de 19.06.2011: Uwe Brinkmann verzichtet auf Doktortitel Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau verzichtet Uwe Brinkmann auf die Führung seines Doktortitels. Bereits am Donnerstag habe er seine Doktorurkunde an die Hamburgeruniversität gesendet und klar gestellt, dass er auf den Doktortitel von sich aus verzichte." (guttengate)
  • taz.de 19.06.2011: Uwe Brinkmann will strafrechtliche Verfolgung umgehen: Schlichtes Manöver "Uwe Brinkmann versucht sich nun mit Schadensbegrenzung aus der Plagiatsaffäre zu ziehen. Frei nach dem Motto, okay Leute, ihr habt mich beim Abschreiben erwischt, hier habt ihr meine Promotionsurkunde zurück und im Gegenzug lasst ihr mich bitte einfach in Ruhe! " (Ilka Kreutzträger)
  • taz.de 19.06.2011: Plagiatsaffäre an der Universität Hamburg: Der Fall des Dr. Uwe B. "Etwa ein Viertel der Dissertation des Hamburger Jura-Dozenten und SPD-Politikers Dr. Uwe Brinkmann besteht aus Textelementen, die andere schon vor ihm verfasst hatten. Seine juristische Doktorarbeit über "Die Harmonisierung des europäischen Rüstungsmarktes" an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg ist zu etwa einem Viertel ein Plagiat. " (Sven-Michael Veit)
  • Legal Tribune ONLINE 15.06.2011: Wissenschaftsplagiat: Wie aus Schlamperei ein Verdachtsfall wird "Leider lässt sich nicht feststellen, ob wenigstens der Original-Prüfschrift ein Schriftenverzeichnis beigefügt war – denn sie ist verschollen. Das Prüfungsamt hat sie dem Kandidaten nach dem Doktorexamen, aber vor der Veröffentlichung ausgeliehen, um Randbemerkungen der Prüfer womöglich noch einzuarbeiten. Die kundenfreundliche Uni wollte es ihm offenbar nicht zumuten, nur in den Amtsräumen der Prüfungsbehörde in die korrigierte Promotionsschrift, immerhin eine amtliche Urkunde, Einsicht zu nehmen. Der ehemalige SPD-Politiker nahm das Prüfexemplar vielmehr mit in die USA und schickte es dann angeblich nach Hamburg zurück – dort ist die Post aber anscheinend nie angekommen." (Hermann Horstkotte)

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