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Bernd AlthusmannBearbeiten

  • ZEIT ONLINE 12.12.2011: Plagiatsvorwurf: Nur Pfusch, kein Betrug Anders als der Minister es selbst sehen will, gehen seine formalen Verfehlungen jedoch weit über ein paar vergessene Anführungsstriche hinaus. Wenn er weiterhin von »möglichen Zitierfehlern« spricht, verharmlost er seine Versäumnisse. Denn die Prüfungskommission hat in seiner Arbeit eine große Zahl von »Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis« entdeckt." (Martin Spiewak)
  • DE PLAGIO 01.12.2011: Universität Potsdam entlastet Althusmann "Der Fall Althusmann ist wichtig, weil er zeigt, dass es bei der Aufdeckung von Plagiator/innen nicht wie beim Tontaubenschießen zugeht, sondern dass es möglich ist, eine Dissertation nach objektiven Kriterien zu überprüfen und zu belastbaren Aussagen darüber zu kommen, ob und in welchem Umfang Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis vorliegen und ob und in welchem Umfang jemand mit Täuschungsabsicht gehandelt hat."(astefanowitsch)
  • Universität Potsdam 01.12.2011: Prüfverfahren gegen Althusmann eingestellt "Die Arbeit weist eine hohe Zahl von Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis auf. Dazu zählt die wörtliche Wiedergabe fremder Textfragmente ohne Kenntlichmachung im eigenen Text beispielsweise durch Anführungszeichen, sondern lediglich durch einen „Vgl.“-Verweis in der jeweiligen Fußnote. " (Pressemitteilung Nr.2011-246, Mangelsdorf/Peter)
  • SPIEGEL ONLINE 01.12.2011: Uni-Urteil zu Minister Althusmann: Glück gehabt, Schluderdoktor "Es war falsch, Bernd Althusmann einen Doktortitel zu verleihen. Der CDU-Politiker aus Niedersachsen, derzeit Präsident der Kultusministerkonferenz, hat sich in seiner Dissertation viel zu viele Schwächen und Fehler geleistet. Dennoch ist es richtig, dass ihm die Universität Potsdam jetzt den Titel lässt. "(Markus Verbeet)
  • ZEIT ONLINE 01.12.2011: Plagiatsvorwürfe: Althusmann bleibt zu Recht Doktor "Die Entscheidung der Untersuchungskommission darüber, ob der derzeitige Präsident der Kultusministerkonferenz in seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat, ist mutig, fair und insgesamt nachvollziehbar. Sie spricht Althusmann vom Plagiatsverdacht frei, ohne aber die massiven Verstöße gegen wissenschaftliche Standards in seiner Doktorarbeit kleinzureden." Martin Spiewak)
  • ZEIT ONLINE 01.12.2011: Plagiatsvorwürfe: Minister Althusmann darf Doktortitel behalten "Zwar enthalte die Arbeit über Prozesse in der öffentlichen Verwaltung eine Vielzahl formaler Mängel, die guter wissenschaftlicher Praxis widersprächen, sagte der Vorsitzende der Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens, Tobias Lettl. Insgesamt handle es sich um "Mängel von erheblichem Gewicht". Eine Täuschung sei der untersuchten Dissertation aber nicht vorzuwerfen. Der Beschluss sei einstimmig ergangen." (ZEIT ONLINE, AFP, dpa)
  • sueddeutsche.de 01.12.2011: Plagiatsaffäre um Althusmann: Zusammenfassung des Gutachtens der Uni Potsdam "Es handelt sich um Mängel von erheblichem Gewicht. Zu ihrer Vermeidung hätten die Gutachter genauer prüfen und weitere Maßnahmen ergreifen müssen, zumal diese Verstöße zumindest teilweise ohne weiteres erkennbar waren. Für die Zukunft müssen an der Universität Potsdam Vorkehrungen getroffen werden, dass derartige Verstöße gegen gute wissenschaftliche Praxis nicht mehr vorkommen." ( Universität Potsdam/tina)
  • sueddeutsche.de 01.12.2011: Althusmann behält Doktortitel: Unsauber gearbeitet, aber nicht getäuscht "Der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann darf seinen Doktortitel behalten. Die Universität Potsdam entlastete den CDU-Politiker an diesem Donnerstag von Plagiatsvorwürfen und stellte das wissenschaftliche Prüfverfahren gegen ihn ein." (Roland Preuß)
  • SPIEGEL ONLINE 26.08.2011: Doktorarbeit unter Verdacht: Althusmann soll sich vor Uni-Kommission erklären "Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann, derzeit auch Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), soll seine umstrittene Doktorarbeit persönlich verteidigen. Darauf einigte sich die Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Uni Potsdam, die die Arbeit auf Plagiate überprüft. Dem CDU-Mann wolle man die Möglichkeit zur Stellungnahme einräumen, teilte die Uni mit." (otr/dpa)
  • ZEIT ONLINE 27.07.2011: Niedersachsens Kultusminister: Uni Potsdam leitet Untersuchung gegen Althusmann ein "Vor drei Wochen hatte die ZEIT berichtet, Althusmann habe in seiner Doktorarbeit vielfach fremdes geistiges Eigentum verwendet, ohne dies in der notwendigen Weise kenntlich zu machen. Die ZEIT berief sich dabei auf ein Gutachten, das sie nach einem Anfangsverdacht in Auftrag gegeben hatte. Seitdem läuft die Diskussion, ob es sich bei Althusmanns Zitationsweise nur um Pfusch oder bereits um Betrug handelt. Der Kultusminister selbst hat "mögliche handwerkliche Fehler" eingeräumt – den Täuschungsvorwurf jedoch zurückgewiesen. Er habe die Promotion nach "bestem Wissen angefertigt"." (ZEIT ONLINE, dpa)
  • taz.de 27.07.2011: DOKTORWÜRDE: Plagiatsverdacht nun offiziell "Ein offizielles Plagiatsverfahren hat die Uni Potsdam am Mittwoch gegen Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) eingeleitet. Bei einer Vorprüfung seien die Vorwürfe gegen Althusmanns Doktorarbeit "nicht hinreichend ausgeräumt" worden, teilte die Uni mit. Nun werde die "Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens" eingeschaltet. " (Teresa Havlicek)
  • stern.de 27.07.2011: Uni Potsdam prüft weiter: Plagiatsverdacht gegen Althusmann bleibt bestehen "Althusmann reagierte gelassen auf diese Ankündigung. Dass die Uni eine spezielle Kommission einsetzen wolle, bezeichnete der amtierende Präsident der Kultusministerkonferenz als normalen Vorgang. "Eine neue Sachlage ist nicht eingetreten. Jede Unterstellung der Täuschung weise ich nach wie vor entschieden zurück", betonte Althusmann. Er hatte bislang nur "mögliche handwerkliche Fehler" eingeräumt." (DPA)
  • heute.de 27.07.2011: Plagiatsvorwurf: Kommission untersucht Althusmanns Doktorarbeit "Beim Erstellen seiner Doktorarbeit habe er sich an die an der Fakultät üblichen Zitierregeln gehalten. Seiner Ansicht nach ist das Ergebnis der Prüfung "völlig offen". Er glaube aber an ein für ihn positives Ende, da es in seiner Arbeit keine Urheberrechtsverletzungen gebe. "Alle Quellen sind von mir angegeben worden", sagte Althusmann." (Archiv, dapd)
  • ZEIT ONLINE 21.07.2011: Plagiatsvorwürfe: Der Druck auf Althusmann wächst "Für den niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann wird es politisch eng: Eine "Kommission zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens" der Universität Potsdam wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Doktorarbeit des CDU-Politikers befassen, wie die ZEIT aus Hochschulkreisen erfuhr. Den Vorsitz der Kommission übernimmt der Juraprofessor Tobias Lettl. Und auch der Termin für die erste Sitzung des Gremiums steht schon fest: der 26. August." (Martin Spiewak)
  • n-tv.de 21.07.2011: Plagiatsvorwürfe gegen Althusmann: Uni entscheidet nächste Woche "Der Dekan der Uni Potsdam will erst am kommenden Mittwoch über die umstrittene Doktorarbeit von Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann entscheiden. Der CDU-Politiker sieht sich wie andere Politiker dem Vorwurf ausgesetzt, in seiner Dissertation bei anderen Autoren abgeschrieben zu haben." (hdr/dpa/AFP)
  • FOCUS ONLINE 11.07.2011: Doktoraffäre in Hannover: CDU-Minister sagt Plagiatsjägern den Kampf an "Seit Tagen steht er unter Beschuss: Bernd Althusmann, Kultusminister in Niedersachsen, soll bei seiner Dissertation gemogelt haben. Jetzt keilt er zurück" (Ansgar Siemens)
  • ndr.de 11.07.2011: Althusmann will KMK-Präsident bleiben "Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) soll seine umstrittene Doktorarbeit persönlich verteidigen. Die zuständige Fachkommission der Universität Potsdam hat sich bei ihrer ersten Sitzung zu den Plagiatsvorwürfe gegen Althusmann darauf geeinigt."
  • n-tv.de 11.07.2011: Minister mit fehlerhafter Doktorarbeit: Althusmann soll Vorsitz abgeben "Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt, hat den niedersächsischen Kultusministers Bernd Althusmann wegen der Vorwürfe gegen seine Doktorarbeit aufgefordert, sein Amt als Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) ruhen zu lassen. " (dpa/AFP)
  • Hamburger Abendblatt 11 07.2011: Althusmann und das Plagiat: Er will KMK-Chef bleiben "Der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) sieht sich wegen der bekanntgewordenen Plagiatsvorwürfe auch als Opfer einer Kampagne. „Die Vorwürfe sind inszeniert und seit Wochen vorbereitet“, sagte der CDU-Politiker „Focus Online“. " (dapd)
  • ndr.de 10.07.2011: "Spiegel": Althusmann zitierte Doktorvater falsch "Die Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens unter Vorsitz des Juristen Tobias Lettl will auch den Doktorvater des Kultusministers und den Zweitgutachter der Arbeit persönlich hören. Um abschließend klären zu können, ob Althusmann beim Zitieren gegen wissenschaftliche Grundsätze verstoßen habe, will die Kommission externe Experten hinzuziehen."
  • SPIEGEL ONLINE 09.07.2011: Vorwürfe gegen Althusmann: Kultusminister hat Doktorvater falsch zitiert " "Neue Unstimmigkeiten in der umstrittenen Doktorarbeit von Niedersachsen Kultusminister: Nach SPIEGEL-Informationen hat der CDU-Politiker Bernd Althusmann in seiner Arbeit den eigenen Doktorvater nicht korrekt zitiert. An etlichen Stellen seiner Arbeit verweist er auf Werke seines Promotionsbetreuers Dieter Wagner, Vize-Präsident der Uni Potsdam, verstößt dabei aber mehrfach gegen die wissenschaftlichen Standards." (lis)
  • sueddeutsche.de: 09.07.2011: Kultusminister unter Plagiatsverdacht: Quellen ohne Gewähr " Die Wochenzeitung Die Zeit hatte am Mittwoch eine Analyse der Doktorarbeit veröffentlicht. Demnach wurden auf 88 von 114 untersuchten Seiten der 290 Seiten starken Arbeit Übernahmen von anderen Autoren nicht durch Anführungszeichen, sondern nur durch Hinweis in einer Fußnote gekennzeichnet. Althusmann hatte daraufhin handwerkliche Fehler bei der Abfassung der Arbeit eingeräumt."(dapd/dpa/hai)
  • sueddeutsche.de 08.07.2011: Fall Althusmann: Wer nur ein bisschen umschreibt, der denkt nicht " So wie Althusmann den Text von Schneyder rekonfiguriert hat, kann nur jemand vorgehen, der seine eigene Gedankenarbeit gerade nicht auf den Referenztext anwendet, der sich nicht näher auf den Text einlässt, ihn vielmehr geistig auf Distanz hält. Man muss Wissenschaft und sein Thema nicht mögen, um so vorzugehen." (Stefan Weber)
  • sueddeutsche.de 07.07.2011: Plagiat: An den Abgründen der Wissenschaft "An den Hochschulen befürchten manche Professoren mittlerweile eine Vertrauenskrise der Wissenschaft. Werner Müller-Esterl, der Präsident der Universität Frankfurt, räumte ein, viele Fakultäten hätten Qualitätskontrollen bei Promotionen zu lange vernachlässigt. Durch die Plagiate sei ein Schaden entstanden, aus dem die Universitäten jetzt Lehren ziehen müssten." (Tanjev Schultz)
  • ZEIT ONLINE 06.07.2011: Bernd Althusmann: Trübe Quellen "Der ZEIT liegen umfangreiche Dokumente vor, denen zufolge Althusmann beim Abfassen seiner Doktorarbeit seine Sorgfaltspflicht verletzt und im großen Stil gegen wissenschaftliche Regeln verstoßen hat. Bei der Analyse von rund der Hälfte der Promotionsschrift – Einleitung, Schlusswort und zwei Hauptkapitel – fanden sich auf 88 von 114 Seiten Hinweise darauf, dass Althusmann sich großzügig aus fremdem geistigen Eigentum bedient hat, ohne dies in der notwendigen Weise deutlich zu machen." (Martin Spiewak)
  • stern.de 06.07.2011: Und der Nächste bitte: Plagiatsverdacht gegen Niedersachsens Kultusminister "Nach Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis ist jetzt auch Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann wegen seiner Doktorarbeit unter Druck geraten. Der CDU-Politiker soll in seiner Dissertation an vielen Stellen inhaltliche und wörtliche Übernahmen aus anderen wissenschaftlichen Werken nicht als solche gekennzeichnet haben, berichtet die "Zeit"." (mad/tmm/DPA)
  • WELT ONLINE 06.07.2011: Bernd Althusmann: Unklarheiten in Dissertation von Kultusminister "Der niedersächsische Kultusminister Bernd Althusmann soll nach einem Bericht der Wochenzeitung „Zeit“ beim Verfassen seiner Doktorarbeit gegen wissenschaftliche Regeln verstoßen haben. Eine Analyse der Promotionsschrift Althusmanns belege, „dass der CDU-Politiker an vielen Stellen inhaltliche wie wörtliche Übernahmen aus anderen wissenschaftlichen Werken nicht als solche gekennzeichnet hat“, berichtet das Blatt." (dapd/ddp/ks)

Roland WöllerBearbeiten

2012

  • ZEIT ONLINE 18.12.2012: Plagiatsvorwurf: Weiter Ärger mit Wöller "Für Befremden sorgte schließlich auch der Satz in der Mitteilung, dem Doktorvater hätte es »freigestanden, etwaige Bedenken bereits 2007 (...) darzulegen« – als Wöllers Arbeit erstmals auf Plagiatsvorwürfe hin geprüft wurde. Allerdings zeigt ein Schreiben der TU Dresden von 2009, welches der ZEIT vorliegt, dass die Hochschule nicht einmal bereit war, Kluge Auskunft über den Stand des Plagiatsverfahrens zu erteilen." (DIE ZEIT Nr.04)
  • ZEIT ONLINE 12.01.2012: Plagiatsvorwurf "Scharlatan" "Auch Kluge nahm sich die Arbeit damals wieder vor. Und sagt: Er hätte Wöller den Titel weggenommen. Zu gravierend seien die Verstöße gegen die wissenschaftliche Redlichkeit gewesen, die sich ihm als Fachmann offenbarten. Er, Kluge, habe Wöller sogar eine Mail geschrieben. Darin der Satz: »Ich schäme mich für Sie.« Wöller habe »frech« geantwortet. Seitdem sind die beiden wohl zerstritten." (Martin Machowecz)
  • sueddeutsche.de 11.01.2012: Plagiat: Doktorvater distanziert sich von CDU-Politiker - "Ich schäme mich für Sie" "Der Doktorvater des sächsischen Kultusministers Roland Wöller distanziert sich erstmals öffentlich von dem CDU-Politiker wegen dessen umstrittener Dissertation. "Wöller hat den Boden unter den Füßen verloren", sagte der Wirtschaftshistoriker Ulrich Kluge der Wochenzeitung Die Zeit. Kluge hält den Minister für einen "Scharlatan" - unabhängig von der Tatsache, dass die Technische Universität Dresden das Plagiatsverfahren gegen Wöller im Dezember eingestellt hat." (dapd/wolf)
  • DNN online 11.01.2012: Doktorvater distanziert sich von Kultuminister Roland Wöller - TU Dresden verteidigt Entscheidung "Die TU Dresden teilte am Mittwochabend mit, sie bleibe bei ihrer Entscheidung, Wöller den Titel nicht abzuerkennen. „Unsere Kommission hat die Dissertation von Dr. Roland Wöller mehrere Monate lang genauestens und nach den höchsten wissenschaftlichen Standards geprüft", sagte Hans-Heinrich Trute, Leiter der Untersuchungskommission, die im Dezember 2011 ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte." (sl, DNN online)
  • Freie Presse 11.01.2012: Doktorvater schämt sich für Roland Wöller "Wöller hatte seine Promotionsschrift 2002 eingereicht. Bei der Erstbegutachtung waren dem Doktorvater laut Zeitung keine Unsauberkeiten aufgefallen. Als im Jahr 2007 Vorwürfe laut wurden, Wöller habe aus einer lange zuvor erschienenen Magisterarbeit plagiiert, überprüfte der Doktorvater die Dissertation erneut. Daraufhin sei er zu dem Schluss gekommen, Wöller habe unredlich gearbeitet, so Kluge. Deshalb habe er dem Minister in einer Mail mitgeteilt: "Ich schäme mich für Sie."" (dapd)
  • MDR aktuell 11.01.2012: Doktorvater bezeichnet Wöller als "Scharlatan" Scharfe Kritik übte der Wissenschaftler auch an der TU Dresden. Dass diese dem Kultusminister nur eine Rüge ausgesprochen hat, ihm den Doktortitel aber ließ, nennt Kluge ein "Armutszeugnis". Wenn es nach ihm gegangen wäre, dann hätte Wöller den Titel verloren." (mdr)
  • TU Dresden 11.01.2012: Stellungnahme der TU Dresden zur Vorabmeldung der ZEIT „Doktorvater distanziert sich von Roland Wöller“ "Auf Grund der neuen Berichte, die die Wochenzeitung die ZEIT in ihrer Ausgabe vom 12. Januar 2012 veröffentlichen will, hat sich heute (11.01.2012) der zweite Gutachter der Dissertation von Dr. Roland Wöller, der Ökonom Prof. Marco Lehmann-Waffenschmidt, zu Wort gemeldet. Er bezeichnet die Vorwürfe des Doktorvaters Ulrich Kluge als „ungeheuerlich“. Auch er selbst sei von Journalisten der ZEIT im vergangenen Jahr angerufen und um eine Einschätzung der Dissertation gebeten worden. Er schätze die Arbeit nach wie vor als wissenschaftlich sehr anspruchsvoll und als wertvollen Beitrag zur Analyse der deutsch-deutschen Wiedervereinigung ein. Dies habe er den Journalisten der ZEIT auch so mitgeteilt." (Karsten Eckold, Pressemitteilung)
  • SPIEGEL ONLINE 11.01.2012: Plagiatsaffäre in Sachsen: Doktorvater nennt Kultusminister Wöller "Scharlatan" "Dieses erneut milde Urteil der Universität für den sächsischen Kultusminister nennt Kluge "ein Armutszeugnis". Er fühle sich von Wöller getäuscht und werde Deutschland nun erst einmal verlassen. "Aus Kummer" fliehe er "vor dieser Wissenschaftsszene", so Kluge in der "Zeit".2 (cht)

2011

  • ZEIT ONLINE 22.12.2011: Plagiatsverfahren: TU Dresden schadet Wöller und sich selbst "Die Dresdner Entscheidung, zur Untersuchung von Wöllers Arbeit eine unabhängige Kommission anzurufen, war nur richtig. Problematisch ist aber, wie man den Abschluss der Untersuchungen nun kommuniziert. Weil die Hochschule nicht ein Wort des Bedauerns findet für ihre eigenen Fehler. Und weil sie Roland Wöller nicht ernsthaft rügt. Die Universität schadet damit sich selbst, noch mehr aber schadet sie dem Politiker: Weil ein Makel bleibt, der nicht bleiben müsste. Weil nur mit entschiedener Offenheit allen Beteiligten geholfen wäre." (Martin Machowecz)
  • sz-online.de 21.12.2011: Minister Wöller darf Doktortitel behalten "„Nicht hinsichtlich aller Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten lässt sich eine Vereinbarkeit mit wissenschaftlichen Standards bejahen“, hieß es wörtlich und weiter: „Indes hat die Kommission hier kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten erkennen können und deshalb den Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens verneint.“" (dpa)
  • DNN online 21.12.2011: Plagiatsvorwürfe: TU Dresden stellt Verfahren gegen Kultusminister Dr. Roland Wöller ein "Die TU Dresden stellt das Untersuchungsverfahren wegen Plagiatsvorwürfen gegen Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) ein. Eine unabhängige Untersuchungskommission stellte zwar fest, dass teilweise Textähnlichkeiten oder -übereinstimmungen mit einer unveröffentlichten Magisterarbeit vorliegen, diese aber sehr differenziert bewertet werden müssten. „Die Kommission hat keinen Zweifel daran, dass Wöller die Arbeit eigenständig und in eigenständiger Quellenauswertung erstellt hat", hieß es." (sl/dpa)
  • mdr.de 21.12.2011: Plagiatsverfahren gegen Wöller eingestellt ""Der Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist nach Auffassung der Kommission im Ergebnis nicht begründet", hieß es in einer Mitteilung. Es bestehe kein Zweifel daran, dass Wöller "die Arbeit eigenständig und in eigenständiger Quellenauswertung erstellt hat". Wöller stand im Verdacht, aus der Magisterarbeit eines Studenten abgeschrieben zu haben." (mdr)
  • Handelsblatt 21.12.2011: Sachsens Kultusminister: Plagiatsvorwürfe gegen Roland Wöller ausgeräumt "Die Plagiatsvorwürfe gegen den sächsischen Kultusminister Roland Wöller (CDU) haben sich nicht bestätigt. Das habe eine Überprüfung von Wöllers Doktorarbeit durch eine unabhängige Kommission unter Leitung des Hamburger Rechtsprofessors Hans-Heinrich Trute ergeben, teilte die Technische Universität Dresden am Mittwoch mit." (dapd)
  • TU Dresden 21.12.2011: Plagiatsvorwürfe: Untersuchungsverfahren gegen Dr. Roland Wöller wird eingestellt "Nicht hinsichtlich aller Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten lässt sich eine Vereinbarkeit mit wissenschaftlichen Standards bejahen. Indes hat die Kommission hier kein vorsätzliches oder grobfahrlässiges Verhalten erkennen können und deshalb den Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens verneint." (Pressemitteilung, Karsten Eckold)
  • SPIEGEL ONLINE 21.12.2011: Doktor-Rettung: Uni stellt Verfahren gegen Minister Wöller ein "Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) darf seinen Doktortitel weiterhin tragen. Eine Kommission der Technischen Universität Dresden beschloss, das entsprechende Untersuchungsverfahren einzustellen, teilte die Hochschule mit. "Der Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist nach Auffassung der Kommission im Ergebnis nicht begründet", hieß es. Wöller stand im Verdacht, aus der unveröffentlichten Magisterarbeit eines Studenten abgeschrieben zu haben." (otr/dpa/dapd)
  • ZEIT ONLINE 01.12.2011: Doktorarbeit: Hat er? "Zu welchem Ergebnis Trutes Gremium nun kam, wird unter Verschluss gehalten. Der Bericht sei noch nicht ausformuliert, auch müsse dem Minister eine letzte Stellungnahme ermöglicht werden, sagt Trute. Insider indes deuten an: Es sei zwar mit einer deftigen Rüge für Wöller zu rechnen. Eine Aberkennung der Doktorwürde sei aber eher nicht zu erwarten. Darüber hätte ohnehin der Rektor zu entscheiden, Trutes Gutachten soll ausdrücklich nur als Entscheidungshilfe dienen." (Martin Machowecz)
  • ZEIT ONLINE 01.09.2011: Plagiatsvorwurf: Seine Quelle "Tatsächlich weist Wöllers Dissertation, eingereicht 2002 am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden, mindestens grobe Mängel in der Zitierweise auf. Wöller wurde von der Uni, auf Adolphs Beschwerde hin, bereits dafür gerügt: Die "Menge der Übereinstimmungen" zwischen Dissertation und Magisterarbeit, befand der Promotionsausschuss nach seiner Prüfung 2007, sei "bedenklich". So habe Wöller Übernahmen "nicht im hinreichenden Maße" kenntlich gemacht. Nur: Als Plagiat wertete man das nicht. Wöller behielt seinen Doktor." (Martin Machowecz)
  • ZEIT ONLINE 05.08.2011: Wissenschaft: Tacheles, Herr Doktor! "Einer, der 2007 an der Untersuchung beteiligt war, sagt arglos: »Damals war eher die Stimmung, das auf ganz kollegiale Art zu bereinigen.« Und ein Dozent, der am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte arbeitete, als Wöller dort promoviert hat, berichtet über das Plagiatsverfahren: »Mein Eindruck war, dass die Universität dazu tendierte, die Sache schnell abzuschließen.« Es gibt an der TU Dresden einen Ombudsmann als Hüter der wissenschaftlichen Redlichkeit, doch er wurde damals nicht über die Prüfung informiert." (Martin Machowecz)
  • WELT ONLINE 03.08.2011: Sachsens Plagiatsaffäre: Kultusminister Wöller gesteht Fehler in Doktorarbeit "Der unter Plagiatsverdacht stehende sächsische Kultusminister Roland Wöller (CDU) bekennt sich zu Fehlern in seiner Doktorarbeit aus dem Jahr 2002. „Ich habe Fehler gemacht, die sind zurecht gerügt worden“, sagte Wöller der Wochenzeitung „Die Zeit“. Er sei „zerknirscht und getroffen“. Der CDU-Politiker fügte hinzu: „Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren würde.“" (dapd/jw)
  • Freie Presse 03.08.2011: Wöller erhielt für Doktorarbeit die Note "sehr gut" "Der unter Plagiatsverdacht stehende sächsische Kultusminister Roland Wöller (CDU) hat für seine Doktorarbeit an der Technischen Universität Dresden die zweitbeste Note "magna cum laude" - ein "Sehr gut" - erhalten."(dapd-lsc)
  • sz-online.de 27.07.2011: Minister Wöller reagiert auf Plagiatsvorwurf "„Ich wurde jedoch ermahnt, in einigen Fällen, die die Universität als “bedenklich“ ansah, bei einer weiteren Auflage entsprechende Ergänzungen in Form von Fußnoten vorzunehmen“, erklärte Wöller. Er gehe davon aus, dass es bei den aktuellen Vorwürfen um diesen Fall gehe." (dpa/dapd/szo)
  • mdr.de 27.07.2011: Hat auch Minister Wöller abgeschrieben? "Der Plagiatsgutachter Stefan Weber erklärte, dass gegen Wöller ein Anfangsverdacht bestehe. Der Fall sei aber seines Wissens nach noch nicht durchrecherchiert, betonte der Dresdner Medien- und Kommunikationswissenschaftler. Wann dies geschehe, sei angesichts der vielen Plagiatsfälle in Deutschland offen." (mdr)


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