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Langsam aber sicher kann auch der geduldigste Mensch zornig werden, wenn die Methoden der Pharmabranche immer dreister werden. Nun werden sogar schon die Leitlinien für Ärzte offensichtlich manipuliert:

"In letzter Zeit sei zu beobachten, dass neue Arzneimittel immer früher, nämlich schon kurze Zeit nach ihrer Zulassung, in den Leitlinien auftauchen, warnen die Mediziner. "Das widerspricht jeglicher klinischer Erfahrung", Risiken und Schäden neuer Arzneimittel im ärztlichen Alltag würden oft erst zwei bis drei Jahre nach ihrer Zulassung bekannt. " (Spiegel Online 24.3.2013: Mediziner warnen: Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben, Nicola Kuhrt)

"In einer Analyse von 35 Leitlinien zur Diabetes-Therapie kam das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) jedenfalls zu einem schlechten Ergebnis: Es gab Mängel bei der Beteiligung von Interessengruppen und der klaren Definition von Zweck und Gestaltungsbereich der Leitlinie. Ein großes Problem war auch die fehlende Unabhängigkeit der Autoren. Empfehlung des IQWiG: "Personen mit bedeutsamen Interessen hinsichtlich der beurteilten Therapien und Methoden sollten aus Leitliniengruppen generell ausgeschlossen werden.""

Letztes Jahr mußte ich auf einen Gerinnungshemmer eingestellt werden und sollte mich zwischen verschiedenen Präparaten entscheiden. Es waren gerade neue Präparate auf den Markt gekommen, die entsprechend angepriesen wurden. Da bei mir sämtliche Alarmglocken schrillten, entschied ich mich für das bewährte Marcumar, und als es wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden mußte, für das gleichfalls bekannte Warfarin.

Wieder zuhause machte ich mich auf die Suche im Web und wurde fündig. Bei den neuen Medikamenten kann und braucht auch kein Gerinnungswert bestimmt werden. Aber es gibt auch kein Antidot (Gegenmittel), mit dem der ursprüngliche Gerinnungsstand wieder herzustellen wäre. Es fanden sich Berichte über Zwischenfälle und Unregelmäßigkeiten bei den Zulassungsstudien, aber auch erschütternde Fallberichte von Chirurgen, denen schwer traumatisierte Patienten vor deren Augen schlichtweg verbluteten, während sie hilflos zusehen mußten.

Heute muß ich mich rechtfertigen, warum ich denn die "alten" Medikamente überhaupt einnehme. Ja klar - die neuen Medis ersparen das Eindosieren und die lästigen Blutkontrollen, was ja alles Zeit und Geld kostet, im heutigen Gesundheitswesen ein No-Go. Aber hey - ich will nicht unter einer Glasglocke dahinvegetieren! Ich will normal leben, mit den ganz normalen Risiken. Und ich will mich darauf verlassen können, daß im Falle eines Unfalls Blutungen auch gestoppt werden können.

Liebe Ärzte und Pharmazeuten! Hört auf, mich für dumm zu verkaufen! Entwickelt ein Antidot, das mir Sicherheit garantiert, und wir können über  die Angelegenheit sprechen. Bis dahin werde ich bei meiner altmodischen Medizin bleiben und möglichst normal leben.

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