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2006

  • SPIEGEL ONLINE 12.07.2006: Vorbestrafter Professor Nichtstun bei vollem Lohnausgleich "Auf seiner Homepage gibt er Studenten weiter Tipps für den Besuch seiner Sprechstunde. Doch von seinen Pflichten ist der Professor der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung schon etwa seit einem Jahr entbunden. Im Sommer 2005 suspendierte ihn das baden-württembergische Wissenschaftsministerium, weil der 49-jährige Informatiker wegen Vorteilsnahme und versuchter Erpressung angeklagt war." (Frank van Bebber)
  • UniSPIEGEL 1/2006: Korruption / Externe Diplomarbeiten: Warnschuss für Profs "Eine Richtlinie, die der DHV kürzlich veröffentlichte, wendet sich auch an schwarze Schafe und solche, die es werden könnten. Sie trägt den Titel »Der Umgang mit >externen< Diplomarbeiten: Empfehlungen für Hochschullehrer« und spart nicht mit deutlichen Worten. Die Betreuung von externen Diplomarbeiten, so heißt es dort, gehöre zu den Dienstaufgaben eines Hochschullehrers." (UniSPIEGEL)
  • doppelpunkt: online 21.01.2006: Abschlussarbeiten: Der schmale Grat "Zwei Professoren der Fachhochschule (FH) Konstanz mussten sich vor Gericht verantworten. Der Grund: Beide ließen sich Geld, das Firmen für die Betreuung externer Diplomarbeiten bezahlten, auf ihr Privatkonto überweisen. Probleme, die der FH Bonn-Rhein-Sieg fremd sind." (Christian Heinz)

2005

  • WELT ONLINE 03.12.2005: Professor verlangte Geld für Diplomarbeit: 32.400 Euro Strafe "Mit seiner eigenwilligen Art der Spendenwerbung hat sich ein Konstanzer Informatikprofessor eine Geldstrafe von 32 400 Euro eingehandelt. Der heute 48jährige hatte 1999 von einem seiner Studenten eine Drittmittelspende an die Fachhochschule von 1500 Mark gefordert, andernfalls werde er seine Diplomarbeit nicht betreuen." (dpa)
  • RP ONLINE 02.12.2005: Geldstrafe: Professor forderte "Spende" für Betreuung von Diplomarbeit "Ein Informatikprofessor aus Konstanz muss 32.400 Euro Geldstrafe zahlen, weil er für die Betreuung einer Diplomarbeit eine "Spende" des betroffenen Studenten verlangt hat. Wie das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied, hat sich der Hochschullehrer der Vorteilsannahme und der versuchten Erpressung schuldig gemacht." (rpo)
  • SPIEGEL ONLINE 02.12.2005: Kein Geld, kein Diplom: Professor zu Geldstrafe verurteilt "Das OLG bestätigte Urteile des Konstanzer Amts- und Landgerichts, die 270 Tagessätzen à 120 Euro verhängt hatten. Den Einwand des Professors, bei der Werbung für Drittmittel gehe die Rechtsprechung von einer eingeschränkten Strafbarkeit aus, wies das OLG zurück: Dies gelte nur, wenn die Gelder "in dem hochschulrechtlich dafür vorgesehenen Verfahren" eingeworben würden." (SPIEGEL ONLINE)
  • SÜDKURIER 16.07.2005: Professor kämpft gegen Urteil "Der vergangene Woche wegen versuchter Erpressung eines Diplomanden verurteilte Fachhochschul-Professor ruft den Bundesgerichtshof an. Die Revision des Angeklagten gegen den Schuldspruch sei eingegangen, sagte ein Sprecher des Konstanzer Landgerichts gestern. Das Landgericht hatte den 48 Jahre alten Informatiker zu 32400 Euro Geldstrafe verurteilt und damit eine Entscheidung des Konstanzer Amtsgericht bestätigt." (fvb)
  • blogspot.com 30.06.2005: Wenn der Professor die Hand aufhält "Für zwei Professoren der Fachhochschule Konstanz kam es knüppeldick: Einer wurde zu einer Geldstrafe von 32.000 Euro verurteilt, der zweite akzeptierte einen Strafbefehl, schied allerdings aus dem Hochschuldienst aus und verlor überdies seinen Professorentitel." (Heribert Reinhardt)
  • SPIEGEL ONLINE 30.06.2005: Diplomarbeit gegen Geld: Wenn der Professor die Hand aufhält "Für zwei Professoren der Fachhochschule Konstanz kam es knüppeldick: Einer wurde zu einer Geldstrafe von 32.000 Euro verurteilt, der zweite akzeptierte einen Strafbefehl, schied allerdings aus dem Hochschuldienst aus und verlor überdies seinen Professorentitel. Beide sahen sich mit dem gleichen Vorwurf konfrontiert: Sie verlangten Cash für Diplomarbeiten, und zwar von jenen Firmen, bei denen die Informatik-Studenten ihre Arbeiten recherchierten und schrieben. Ohne Cash der Firmen kein Diplom - Geld, das auch noch auf die Privatkonten der beiden Professoren überwiesen wurde." (Thomas Wagner)
  • dradio.de 22.06.2005: Wenn der Professor die Hand aufhält "Insgesamt acht Konstanzer FH-Professoren sahen sich mit dem Vorwurf ausgesetzt, für Diplomarbeiten von den betroffenen Firmen Geld zu verlangen - Geld, das allerdings nicht auf das Konto der Hochschullehrer, sondern an die Fachhochschule überwiesen wurde. Ein schlechtes Gewissen hatten die Professoren bei ihren Forderungen nicht. Schließlich sind ja gerade Fachhochschulen gesetzlich dazu verpflichtet, von Unternehmen Drittmittel einzuwerben - beispielsweise für Gutachten oder Forschungsaufträge." (Thomas Wagner)

2004

  • SPIEGEL ONLINE 19.10.2004: Kein Geld, kein Diplom: Professor wegen versuchter Erpressung verurteilt "Das Amtsgericht Konstanz hat am Montag eine empfindliche Strafe gegen einen Hochschullehrer der Fachhochschule verhängt. 270 Tagessätze zu je 120 Euro muss der Konstanzer Informatikprofessor zahlen. Er wäre damit vorbestraft und muss um seine Stelle und seinen Beamtenstatus bangen, erwägt jedoch, in Berufung zu gehen." (Jochen Leffers)
  • SPIEGEL ONLINE 18.10.2004: Prüfung gegen Bares: Für ein paar Euro extra "Die Konstanzer Staatsanwaltschaft schrieb Hunderte von Diplomanden an und ermittelte über vier Jahre hinweg gegen 17 der insgesamt 24 Informatikprofessoren auf Grundlage der Vorteilsannahme nach Paragraf 331 des Strafgesetzbuchs. Das Ergebnis: Ein Hochschullehrer erwies sich als unschuldig, sechs Verfahren wurden ganz eingestellt, acht weitere gegen die Zahlung einer Geldbuße. Gegen zwei Professoren erließ die Staatsanwaltschaft Strafbefehle über 10 000 und 15 000 Euro, was einer der beiden Hauptbeschuldigten nicht akzeptieren wollte. Sein Einspruch wird im Hauptverfahren jetzt vor dem Amtsgericht Konstanz verhandelt." (Jan Friedmann, Jochen Leffers)
  • COMPUTERWOCHE 09.06.2004: Konstanzer Informatikprofessoren kassierten bei Studenten und Firmen ab "Der Vorwurf der Erpressung ergab sich, weil einige Hochschullehrer die Betreuung von Diplomarbeiten an die Zahlung von Geldern knüpften. Bis zu 2000 Mark sollen sie sich für diese Tätigkeit bezahlt haben lassen, obwohl diese Aufgabe zu ihren Tätigkeitsverpflichtungen gehört. Studentensprecher haben schon häufiger auf diese Praxis hingewiesen und sie moniert. Auch Rektor Olaf Harder hat nach den vorliegenden Informationen die Zahlungspraktiken kritisiert und auf deren Rechtwidrigkeit hingewiesen. Die FH-Verwaltung soll aber immer ein Auge zugedrückt haben. Erst als sich ein Absolvent beim Wissenschaftsministerium beschwert hatte, erstattete die Behörde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft." (jm)
  • UniSPIEGEL 5/2004: Für ein paar Euro extra "Wenn Privatunternehmen das studentische Know-how zum Billigtarif nutzen können, dann sollen sie auch eine Gegenleistung springen lassen, so das Meinungsbild an vielen Hochschulen. Besonders forsch schritten Informatikprofessoren der Fachhochschule Konstanz zur Tat - und riefen die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Die emsigen Eintreiber verlangten jahrelang von Firmen und Studenten Geld für die Betreuung von Diplomarbeiten - meist Beträge zwischen 1500 und 2000 Mark." (Jan Friedmann, Jochen leffers)
  • SPIEGEL ONLINE 08.06.2004: Betreuung gegen Bares: Wie Professoren für Diplomarbeiten kassierten "Die Konstanzer Informatiker gerieten in Konflikt mit dem Korruptionsbekämpfungsgesetz des Landes Baden-Württemberg: Bis 1997 gab es offenbar eine Grauzone, die dann mit entsprechenden Richtlinien des Wissenschaftsministeriums beseitigt wurde, so die Staatsanwaltschaft, die sich bei ihren Ermittlungen auf den Zeitraum von Wintersemester 1997 bis 2000 konzentrierte. Im November 2000 wurden die Räume der Fachhochschule durchsucht und Unterlagen sichergestellt - wegen Verdacht auf Vorteilsannahme oder sogar Erpressung." (SPIEGEL ONLINE)

2000

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