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Gute wissenschaftliche PraxisBearbeiten

thumb|right|300px "Gute wissenschaftliche Praxis" bezeichnet einen Massnahmenkatalog der DFG Deutschen Forschungsgemeinschaft, der 1998 zur Eindämmung wissenschaftlichen Fehlverhaltens erarbeitet und umgesetzt wurde.


Im Video berichten Studenten der Northern Arizona University, was gute wissenschaftliche Praxis (academic integrity) für sie persönlich bedeutet.


LeitlinienBearbeiten

Nach einem grossen Forschungsskandal, der die scientific community erschütterte, wurden entsprechende Leitlinien und Kriterien erarbeitet, nach denen erwünschte Verhaltensweisen sowie Sanktionen bei Verstössen dagegen verbindlich festgelegt wurden. Die Vorschläge der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis wurden von Hochschulen, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sehr unterschiedlich veröffentlicht. Fachhochschulen haben in der Regel eine Kurzfassung direkt auf dem Server veröffentlicht, mit Angabe der Originalquelle. Allgemeine Hochschulen haben mit mehr oder weniger ausführlichem Text eine umfangreichere eigene Fassung in PDF verlinkt. Manchmal gibt es nur einen Link zum Originalmanuskript der DFG mit 38 Seiten, in Ausnahmefällen nur eine Nennung der Originalquelle.

Allgemeine Leitlinien (Auszug)Bearbeiten

Wer wissenschaftlich tätig ist, ist verpflichtet,

  • lege artis zu arbeiten, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft
  • Resultate zu dokumentieren und alle Ergebnisse konsequent selbst anzuzweifeln
  • strikte Ehrlichkeit im Hinblick auf die Beiträge von Partnerinnen oder Partnern, Konkurrentinnen oder Konkurrenten und Vorgängerinnen oder Vorgängern zu wahren
  • wissenschaftliches Fehlverhalten zu vermeiden und ihm vorzubeugen
  • Primärdaten und Präparate für mindestens 10 Jahre auf haltbaren und gesicherten Trägern aufzubewahren
  • Leiter von Arbeitgruppen sollen sich vorbildlich verhalten und wissenschaftliches Fehlverhalten gar nicht erst entstehen lassen. Studenten sollen angemessen betreut und über diese Grundsätze informiert werden.
  • Qualität und Originalität von Arbeiten, Prüfungsleistungen etc. haben als Bewertungskriterien Vorrang vor Quantität.
  • Bei Veröffentlichungen werden nur Co-Autoren genannt, die einen wesentlichen intellektuellen Beitrag geleistet und der Veröffentlichung zugestimmt haben. Sie sind gemeinsam verantwortlich für den Inhalt. Der Autor ist rechenschaftspflichtig. Ehrenautorenschaften sind dabei ausgeschlossen.
  • Umsetzung
  • Kritik
  • Häufigkeit wissenschaftlichen Fehlverhaltens
  • Weitere Forschungsarbeiten


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